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ᐅ Schlüsselfertig-Festpreis während Corona fix oder Kostenerhöhung?


Erstellt am: 17.04.21 12:30

Bookstar17.04.21 15:18
Ysop*** schrieb:

Ich finde die Situation gerade echt schwierig. Man stelle sich vor, der gu geht insolvent aufgrund der Preissteigerung, für die er das volle Risiko hat
Das Risiko besteht, aber sind wir mal ehrlich. Wieviel Häuser baut ein GU parallel? wieviel würde er max. drauflegen? ich denke, dass ist kompensierbar und wenn er mal ein Jahr Verluste schreibt, wird er nicht gleich Insolvent gehen. Es waren doch jetzt viele dicke Jahre dabei, wo richtig gut Geld verdient wurde. Vielleicht kann er sich dann mal ein Jahr nicht den neuesten Porsche oder G-Klasse in Hof stellen, mit nem BMW oder Audi wird er auch überleben 😉...
Maschi3317.04.21 20:41
Bookstar schrieb:

Festpreis ist Festpreis. Das Risiko hat zu 100% der GU zu tragen. Bei so einem Bau hat ein GU ungefähr eine 10% Marge drin, also im Schnitt sage ich mal 50.000 Euro. Das kann er schon noch kompensieren, aber schön ist es nicht!

Ich will es ja nicht beschreien, aber beharren jetzt alle Kunden im Zuge dieser "Rohstoffkrise" auf Einhaltung der festgesetzten Preise, werden die Bauunternehmer reihenweise umfallen wie Fliegen. Ist das Polster des Bauherren dann nicht wirklich sehr groß, wovon ich bei 90% der heutigen Bauherren einfach mal ausgehe, ist keiner mehr da, der das Haus fertigstellen wird. Über dieses Szenario sollte man sich in einer ruhigen Minute zumindest mal Gedanken machen, bevor man mit dem Messer zwischen den Zähnen zum Anwalt rennt.
Bookstar17.04.21 20:47
Maschi33 schrieb:

Ich will es ja nicht beschreien, aber beharren jetzt alle Kunden im Zuge dieser "Rohstoffkrise" auf Einhaltung der festgesetzten Preise, werden die Bauunternehmer reihenweise umfallen wie Fliegen. Ist das Polster des Bauherren dann nicht wirklich sehr groß, wovon ich bei 90% der heutigen Bauherren einfach mal ausgehe, ist keiner mehr da, der das Haus fertigstellen wird. Über dieses Szenario sollte man sich in einer ruhigen Minute zumindest mal Gedanken machen, bevor man mit dem Messer zwischen den Zähnen zum Anwalt rennt.
Warum Anwalt? Man zahlt beim GU doch Risiken immer mit. Jetzt tritt eines ein und der GU verliert Marge. Wo ist das Problem? Ausserdem sichert sich der GU entweder ausreichend Material im Vorfeld oder hat Verträge mit seinen Subs.
Hausbau081517.04.21 21:36
Ich kann nur von meinen Erfahrungen schreiben und das sind keine guten. Wir hatten einen Vertrag mit einem GU mit einem "garantierten Pauschalfestpreis". Theoretisch also gleich 3x abgesichert: garantiert, Pauschal, Festpreis. Geholfen hat es alles nichts. Der GU hat, nachdem wir auf seine Nachträge und Mehrkosten nicht eingegangen sind und er seinen Gewinn schwinden sah, die Arbeiten eingestellt und das war 2018. Wir haben geklagt, es gab einen Vergleich mit der Festlegung GU muss weiterbauen, GU hat seine Firma verkauft. Ich habe ein Papier, dass mir von der Nachfolgefirma 130.000 € zu zahlen sind, dass ich mir sonst wohin hängen kann, da die Nachfolgefirma eine Briefkastenfirma ist. Das Haus ist bis heute nicht fertig und die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn.
Lasst euch vor der 1. Zahlung an den GU eine Vertragserfüllungsbürgschaft geben, die steht euch zu. Damit habt ihr wenigstens etwas in der Hand.
danixf18.04.21 00:51
Maschi33 schrieb:

Ich will es ja nicht beschreien, aber beharren jetzt alle Kunden im Zuge dieser "Rohstoffkrise" auf Einhaltung der festgesetzten Preise, werden die Bauunternehmer reihenweise umfallen wie Fliegen. Ist das Polster des Bauherren dann nicht wirklich sehr groß, wovon ich bei 90% der heutigen Bauherren einfach mal ausgehe, ist keiner mehr da, der das Haus fertigstellen wird. Über dieses Szenario sollte man sich in einer ruhigen Minute zumindest mal Gedanken machen, bevor man mit dem Messer zwischen den Zähnen zum Anwalt rennt.
Und wenn alle Bauunternehmen wegen dieser "Rohstoffkrise" einfach ihre Preise um 10% erhöhen im Nachhinein fallen die Privathaushalte reihenweise um. Die meisten finanzieren nun mal relativ knapp und bei Zusatzkosten von mehreren 10TEUR ist das schlichtweg nicht tragbar.
Das ist nun einmal unternehmerisches Risiko. Gute Unternehmen haben entsprechende Verträge, Rücklagen und Partner. Schlechte werden pleite gehen und Neue werden kommen. So funktioniert die Welt.
Wozu unterschreibe ich denn so ein Wisch, wenn der im Nachhinein seine Preise ja einfach würfeln kann?
guckuck218.04.21 07:09
Bin mal gespannt, wann sich das Bundeskartellamt diese „Krise“ anguckt.
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