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ᐅ Kein Baugrundstück im unteren S-H zu finden


Erstellt am: 10.04.21 18:42

Frank_Jensen10.04.21 18:42
Hallo Forumsmitglieder,

wir Mitte und Anfang 30 mit 2 nicht sehr großen Kindern wollen seit ca. 2,5 Jahren einen Haus bauen.
In diesem Post geht es hauptsächlich um das (nicht vorhandene) Grundstück und den Preis.
Zuerst das Wichtigste: Wir kriegen beide zusammen 6250 euro netto. Kindergeld noch extra.
Mit dem Gehalt sind wir soweit zufrieden, wächst noch, aber sehr langsam.
Arbeiten beide in Bereich Hamburg Stellingen. Wohnen aktuell in einer guten 4-Zimmer WG in Elmshorn.
Die Wohnung kostet 980 euro warm und Strom etc.

Eigenkapital haben sich ca. 60.000 euro angespart.
Es laufen paar kleine Finanzierungen und ein Auto wird mit 650 euro im Monat geleast (Restlaufzeit etwas über einem Jahr).

Komme nun dazu, warum ich hier bin.
Dass Hamburg teuer ist, keine Frage. Da suchen wir auch nichts.
Wir sind nicht ortsgebunden, und würden eine Fahrstrecke zur Arbeit von 40-50km "gerne" akzeptieren.
Seit 2 Jahren versuchen wir einen Grundstück zu finden, und es scheint schier unmöglich zu sein.
Wir möchten wegen uns und wegen den Kindern nicht ins Dorf. Ein Kindertaxi jeden Tag zu machen, ist keine angenehme Aussicht.

Die Orte, die in Frage kommen: Elmshorn, Norderstedt (aber nur obligatorisch erwähnt), Quickborn, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Rellingen, Ahrensburg.
Ich fasse zusammen:
Von den Gemeinden gibt es keine Grundstücke, und es scheint so, dass es auch bald keine geben wird.
Auf dem freien Markt sind nur wenige Grundstücke da, und die sind meist da, wo man nicht (mal kostenlos) wohnen will und dazu extrem teuer.
Extrem teuer heißt 550.000 euro 😱 😳. Dazu ist das Grundstück nicht mal vollwertig. Oft Pfeifenstiel.

Bleibt also eine Bruchbude zu kaufen und die ab zu reißen.
Auch da sieht es nicht viel besser aus. Man muss schon mit 350-400.000+ rechnen. Die Auswahl ist nicht groß, in den ganzen oben genannten Orten vielleicht 2-3 insgesamt.
Absolut überteuert. Mit Notar-, Abbruch-, Grunderwerbkosten liegt man bei 500.000 nur für das Grundstück. Und ich wiederhole mich, da ist nichts mit "Gefällt mir super", "Alles ist perfekt". Für das Geld bekommt man eigentlich ein Grundstück. Egal, wie die Sonne aufsteigt, egal, was für Nachbaren da sind. Wenn man sich darauf noch konzentriert, dann finden mal in 10 Jahren nicht mal was.

Halten wir fest, Grundstück 500.000 euro all inkl. für ca. 700-800qm. Wer jetzt mit mir nicht einverstanden ist, wäre ich bereit sein gutes zu kaufen.
Wir sind noch auf der Suche, weil einfach nichts da, und 500.000 euro für Schrott möchten wir nicht gerne zahlen.

Dann kommt der Hausbau dazu.
So grob überschlagen, werden wir für 160-180qm Wohnfläche inkl. Garage ohne Keller realistisch mindestens 400.000 euro (eher mehr) brauchen. Küche inklusive.
Die ganzen Außenanlagen und Baunebenkosten und Hauseinrichtung mit Möbeln und Lampen usw wird auch ihre 100.000 euro kosten.

So sind wir bei einer Million.
eine ganze Million. Für ein normales Haus. Ok, mit der Planung wie wir das gerne möchten.

Wir haben mit der Bank gesprochen, wir würden es schon irgendwie finanziert bekommen.
Unser Ziel ist es in 25 Jahren fertig zu werden. Da ist die monatliche Rate sportlich. Kriegen wir zwar hin, aber was ist, wenn in 10 Jahren jemand arbeitslos wird?
Unsere Jobs sind eigentlich sicher, aber nur eigentlich. Heute ist nichts mehr sicher.
Ich und meine Frau haben einen extrem Respekt vor einem so gewaltigen Kredit für eine Immobilie, die (wenn man ehrlich ist) überteuert ist, und den Wert nicht widerspiegelt.

Jetzt die Frage an das tolle Forum.
Muss man den Grundstückspreis von 500.000 euro akzeptieren, oder wären wir die einzigen Idioten, die darauf reinfallen und diese Preise zahlen?
Haben versucht zu handeln. maximal paar Tausend euro sind möglich, die an der Sache im Grunde nichts ändern.

