ᐅ Kaufberatung / Finanzbewertung - 50er Jahre Haus mit attr. Grund
Erstellt am: 24.11.22 21:52
Torti2022neu25.11.22 14:50
henning181 schrieb:
Ich verstehe nicht wie so eine Immobilie für so einen Preis bei den Zinsen überhaupt noch ernst genommen wird.Lage, Lage, Lage. Grundstück 80%, Rest Steine. So ist das nun einmal in begehrten Lagen.Bardamu25.11.22 15:06
Das ihr so viel Eigenkapital angespart habt ist wirklich respektabel. Alleine für das Geld bekommt ihr in anderen Gegenden +100k fast ein neues Haus und seid auf dem aktuellen Stand ohne Sanierung die nächsten 20 Jahre. Auch das Grundstück findet sich anderswo genauso. Da würde ich auf keinen Fall fast eine Million Euro für das alte Haus bezahlen. Ganz ehrlich, es sieht ja auch nicht gut aus, und was man alles in Reparaturen und kleine Updates alleine stecken muss summiert sich auch.
Andere Wohngegend suchen und in 5 bis 10 Jahren schuldenfrei leben, das wäre mir den Aufwand eines Wohnortwechsels, und evtl. auch Jobwechsels wert.
Die andere Sache ist die Vermietung des OG. Man muss sich schon auch bewusst sein, dass man in so ein altes Haus nicht unbedingt sofort Mieter rein bringt. Und selbst wenn, auch die haben Wünsche und Ansprüche. Wenn was kaputt geht wendet er sich an dich, wieder Kosten. Wenn der Mieter wechselt, und das passiert meiner Erfahrung nach spätestens alle drei bis 5 Jahre, hast du Lehrstand und die Einnahmen fallen erstmal weg. Also eine Mietwohnung ist keine beständige Einnahmequelle. Auch muss man es mögen ständig Leute im eigenen Haus zu haben, da könnt ihr ja gleich in Miete bleiben.
Finde den Plan ziemlich strange, nur wegen der ruhigen und ländlichen Lage sein Leben in solch ein Korsett zu zwängen.
Andere Wohngegend suchen und in 5 bis 10 Jahren schuldenfrei leben, das wäre mir den Aufwand eines Wohnortwechsels, und evtl. auch Jobwechsels wert.
Die andere Sache ist die Vermietung des OG. Man muss sich schon auch bewusst sein, dass man in so ein altes Haus nicht unbedingt sofort Mieter rein bringt. Und selbst wenn, auch die haben Wünsche und Ansprüche. Wenn was kaputt geht wendet er sich an dich, wieder Kosten. Wenn der Mieter wechselt, und das passiert meiner Erfahrung nach spätestens alle drei bis 5 Jahre, hast du Lehrstand und die Einnahmen fallen erstmal weg. Also eine Mietwohnung ist keine beständige Einnahmequelle. Auch muss man es mögen ständig Leute im eigenen Haus zu haben, da könnt ihr ja gleich in Miete bleiben.
Finde den Plan ziemlich strange, nur wegen der ruhigen und ländlichen Lage sein Leben in solch ein Korsett zu zwängen.
xMisterDx25.11.22 15:14
Stimmt schon. Neu bauen auf nem kleineren Grundstück dürfte sogar günstiger sein, als das Haus zu kaufen und zu sanieren.
WilderSueden25.11.22 15:47
Lest ihr einen anderen Thread als ich? Der TE schreibt was von S-Bahn Anschluss, das ist dann garantiert Münchener Umland, wenn du da nur in der Nähe von der S-Bahn bist wirds richtig teuer. Und ländliche Gebiete haben keine S-Bahn 😉
Da ist dann auch nichts mit günstig irgendwo neu bauen. Ich persönlich wäre auch nicht bereit mit ein Überraschungsei aus 1950 zu dem Preis zu kaufen und noch einen Mieter (vor allem über mir) zu haben, aber ich seh das auch realistisch. In gewissen Gebieten ist einfach nichts mit Einfamilienhaus-Neubau zu 500k, schon länger nicht mehr.
Da ist dann auch nichts mit günstig irgendwo neu bauen. Ich persönlich wäre auch nicht bereit mit ein Überraschungsei aus 1950 zu dem Preis zu kaufen und noch einen Mieter (vor allem über mir) zu haben, aber ich seh das auch realistisch. In gewissen Gebieten ist einfach nichts mit Einfamilienhaus-Neubau zu 500k, schon länger nicht mehr.
alterego13425.11.22 16:00
Könnte aber auch Umland Nürnberg sein. Für ein Grundstück in der Größe im Münchner S-Bahn-Gebiet kommt mir das fast ein bisschen "günstig" vor. Ich weiß, fast pervers...
xMisterDx25.11.22 16:21
Wie immer an dieser Stelle:
Preistreiber sind die Grundstücke, nicht die Häuser. Wäre das Grundstück 600m², statt 1.650, würden wir hier nicht über knapp 900.000 EUR Verkaufspreis reden, sondern bei nem Haus aus 1950 mit 170kWh/m²/a vielleicht noch über 600.000 EUR.
Daher auch die Idee mit dem Verkauf eines Teils des Grundstücks. Mit 1-2 Kindern, beide Eltern gezwungenermaßen schnell wieder in Vollzeit, kann man 1.650m² ohnehin nicht sinnvoll nutzen/in Schuss halten.
Läuft auf eine riesige Rasenfläche hinaus, die keinem Menschen was bringt... auch ökologisch betrachtet ist englischer Rasen relativ nutzlos...
Preistreiber sind die Grundstücke, nicht die Häuser. Wäre das Grundstück 600m², statt 1.650, würden wir hier nicht über knapp 900.000 EUR Verkaufspreis reden, sondern bei nem Haus aus 1950 mit 170kWh/m²/a vielleicht noch über 600.000 EUR.
Daher auch die Idee mit dem Verkauf eines Teils des Grundstücks. Mit 1-2 Kindern, beide Eltern gezwungenermaßen schnell wieder in Vollzeit, kann man 1.650m² ohnehin nicht sinnvoll nutzen/in Schuss halten.
Läuft auf eine riesige Rasenfläche hinaus, die keinem Menschen was bringt... auch ökologisch betrachtet ist englischer Rasen relativ nutzlos...
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