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ᐅ Welches Material / Körnung für Gründung des Einfamilienhaus ohne Keller?


Erstellt am: 24.09.22 23:30

Ruth+Dennis24.09.22 23:30
Hallo zusammen,

laut Bodengutachten sollen wir mit einer Tiefe von 0,6m für die Gründung auffüllen also den Boden austauschen. [...] Weiterhin soll unterhalb der Sohlplatte eine mindestens 30 cm starke Bettungsschicht aus gut abgestuftem Schotter oder vergleichbarem RC-Material unter einem Verdichtungsgrad von Dpr ≥ 98 % eingebaut werden.

Die erzielte Tragfähigkeit ist anhand von Lastplattendruckversuchen zu überprüfen. Auf dem Bettungspolster sind EV2-Were ≥ 70 MN/m2 bzw. EVd-Werte ≥ 35 MN/m2 nachzuweisen. Für die statische Vordimensionierung der Gründung ist der Bemessungswert der Sohlspannung auf R,d = 280 kN/m2 (zul = 200 kN/m2) zu begrenzen. Bei einer Bemessung nach dem Bettungszahlverfahren kann der Bettungsmodul mit Kalksandstein =15 MN/m2 angesetzt werden. [...]

Leider ist das Material für die Auffüllung nicht genauer spezifiziert und auch für die Bettungsschicht ist "gut abgestufter Schotter" leider interpretationswürdig.

Welches Material in welcher Körnung sollten wir verwenden? Zu meist lese ich vom 16/32 Schotter ...

Falls mehr Infos aus dem Bodengutachten benötigt werden, kann ich diese gern nachreichen.

Besten Dank für die Unterstützung!
Pitiglianio24.09.22 23:45
Der das Bodengutachten ausführende Geologe wäre mein erster Ansprechpartner. Der zweite wäre der Tiefbauer.
Cronos8626.09.22 11:15
Moin,

generell wird für Einfamilienhaus Schotter mit der Abstufung 00/32 oder 00/45 verwendet. Die Feinkornanteile sind notwendig, damit sich das Material gut verdichten lässt.
Bei den geforderten EV2 Werten kann theoretisch auch ein Sand Gemisch (Wird im Norden gemacht, wo es keinen Schotter gibt, bzw. nur sehr teuer) verwendet werden. Würde aber eher zu den o.g. Körnungen tendieren, das erspart nachher Probleme.

Da ihr nur 60 cm einbaut, gehe ich davon aus, dass ihr Frostschürzen, bzw. Streifenfundamente für die Frostsicherheit einplant. Daher benötigt das Material keine zusätzliche Zertifizierung als Frostschutzmaterial.

Generell kann natürliches Material wie z.B. Basaltschotter/ Kalkstein etc. verwendet werden. Es kommt natürlich darauf an, was es bei euch in der Region gibt.

Alternativ ist Recyclingmaterial eine günstigere und meiner Meinung nach auch gute Alternative. Das Material muss jedoch von der zuständigen Behörde genehmigt werden, da es sich dabei rein rechtlich um "Abfall" handelt.

PS: auch wenn es hier eigentlich nicht hingehört bin ich der Meinung, dass Material, welches aufwendig aufbereitet wurde, diversen Prüfungen unterlaufen und die erforderlichen Grenzwerte einhält nicht mehr als Abfall eingestuft werden sollte.


Gruß
xMisterDx27.09.22 21:41
Pitiglianio schrieb:

Der das Bodengutachten ausführende Geologe wäre mein erster Ansprechpartner. Der zweite wäre der Tiefbauer.

Also mein erster Ansprechpartner wäre in so einem Fall der Statiker... der Bodengutachter misst den Istzustand des Erdreiches und gibt gewisse Empfehlungen zur Gründung, aber der Statiker rechnet das konkret aus und bestimmt auch welcher Schotter nötig ist. Ist ja auch nicht ganz unwichtig, was darauf gebaut werden soll, Bungalow oder Mehrfamilienhaus mit 4 Etagen, das weiß der Bodengutachter nicht.

Ich habe nach dem Bodengutachten jedenfalls noch einen Statiknachweis bekommen, wo genau drin stand, was der Tiefbauer machen soll.

Den Tiefbauer würde ich überhaupt nicht fragen. Denn der kippt den Schotter rein, den der Statiker vorschreibt.
Cronos8628.09.22 08:31
xMisterDx schrieb:

Also mein erster Ansprechpartner wäre in so einem Fall der Statiker... der Bodengutachter misst den Istzustand des Erdreiches und gibt gewisse Empfehlungen zur Gründung, aber der Statiker rechnet das konkret aus und bestimmt auch welcher Schotter nötig ist. Ist ja auch nicht ganz unwichtig, was darauf gebaut werden soll, Bungalow oder Mehrfamilienhaus mit 4 Etagen, das weiß der Bodengutachter nicht.

Ich habe nach dem Bodengutachten jedenfalls noch einen Statiknachweis bekommen, wo genau drin stand, was der Tiefbauer machen soll.

Den Tiefbauer würde ich überhaupt nicht fragen. Denn der kippt den Schotter rein, den der Statiker vorschreibt.

Moin,
das ist so leider nicht ganz korrekt.

Der Statiker, kennt sich weder mit Böden, Bodenkennwerten noch Materialeigenschaften aus. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Dafür ist wie Oben beschrieben der Bodengutachter verantwortlich. Dieser gibt die Gründung vor und die dabei anzunehmenden Bodenkennwerte, sowie Bodenpressungen, bzw. Bettungsmodul. Der Bodengutachter kennt die Lage und Dimension (Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Halle etc.) des Bauvorhabens. Der Statiker nimmt diese Werte und rechnet damit die Statik für das Gebäude. Anhand dessen wird die notwendige Bewehrung und Anzahl, Position und Breite der Fundamente bestimmt.

Vom Bodengutachter wird das Material vorgegeben. Jedoch um den Bauherrn nicht zu sehr einzuschränken lässt man hier noch etwas Spielraum. (≥ 98 % Proktordichte, EV2 von ≥70 MN/m²). Da kann dann der Tiefbauer eigentlich weiterhelfen, da er sagen kann welches Material er zu welchem Preis bekommt.

Wie gesagt, Bodengutachter oder Tiefbauer bei Materialfragen und Ausführungen. Statiker rechnet dann später ob es für das Gebäude passt.
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