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ᐅ Wir, die Geiseln der Bank!


Erstellt am: 25.11.13 12:42

E
emer
25.11.13 21:07
Nun wird es rund. Die Beispiele vorher waren ja noch weit von einer Metaebene entfernt. Es spielt halt schon mehr eine Rolle als nur der score. Dazu kommt eben noch die Sicherheit in Form von Eigenkapital, Jobsicherheit und Einkommen. Und das zeigt der Score - wenn man den Aussagen glauben schenken darf - nicht.
Kommt man ohne nennenswerte Sicherheiten zur Bank und hat nichts außer einem schlechten score in der Tasche, machen zig weitere Zahlungsverpflichtungen das nicht besser.
N
nordanney
25.11.13 21:17
toxicmolotow schrieb:
Ja, vermutlich auch das. Aber in erster Linie bin ich Controller bei einer Bank und beschäftige mich beruflich permanent mit dem Thema Adressrisiko mit all seinen Formen, Farben und Facetten. Und dann bin ich selbst noch Bauherr meines eigenen Bauvorhabens.

Ich möchte hier einfach nur darauf hinweisen, dass Scores (egal von wem) von 97% fern ab von "gut" sind, sondern für eine Bank höchst risikobehaftet sind (für den Teil, der nicht als Realkredit bewertet wird). Es gibt einfach Banken, die bei einem Ausfallrisiko von 3% kein Angebot mehr für ungesicherte oder nur teilweise besicherte Kredite abgeben. Und glaube mir, dass wird die Mehrzahl sein. Und der Rest nimmt eben satte Zinsaufschläge um das Risiko abzudecken.
In der Bank werden allerdings auch ganz andere Simulationen gefahren, um Ausfälle für z.B. Immobilienkunden zu ermitteln. Dann ist auch eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 0,75% gerade unterer Durchschnitt. Das ist aber wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Schufa bietet Anhaltspunkte, die Bank (insbesondere wenn Sie eine IRBA-Bank ist) bezieht Ihre eigenen, echten statistischen Werte/Erfahrungen ein und kommt zu einem fundierten Ergebnis.
T
toxicmolotof
25.11.13 21:40
nordanney schrieb:
In der Bank werden allerdings auch ganz andere Simulationen gefahren, um Ausfälle für z.B. Immobilienkunden zu ermitteln. Dann ist auch eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 0,75% gerade unterer Durchschnitt. Das ist aber wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Schufa bietet Anhaltspunkte, die Bank (insbesondere wenn Sie eine IRBA-Bank ist) bezieht Ihre eigenen, echten statistischen Werte/Erfahrungen ein und kommt zu einem fundierten Ergebnis.

Nach den 0,75% nimmt der PD Anteil aber schon rapide ab (Max. noch ein Quantil, grob gefühlt) wodurch es im Mittel zu den 0,75% kommt.. Im Grunde bestätigt es aber meine Aussage, dass 3% PD zu hoch sind, bzw. ein großes Risiko darstellen, die eine Bank bei einem Neukunden nur selten gerne eingeht.
S
shay
25.11.13 21:40
HilfeHilfe schrieb:
mit Verlaub. Wenn man sich Kapitalanleger schimpft und nicht besser weiß fragt man den Notar. Er sollte es erklären können. Dafür wird er bezahlt. Im Nachhinein auf die Bank schimpfen halte ist für unverschämt.

Und für den Score ist jeder von uns selbst verantwortlich.

Schön, wäre es, wenn die Menschen fragen würden, aber leider geschieht dies selten und bei Notaren gibt es da leider auch deutliche Unterschiede, manche erklären super und andere ....
Zum Beispielsammelbeurkungen für Baugebiete, für alle Bauherren wird ein Vertrag vorgelesen und dann dürfen alle während der Beurkundung vor versammelter Nachbarmanschaft die Höhe der Grundschuld verkünden. Viele Normalverbraucher sind bei Beurkundungen so eingeschüchtert, weil sie ja "beim Herr Notar" sind, dass sie schlicht Angst haben durch Fragen ihr vermeintliches Unwissen Preis zu geben. Ich habe schon alle Seiten erlebt, Arbeit im Notariat, selbst als Käuferin und bei der Arbeit im Grundbuchamt. Zudem durfte ich schon im Rahmen der Ausbildung in die Insolvenzabteilungen, Zwangsvollstreckungs- und Zwangsversteigerungsabteilungen Einsicht genießen. Viele Menschen sind schlicht nicht in der Lage dies alles zu verstehen und/oder Probleme bei Vertragsabschlüssen zu realisieren und wenn kein Problembewusstsein habe, dann frage ich schlicht auch nicht. Andere vertrauen schlicht darauf, dass der "Herr Notar" schon weiß was er machen wird und dieser führt eben mangels anderslautender Ansage den vermeintlichen Auftrag aus.
F
f-pNo
25.11.13 21:49
toxicmolotow schrieb:
Aber in erster Linie bin ich Controller bei einer Bank und beschäftige mich beruflich permanent mit dem Thema Adressrisiko mit all seinen Formen, Farben und Facetten.