Hat jemand vielleicht vor nicht langer Zeit hier in der Gegend gebaut? Wie habt ihr euer Grundstück gefunden? Die ganzen "tipps und tricks" zum Grundstücke suchen haben wir durchprobiert. Ohne Erfolg und ohne tatsächliche Aussicht auf Erfolg.

Vielen Dank für das Lesen
Frank und Jasmin J
Myrna_Loy10.04.21 19:04
Bauen im Bestand kommt für Euch nicht in Frage? Es gibt so viele schöne, gut modernisierte Altbauten, die nicht aussehen, wie aus dem Fertighauskatalog. Eine Freundin hat in Elmshorn vor einem Jahr ein Siedlungshäuschen gekauft und hat mit Architekt und Kernsanierung insgesamt knapp 600.000 für ca. 160 qm Wohnfläche (meine Schätzung) gezahlt.
11ant10.04.21 19:08
Frank_Jensen schrieb:

Auf dem freien Markt sind nur wenige Grundstücke da,
Die Grundstücke verstecken sich oft nur sehr gut im Deep Market. Schau´ hier ´mal nach "11ant Barthel" ;-)
Frank_Jensen schrieb:

Die ganzen "tipps und tricks" zum Grundstücke suchen haben wir durchprobiert. Ohne Erfolg und ohne tatsächliche Aussicht auf Erfolg.
Welche waren das ?
Frank_Jensen10.04.21 19:15
Myrna_Loy schrieb:

Bauen im Bestand kommt für Euch nicht in Frage? Es gibt so viele schöne, gut modernisierte Altbauten, die nicht aussehen, wie aus dem Fertighauskatalog. Eine Freundin hat in Elmshorn vor einem Jahr ein Siedlungshäuschen gekauft und hat mit Architekt und Kernsanierung insgesamt knapp 600.000 für ca. 160 qm Wohnfläche (meine Schätzung) gezahlt.
Vielen Dank für deine Antwort.
Selbstverständlich war es eine Option eine Bestandsimmobilie zu kaufen.
Ich möchte nicht zickig wirken, nach dem Prinzip "gefällt uns alles nicht".
Geht viel eher darum, dass auch die Objekte sündhaft teuer sind und die aufgerufene Preise nicht mal ansatzweile an den Wert heran kommen.
Wir fragen uns immer wieder, wie der Verkäufer auf diesen Preis kommt. Ich denke, es passiert darum, weil alle Vergleichsangebote schauen, und ihr "Schätzchen" nicht billig verkaufen wollen, weil man ja viel-viel mehr Geld dafür bekommt. Denken die.
Wie bereits oben geschrieben, kostet eine komplette Bruchbude 400.000 euro.
Etwas, was nach einem Haus aussieht UND von der Gestaltung an unser Wunschhaus erinnert liegt schon bei mind. 650.000++
VIEL zu teuer. Nicht dass wird und das nicht leisten können. Es geht einfach darum, dass man von vorne rein etwas mit Absicht überteuertes ganz bewusst kauft.
Dann kommt noch die Renovierung dazu. Ist man fast! beim selben Geld wie ein Neubau.
Und ganz ehrlich, ob ich einen Kredit von 900.000 euro aufnehme oder 830.000 ist mit das gleich viel. Weil sowieso extrem viel.
Mit dem Neubau hat man dann tatsächlich exakt das, was man haben will. nur minimal teurer. Bei den Summen aber schon egal 🤨
Frank_Jensen10.04.21 19:22
11ant schrieb:

Die Grundstücke verstecken sich oft nur sehr gut im Deep Market. Schau´ hier ´mal nach "11ant Barthel" ;-)
Habe "11ant Barthel" in die Forumsuche eingeben. Werde mich durch Links mit (das habe ich mittlerweile raus) deinen Tipps durchklicken.
11ant schrieb:

Welche waren das ?
Was man halt auf youtube und google findet. Nachbaren fragen, spazieren gehen, mit Menschen sprechen usw.
Man wird eher komisch angeguckt - "ich verkaufe mein Haus nicht" (obwohl überhaupt nicht um sein Haus ging) und "lassen Sie mich in Ruhe". Alles wirklich nett gefragt 🙄
Myrna_Loy10.04.21 19:25
Naja, ihr könnt Euch jetzt weiter in eine Bitterkeit vergraben oder schauen, was bei diesem Markt für Euch verfügbar ist. Das heißt eben Kompromisse finden und Phantasie zulassen. Nicht im Prinzip Traumhaus denken, sondern Wohnqualität. Ihr schaut in einer Region mit viel kaufkraftstarker Konkurrenz. 40-50 km von Hamburg, leicht urban - das will gefühlt jede zweite junge Familie.
Und ja, das ist komplett frustrierend, wenn man nicht arm ist und es trotzdem nicht für ein bescheidenes Traumhaus reicht.
grundstückeüberteuertwohnflächekreditneubautraumhaus