ᐅ Was haltet ihr von der Finanzierung? + hab ein Riesen Problem
Erstellt am: 06.07.13 01:47
Hallo,
wir (Mama+Papa+1Kind) haben vor uns unseren Eigenheimtraum zu erfüllen.
Nun haben wir uns auf den weg gemacht uns ein Grundstück zu suchen + Hausangebot + Finanzierung von der Hausbank ect...
Nun steh ich vor nen haufen Fragen die im Internet Teils beantwortet werden Teils dann sich widersprechen...
Jetzt wollt ich gerne Meinungen zu der ganzen Finanzierung einholen.
Papa Netto: 1800 EUR
Mama Netto: 800 EUR
Kind 2.5 Jahre
Objektpreis 266.000 EUR
Erwerbsnebenkosten 2.500 EUR
weitere Kosten 10.000 EUR
Gesamtaufwand 278.500 EUR
Gesamtaufwand 278.500 EUR
- Eigenmittel 40.500 EUR
= Finanzierungsbedarf 238.000 EUR
+ Auszahlungsabschläge 0 EUR
= Finanzierungsvolumen 238.000 EUR
Der Gesamteffektivzins aller Finanzmittel vor Steuer beträgt 2,79 %
Der Gesamteffektivzins aller Finanzmittel nach Steuer beträgt 2,32 %
Das ganze ergibt Monatliche Raten von ca. 900 EUR
Was haltet ihr davon? Ist die Basis von der Finanzierung OK?
Dann zu meinem Problem 🙁
Das Angebot vom Haus so wie wir es uns Vorstellen, übersteigt die ganze Finanzierung um 25.000 EUR also wären es ca. 265.000 EUR Finanzierungsbedarf.
Jetzt meinte mein Bankberater das es so nicht funktioniert und wir auf eine Monatliche Rate von ca. 1100 EUR steigen würden. So dass, das ganze finanziell nicht tragbar für uns wäre.
Hat er recht? gäbe es keine andere/billigere lösung?
Ich weis das ist ne menge input aber Meinungen zu dem ganzen wäre mir sehr wichtig denn wir stehen kurz davor das ganze abzublasen.
Ich bedanke mich für bei jedem der mir weiterhelfen kann!
Gruss mi casa
wir (Mama+Papa+1Kind) haben vor uns unseren Eigenheimtraum zu erfüllen.
Nun haben wir uns auf den weg gemacht uns ein Grundstück zu suchen + Hausangebot + Finanzierung von der Hausbank ect...
Nun steh ich vor nen haufen Fragen die im Internet Teils beantwortet werden Teils dann sich widersprechen...
Jetzt wollt ich gerne Meinungen zu der ganzen Finanzierung einholen.
Papa Netto: 1800 EUR
Mama Netto: 800 EUR
Kind 2.5 Jahre
Objektpreis 266.000 EUR
Erwerbsnebenkosten 2.500 EUR
weitere Kosten 10.000 EUR
Gesamtaufwand 278.500 EUR
Gesamtaufwand 278.500 EUR
- Eigenmittel 40.500 EUR
= Finanzierungsbedarf 238.000 EUR
+ Auszahlungsabschläge 0 EUR
= Finanzierungsvolumen 238.000 EUR
| Finanzmittel | Sollzins % | Auszahl. % | Tilgung / Art | Sollzinsbindung | effektiver Jahreszins % | Finanzmittel |
| Kfw 70 | 1,400 | 100,000 | 2,798 % | bis 30.06.2023 | 1,41 | 50.000,00 EUR |
| Baudarlehen Labo | 0,500 | 100,000 | 1,000 % | bis 01.07.2028 | 0,65 | 40.000,00 EUR |
| Zinsverbilligung Labo | 2,350 | 100,000 | 1,000 % | bis 01.07.2028 | 2,46 | 70.000,00 EUR |
| Fuchs WohnbauRente, Lang, Papa | 2,550 | 100,000 | Bausparvertrag | bis Zuteilung | 2,62 | 40.000,00 EUR |
| Fuchs WohnbauRente, Lang, Mama | 2,550 | 100,000 | Bausparvertrag | bis Zuteilung | 2,63 | 38.000,00 EUR |
| Zinssicherung KfW | 2,250 | 100,000 | Bausparvertrag | ges. Laufzeit | 2,58 | 36.000,00 EUR |
| Zinssicherung Zinsverbilligung Labo | 2,950 | 100,000 | Bausparvertrag | ges. Laufzeit | 3,20 | 55.000,00 EUR |
Der Gesamteffektivzins aller Finanzmittel vor Steuer beträgt 2,79 %
Der Gesamteffektivzins aller Finanzmittel nach Steuer beträgt 2,32 %
Das ganze ergibt Monatliche Raten von ca. 900 EUR
Was haltet ihr davon? Ist die Basis von der Finanzierung OK?