Hatte ich fast gedacht . Solche Angaben kann nur jemand machen, der in der Materie bewandert ist.

hg6806 schrieb:


Erst einmal zu uns. Ich besitze zwei Eigentumswohnungen, davon ist eine vermietet und vollfinanziert und bis jetzt noch wenig abbezahlt, die andere ist bis auf ca. 20% Restschuld abbezahlt. Die eigengenutzte Wohnung möchte ich natürlich dann nach dem Neubau verkaufen, was in Frankfurt kein Problem sein sollte. Zudem war die Situation der beiden Eigentumswohnungen zu kompliziert. Aussage war hier, mal solle doch jetzt schon die eigengenutzte Wohnung verkaufen und so lange versuchen noch drin zu bleiben und dafür Miete zahlen oder direkt ausziehen und sich für die Zwischenzeit eine Mietwohnung suchen.

Das "Finanzgebilde" beträgt mehrere (Riester-) Bausparverträge und auch eine Zwischenfinanzierung bis die eigengenutzte Wohnung verkauft wird und wir ins Haus einziehen können.
Auch mit der Kaufpreisfälligkeit, die Ende dieser Woche ansteht wird es knapp, da die Grundschuld noch nicht richtig im Grundbuch eingetragen ist, da man noch auf die Bestätigung der Stadt warten muss, von der ich das Grundstück gekauft habe.



Die Sache mit dem Wohnungsverkauf ist nachvollziehbar. Klar - in FFM sollte es kein Problem darstellen, eine Wohnung zu verkaufen - kommt allerdings auch auf den aufgerufenen Preis an. Es ist unsicher, welcher Preis tatsächlich erzielt werden kann. Die Bank handelt hier nach dem Grundsatz, den auch Handwerker gerne anwenden: "Nur Bares ist Wahres."
Im Endeffekt bist Du ein Kunde, welcher eine Kreditbelastung durch einen Komplettkredit (1. ETW) hat und eine weitere Belastung (2. ETW), welche hoffentlich bald abgelöst wird. Wann dieser abgelöst wird (durch den Verkauf) steht noch offen. Übertrieben ausgedrückt: Du könntest den angestrebten Verkauf der Wohnung nach Kreditbewilligung und Auszahlung auch stoppen. = wiederum Erhöhung des Ausfallrisikos

Zum Thema Eintragung der Grundschuld und dadurch verzögerte Auszahlung: Naja - Die Bank hat doch nur die Grundstück als Sicherheit. Solange diese nicht eingetragen ist, hat sie nichts in der Hand als Sicherheit. Daher ist dieser Schritt schon verständlich. Warst Du schon vorher Kunde bei dieser Bank (so dass die Bank Deine Kundenhistorie berücksichtigen kann) oder bist Du ein "Neukunde", den sie nicht kennen?

Die Zwischenfinanzierung ist doch für Dich eine eher bessere Lösung (würde ich nicht kritisieren). Die Zwischenfinanzierung ist mit Sicherheit variabel finanziert (da kurze Laufzeit und bevorstehende Ablösung), was i.d.R. günstiger sein sollte, als eine langfristige Zinsbindung. Sie kann komplett, in einer Summe, abgelöst werden (nach erfolgten Verkauf) - vorschusszinsfrei.

Dass Du den i-pad Kredit nicht auf dem Ticker hattest, ist nachvollziehbar. Ich denke, viele sind sich nicht bewusst, dass sie bei einen Handyvertrag mit Handy für 10 Euro p.m. eigentlich einen Kreditvertrag unterschreiben.

Sicherlich ist es ein wenig unglücklich gelaufen, aber z.T. nachvollziehbar.
H
hg6806
25.11.13 22:59
Uch, was ist'n hier los gewesen?
Klar, die Bank will sich schon absichern. Und einigen war das vielleicht auch zu kompliziert gewesen.
Was mich aber rasend macht, dass die Bank Wochen zum Erstellen der Verträge braucht und dann aber die Zeit für die Auszahlung knapp wird. Und obwohl wir noch mal beim Notar waren, die Auszahlung noch immer auf sich warten läßt und wir die heftigen Zinsen vom Girokonto zahlen müssen.
Wegen dem Score. Ein Finanzmakler hatte erwähnt, dass selbst durch Kreditanfragen der Score runter geht.
notargrundschuldwohnungetwzwischenfinanzierung