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ᐅ Innendämmung für beheizten Keller mit Dampfsperre oder Dampfbremse?


Erstellt am: 16.01.23 16:03

L
laul.laulsen
16.01.23 16:03
Hallo, ich suche für mein Bauprojekt, einen gut isolierten Raum mit ausreichendem Feuchteschutz (wird ein Aquarienraum), ein paar Ratschläge. Ich habe mir schon grobe Vorstellungen und Rechnungen gemacht, allerdings fehlt mir die praktische Erfahrung um sagen zu können ob das so funktioniert.

Meine Vorstellung ist wie folgt: Ich möchte den Raum von Innen mit EPS-Platten dämmen (vorzugsweise in einer Dicke von 6-10cm). Außendämmung ist leider nicht möglich, da der Raum komplett unter der Erde liegt und ich mir nicht die Arbeit machen möchte alles aufzubaggern. Mit dieser Maßnahme würde ich dann auf einen für mich ausreichenden U-Wert kommen (so für den ganzen Raum ca. 0,4-0,5). Das Problem ist nun nur, das der Raum wahrscheinlich keine ganz niedrige Luftfeuchtigkeit haben wird (ich weiß es noch nicht ganz genau aber ich könnte mir vorstellen das es locker 60+% sein können). Und wie das so mit Innendämmungen ist werde ich dann sicher eine sehr feuchte Wandinnenseite haben. Um das ganze Vorzubeugen bin ich jetzt die ganze Zeit am überlegen, wie ich das lösen soll. Eine Folie als Dampfsprerre hört sich ganz gut an, allerdings werde ich Sachen in die Wand schrauben müssen und das wird dann wohl schwierig mit dem Halt und der Dichtigkeit. OSB-Platten als Dampfbremse ist gerade mein Favorit, weil ich Sachen anschrauben könnte und trotzdem noch eine Bremswirkung habe. Allerdings würde es ja dann trotzdem zu Feuchtigkeit zwischen Dämmung und Wand geben. Das ist mein aktueller Stand an dem ich nicht weiter komme

Ich hoffe mal das die ganze Schilderung nicht zu wirr ist und mir jemand vielleicht einen Tipp geben kann wie ich das Problem am besten angehe.
mfg Paul
D
dertill
17.01.23 12:23
PIR oder XPS - Dämmstoffplatten mit OSB-Platte aufgeklebt und innenseitig eine Lage Feuchtraum-Gipsplatten vorschrauben und verspachteln.
Montage der Dämmplatten an der Wand mit Flex-Fliesenkleber. Bündig ohne Hinterlüftung, die Platten müssen vollflächig anliegen.

EPS ist nicht dampfdicht, PIR und XPS schon. Dadurch kannst du ohne Probleme in die OSB-Platte bohren/schrauben. Den Boden kannst du genau so aufbauen, bloß keine gipskartonplatten, sondern feuchtraumfähigen Trockenestrich oder eine Abdichtung drüber, damit er nicht quillt.

Wenn die Kelleraußenwand von außen nicht gut abgedichtet ist, vorher noch mit Mineralischer Dichtschlämme abdichten. 2K-Hybridanstriche und Bitumen halten innenseitig nicht, sondern lösen sich ab.
L
laul.laulsen
18.01.23 17:59
Erstmal danke für die schnelle Hilfe. Ich habe mir die Dämmstoffe mal angeguckt und denke das ich mir für PIR mit der Alubeschichtung entscheiden werde. Wenn ich diese dann an die Wand klebe, muss ich dann zwischen den Platten noch abdichten mit Klebeband oder ähnlichem? Und eine Frage die sich mir auch noch stellt ist, wofür die Gipsplatten auf die OSB-Platten schrauben? Dienen diese auch nochmal als Dampfbremse/Sperre oder ist das ein rein optischer Aspekt?
Zur Dimensionierung noch etwas: Macht es Sinn unterschiedliche Stärken bei den Dämmplatten zu nehmen, da nach meinem Verständnis die Decke am besten gedämmt sein sollte und der Boden vielleicht sogar vernachlässigbar ist?!
D
dertill
19.01.23 07:26
laul.laulsen schrieb:

Erstmal danke für die schnelle Hilfe. Ich habe mir die Dämmstoffe mal angeguckt und denke das ich mir für PIR mit der Alubeschichtung entscheiden werde. Wenn ich diese dann an die Wand klebe, muss ich dann zwischen den Platten noch abdichten mit Klebeband oder ähnlichem? Und eine Frage die sich mir auch noch stellt ist, wofür die Gipsplatten auf die OSB-Platten schrauben? Dienen diese auch nochmal als Dampfbremse/Sperre oder ist das ein rein optischer Aspekt?
Zur Dimensionierung noch etwas: Macht es Sinn unterschiedliche Stärken bei den Dämmplatten zu nehmen, da nach meinem Verständnis die Decke am besten gedämmt sein sollte und der Boden vielleicht sogar vernachlässigbar ist?!

Es gibt auch fertige Elemente aus PIR Platten mit aufgeklebten OSB Platten. Durch OSB mit nut und Feder und Setzen auf Stoß sollte keine weitere Abdichtung notwendig sein, wenn die Platten gut sitzen. Bei ungenauem Zuschnitt und Rändern empfiehlt sich PUR-Schaum aus der Dose (PUR Dämmstoffkleber oder flexibles PUR aus der Dose) zur Füllung von Schlitzen.
Gipskartonplatten hatte ich angeführt, weil du von dauerhaft hoher Luftfeuchte schriebst. OSB neigt da zum quellen.
Es handelt sich doch um einen Kellerraum, oder?
Beim Wärmeschutz sind alle Außenflächen mit Temperaturdifferenz zum betrachteten Raum relevant. Die Außenwände zum Erdreich und der Boden natürlich auch. Ohne Bodendämmung wirst du hier dauerhaft Kondensation und entsprechend Feuchte am Boden haben.
Die Decke (wenn darüber ein beheizter Raum ist) kannst du hingegen vernachlässigen. Wenn darüber nicht beheizt ist, solltest du die auch dämmen.

Bei der Dämmstärke würde ich bei allen Flächen ca. 60mm nehmen. Elektrik dann Aufputz verlegen, sonst hast du darunter keine Dämmung mehr und entsprechende Wärmebrücken mit potentiellem Kondensatausfall.
L
laul.laulsen
23.01.23 13:25
Ich habe mich jetzt noch einmal intensiv damit beschäftigt und habe einen konkreten Plan gemacht. Allerdings bin ich mir der Idee von den Feuchtraumplatten noch nicht ganz zufrieden. Gäbe es vielleicht auch die Möglichkeit mit so etwas wie Farbe die OSB Platten komplett dicht zu machen? Mir würde spontan so etwas wie Epoxidharz einfallen.
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