Dann zu meinem Problem 🙁
Das Angebot vom Haus so wie wir es uns Vorstellen, übersteigt die ganze Finanzierung um 25.000 EUR also wären es ca. 265.000 EUR Finanzierungsbedarf.
Jetzt meinte mein Bankberater das es so nicht funktioniert und wir auf eine Monatliche Rate von ca. 1100 EUR steigen würden. So dass, das ganze finanziell nicht tragbar für uns wäre.
Hat er recht? gäbe es keine andere/billigere lösung?
Ich weis das ist ne menge input aber Meinungen zu dem ganzen wäre mir sehr wichtig denn wir stehen kurz davor das ganze abzublasen.
Ich bedanke mich für bei jedem der mir weiterhelfen kann!
Gruss mi casa
Mit dem Einkommen wäre ich sowohl bei 245.000 als auch bei 265.000€ Darlehen mehr als vorsichtig.
Ebenso erscheinen mir die Erwerbsnebenkosten sehr niedrig. Was ist mit der Erwerbsteuer?
Wie viel Restschuld sind denn nach wie vielen Jahren noch offen? Die kopierte Tabelle ich leider etwas kaputt, ich habe zwischendrin aber mal was vom Jahr 2080 gelesen.
Zu der Abtragung vom Haus kommen ja noch die Wohnnebenkosten.
Bei 2600€ / 2784€ (inkl. Kindergel).
- 900 an die Bank
- 400 Wohnnebenkosten
- min. 150 Rücklagen für Haus
Bleiben für den Rest ca. 1300 €.
Davon muss aber der ganze Rest des Lebens abgedeckt werden.
Das hört ja bei Essen und Trinken nicht auf.
Aber das ist von zu vielen Faktoren abhängig. Wir haben zu dem was neben Wohnkosten kommt allein über 1.000 Fixkosten (Telefon, Kinderbetreuung, Versicherung, Zug, Parken, etc. pp.). Da würden 300€ über bleiben und es ist noch nicht gegessen, getrunken, getankt oder Klamotten gekauft.
Ich halte von der Finanzierung nichts, zumindest was Einkommen im Verhältnis zum Darlehen angeht. Und ich bin sicher nach Zinsbindungsende geht ihr geht ich mit sehr hoher Restschuld raus.
Bei einem Minitilgungsatz ist es vielleicht für euch heute machbar, aber dabei werden nun mal nur Zinsen gezahlt, das Haus also kaum abgetragen. Da kannste auch auf Miete wohnen, denn ob das Haus deinem Vermieter gehört oder der Bank ist ja wurscht
Ebenso erscheinen mir die Erwerbsnebenkosten sehr niedrig. Was ist mit der Erwerbsteuer?
Wie viel Restschuld sind denn nach wie vielen Jahren noch offen? Die kopierte Tabelle ich leider etwas kaputt, ich habe zwischendrin aber mal was vom Jahr 2080 gelesen.
Zu der Abtragung vom Haus kommen ja noch die Wohnnebenkosten.
