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ᐅ Hausbau-Finanzierung überhaupt möglich?


Erstellt am: 11.10.22 11:43

HnghusBY11.10.22 17:33
DeepRed schrieb:

Das mit dem jünger werden ist aber auch nur so eine Floskel.
Meine Eltern haben mit 60/62 gebaut. Wir derzeit mit 41/43.
Ich rate bei eurer Konstellation auch vom Bauen ab. Ich hab mir selber die Formel auferlegt: 20% vom tatsächlichem Einkommen für die Rate aufbringen können, über dem mach ich es nicht. Und es war dann letztes Jahr soweit. Zum Glück mit noch sehr guten Zinsen auf die Laufzeit (1,2% auf 15 Jahre, 100% finanziert, Kaufnebenkosten mit Eigenkapital).
Bei 20% des Einkommens für eine Immobilie und 100% Finanzierung musst du entweder überdurchschnittlich viel verdienen oder du baust erheblich günstiger als der Durchschnitt. Ist natürlich sehr gesund, aber für viele Hausbauer halte ich 20% für fast nicht machbar.
WilderSueden11.10.22 17:37
Auch die alte Drittel Regel ist schon länger fast nirgendwo mehr möglich, jetzt erst recht. Entscheidend ist ja auch was am Ende übrig bleibt. 50% des Einkommens mit 3000€ Rest ist halt einfach besser als 30% des Einkommens mit 2000€ Rest
Pitiglianio11.10.22 17:55
1000 EUR für ne Vollzeitstelle ist weniger als Mindestlohn.
Fortbildung bei der Dekra machen, beispielsweise als Alltagsbegleitung für Senioren und/oder behinderte Menschen.
Fortbildung dauert 3 bis 4 Wochen.
Mit dieser Bescheinigung bekommt man fast überall eine Anstellung. Als Voll oder auch Teilzeit. Dann verdient deine Frau mindestens 1500 netto in Vollzeit. Vom guten Gefühl alten Menschen zu helfen ganz abgesehen.
mayglow11.10.22 18:41
Ansonsten neben der Geldseite selbst (Einkommen und Eigenkapital verbessern, "auf bessere Zinsen hoffen") ggf auch mal die eigenen Ansprüche an das Haus überprüfen. Also im Bestand umschauen ist eine Option und wenn selber bauen, auch da gucken, wieviel individuell brauchen wir wirklich. Hier sind viele Bauherren von alleinstehenden Einfamilienhäusern mit gewissem Schnickschnack. Das färbt manchmal stark den Eindruck (auch was normale Preise angeht). Braucht ihr das oder wo steht ihr da so?

Wäre auch kleiner ne Option (es gibt auch gute kompakte Grundrisse), wäre auch nen Reihenhaus vorstellbar, brauch ich wirklich ne Garage, komm ich auch mit dem günstigen Standard hin oder ist absehbar, dass ich doch an 50 Ecken mehr will.

Also so, man sagt Fertighausbauer sind nicht unbedingt günstiger, aber wenn man sich mit nem Aktionshaus ohne Änderungen anfreunden kann, was ggf dann auch noch etwas kleiner ist, dann sind glaube ich manche auch nicht mega weit außer Reichweite. (Trotzdem aufpassen bei Lock-Preisen, falls ihr mal googelt. Die sind oft ab Oberkante Bodenplatte, das sollte man nicht unterschätzen und auch das was danach im Standard ist, ist zum Teil sehr sehr unterschiedlich. Die nicht genannten Mehrkosten also nicht unterschätzen)

Aktuell seh ichs trotzdem eher nicht so drin, die Zinsen hauen derzeit schon sehr stark rein. Sich mal umgucken während man weiter überlegt, schadet aber ja auch nicht 😉
BackSteinGotik11.10.22 19:26
WilderSueden schrieb:

Auch die alte Drittel Regel ist schon länger fast nirgendwo mehr möglich, jetzt erst recht. Entscheidend ist ja auch was am Ende übrig bleibt. 50% des Einkommens mit 3000€ Rest ist halt einfach besser als 30% des Einkommens mit 2000€ Rest

Ihre prinzipielle Sinnhaftigkeit zeigt sich jetzt recht deutlich. Das für sehr hohe Nettoeinkommen Abweichungen nach oben machbar sind, war letztlich auch immer die Fussnote zur Faustregel. Daher ist Sparen & Einkommenseite verbessern sicher kein schlechter Rat.
Zinsen sind eh schon sehr hoch, und die Angebotspreise im Bestand noch längst nicht da, wo sie vom Zinsniveau her am Ende landen werden. Der Immobilienmarkt ist relativ träge. Daher halte ich abwarten, Markt beobachten & Eigenkapital bilden für den besten Weg (trotz Inflation). Bauen kann heute nur, wer viel Cash & wirklich sichere Einkommenskomponenten hat. Auch Grund kaufen und hoffen auf sinkende Preise halte ich für den TE für zu riskant.
Felix8711.10.22 19:56
mayglow schrieb:

Ansonsten neben der Geldseite selbst (Einkommen und Eigenkapital verbessern, "auf bessere Zinsen hoffen") ggf auch mal die eigenen Ansprüche an das Haus überprüfen.

Würde ich auch unterstützen. Bekannte leben sehr glücklich zu viert in einem Flair 113 mit knappen 30qm weniger als eurem Wunschhaus, ganz ohne Garage. Sie haben sich sehr bewusst für ein kleineres Haus bei entspannter Rate entschieden. Das Einkommen ist ähnlich wie bei euch, allerdings vor den kürzlichen Zinserhöhungen finanziert (ohne nennenswertes Eigenkapital mit Ausnahme der Nebenkosten).
eigenkapitalzinseneinkommengarage