Bei 2600€ / 2784€ (inkl. Kindergel).
- 900 an die Bank
- 400 Wohnnebenkosten
- min. 150 Rücklagen für Haus
Bleiben für den Rest ca. 1300 €.
Davon muss aber der ganze Rest des Lebens abgedeckt werden.
Das hört ja bei Essen und Trinken nicht auf.
Aber das ist von zu vielen Faktoren abhängig. Wir haben zu dem was neben Wohnkosten kommt allein über 1.000 Fixkosten (Telefon, Kinderbetreuung, Versicherung, Zug, Parken, etc. pp.). Da würden 300€ über bleiben und es ist noch nicht gegessen, getrunken, getankt oder Klamotten gekauft.
Ich halte von der Finanzierung nichts, zumindest was Einkommen im Verhältnis zum Darlehen angeht. Und ich bin sicher nach Zinsbindungsende geht ihr geht ich mit sehr hoher Restschuld raus.
Bei einem Minitilgungsatz ist es vielleicht für euch heute machbar, aber dabei werden nun mal nur Zinsen gezahlt, das Haus also kaum abgetragen. Da kannste auch auf Miete wohnen, denn ob das Haus deinem Vermieter gehört oder der Bank ist ja wurscht
mi casa schrieb:
Jetzt meinte mein Bankberater das es so nicht funktioniert und wir auf eine Monatliche Rate von ca. 1100 EUR steigen würden. So dass, das ganze finanziell nicht tragbar für uns wäre.
Hat er recht? gäbe es keine andere/billigere Lösung?Wollt Ihr eine geschönte Rechnung, Mut vom Bankberater und jeden Monat Sorgen, wie Ihr dies und dat bezahlen könnt?
Es kommen eh noch Ausstattungskosten hinzu, das ist Gesetz, und ist die Küche schon mit drin, sowie Umzugskosten, neue Lampen etc?
Dafür brauchts dann Reserven, die Ihr nicht habt.
Lasst bloss die Finger davon, Geld aufzunehmen, welches Ihr nicht bezahlen könnt... Ich finde den Rat den Bankberaters fair Euch gegenüber!
S
schubert7907.07.13 17:27Ich würde auch euren niedrigeren Betrag mit eurem Einkommen nicht finanzieren.... Klar mag das auf dem Papier noch gehen. Aber was ist mir Urlaub/Auto etc... Lass eher mal die Finger davon. Und v.a. schau mal beim Haupreis genau. Da kommt noch ne Menge dazu, was du vorher alles gar nicht siehst.
Hallo Mi casa, ich finde die Summe und die damit verbundene Rate ebenfalls VIEL zu riskant bei Eurem Einkommen. Ich habe mich im Zuge unseres Hauskaufes lange mit der Thematik befasst, und ich frage mich, wie ihr mit einem Kind bei dieser Rate noch angemessen leben wollt, wenn man die Nebenkosten eines Hauses dazurechnet. Ich würde Abstand davon nehmen, auch wenn es schwerfällt, und mich weiter umsehen. Diese Erfahrung ist (leider) relativ häufig, dass es auf dem Weg zum Eigenheim auch mal Rückschläge gibt, bis man das Richtige für sich gefunden hat. Und ich denke nicht, dass es, wenn Euch der Bankberater schon abrät, für euch die richtige Lösung ist. - Das ist eine Riesen Summe, die ihr da finanzieren wollt. Zum Vergleich: Wir finanzieren 230 000 Euro auf 21 Jahre mit einer Rate von rund 1200 Euro monatlich bei einem Einkommen von 4700-5000 Euro monatlich. Zusammen mit den monatlichen Nebenkosten wie Wasser, Gas, Strom, Müllabfuhr, der Grundsteuer etc. hatte ich lange Bedenken, ob das okay geht. Dass ihr das Geld günstiger bekommt und auf lange Frist eine sichere Rate bekommt, bezweifle ich leider... Grüße von Kate
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