ᐅ Finanzierung Einfamilienhaus 950.000 €; Kredithöhe 750.000, Eigenkapital 200.000
Erstellt am: 25.02.21 00:21
ypg25.02.21 11:44
Genau in der Reihenfolge:
Liegt ja zum Glück bei jedem selbst, wie er das mal in der Erziehung handhabt. Von Lehrern erwarte ich da etwas mehr Weitsicht 🙂
Myrna_Loy schrieb:
Er hat drei Kinder zwischen 9 und 17 und kam fürs letzte Jahr auf 800 Euro pro Monat pro Kind. Essen, Versicherungen, Sport, Musikunterricht, Kleidung, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke, Kindergeburtstage, Sportgeräte, Schulaktivitäten, Kurse, Friseur, Zahnspangen, Nachhilfe, Lernmaterialien, Taschengeld,... zwar seien die Skifreizeiten, und Klassenfahrten ausgefallen, aber dafür mussten mehr tablets und Spielgeräte etc ran.
Myrna_Loy schrieb:Wer da wohl die Relationen verliert...? Natürlich sollte man einem Kind unterstützen, aber Sport im Verein, genauso wie Musikunterricht... da muss es ja nicht der teure Privatunterricht sein. Und neue Tablets und co, das geht auch ganz anders. Wenn Dein Bekannter den Anspruch hat, bitte. Aber bitte nicht auf die Allgemeinheit übertragen.
Das ist München - da verliert man total die Relationen,
Myrna_Loy schrieb:Seiner nicht, aber anscheinend der von seinen Kindern.
Sein Standard ist nicht bizarr hoch.
Myrna_Loy schrieb:Wenn Kinder betteln... irgendwas lief da doch dann in der Vergangenheit falsch? Wenn ein Kind nach teuren Sneakers bettelt, dann hat es den Wert des Geldes nicht verstanden.
Aber wenn die Kinder betteln, dann gibt es auch Sneaker für 150 Euro statt nur die vom Lidl.
Liegt ja zum Glück bei jedem selbst, wie er das mal in der Erziehung handhabt. Von Lehrern erwarte ich da etwas mehr Weitsicht 🙂
guckuck225.02.21 12:01
Zu dem Thema gibts hier rund 180 Beiträge. Die Diskussion hab ich sehr genossen und ich muss meinen Reflex gerade unterdrücken ;-)
https://www.hausbau-forum.de/threads/monatliche-lebenshaltungskosten-mit-kind.14715/
https://www.hausbau-forum.de/threads/monatliche-lebenshaltungskosten-mit-kind.14715/
Myrna_Loy25.02.21 12:02
"Das Statistische Bundesamt gießt dies in Zahlen: 6000 Euro im Jahr kosten Kinder, bis sie sechs Jahre alt sind. Zwischen 6 und 12 Jahren sind es dann 7000 Euro und bis zur Volljährigkeit etwa 8500 Euro im Jahr. Wer addiert, kommt auf rund 130.000 Euro, je Kind wohlgemerkt."
Das sind im Mittel 600 Euro pro Monat. Pro Kind. Statistischer Durchschnitt.
Mit 800 Euro ist er inklusive der Rücklagen fürs Studium nicht weit weg.
Hinzu kommt der Verdienstausfall.
"Mit etwa 130.000 Euro sei der Verdienstausfall der Eltern für die Erziehung von einem Kind zu veranschlagen, bei zwei Kindern seien es 175.000 Euro, bei drei Kindern 230.000 Euro. Andere Berechnungen kommen auf ähnliche Ergebnisse. Das Kindergeld, so es 25 Jahre bezogen würde, summiert sich nach aktuellem Stand auf 55.000 Euro. Auch andere familienpolitische Leistungen können den finanziellen Schaden bei weitem nicht ausgleichen."
Dass die Summen nicht als exorbitant zu sehen sind, zeigt auch das Unterhaltsrecht:
"Im Trennungsfall der Eltern gibt die Düsseldorfer Tabelle präzise Auskunft, welchen Anspruch auf Unterhalt Kinder haben. Er reicht von 317 Euro im Monat in der untersten Einkommensklasse und für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren bis hin zu 781 Euro im Monat bei Gutverdienern und Kindern ab 18 Jahren."
Das Statistische Bundesamt hat für Teenager 700 Euro im Monat errechnet ohne Vorsorge- und Versicherungs- und Betreuungskosten.
Das sind im Mittel 600 Euro pro Monat. Pro Kind. Statistischer Durchschnitt.
Mit 800 Euro ist er inklusive der Rücklagen fürs Studium nicht weit weg.
Hinzu kommt der Verdienstausfall.
"Mit etwa 130.000 Euro sei der Verdienstausfall der Eltern für die Erziehung von einem Kind zu veranschlagen, bei zwei Kindern seien es 175.000 Euro, bei drei Kindern 230.000 Euro. Andere Berechnungen kommen auf ähnliche Ergebnisse. Das Kindergeld, so es 25 Jahre bezogen würde, summiert sich nach aktuellem Stand auf 55.000 Euro. Auch andere familienpolitische Leistungen können den finanziellen Schaden bei weitem nicht ausgleichen."
Dass die Summen nicht als exorbitant zu sehen sind, zeigt auch das Unterhaltsrecht:
"Im Trennungsfall der Eltern gibt die Düsseldorfer Tabelle präzise Auskunft, welchen Anspruch auf Unterhalt Kinder haben. Er reicht von 317 Euro im Monat in der untersten Einkommensklasse und für Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren bis hin zu 781 Euro im Monat bei Gutverdienern und Kindern ab 18 Jahren."
Das Statistische Bundesamt hat für Teenager 700 Euro im Monat errechnet ohne Vorsorge- und Versicherungs- und Betreuungskosten.
KingJulien25.02.21 12:08
Myrna_Loy schrieb:
Wir legen zum Beispiel das Kindergeld komplett an, um dem Kind später ein Studium - oder das Startkapital für eine BleibeMit den Kindern das ganze Leben in der Mietwohnung zu verbringen wenn sie klein sind, um für sie zu sparen, damit sie sich einmal ein Haus leisten können wenn sie erwachsen sind. Nichts für ungut, aber das ist doch absurd.
Und studieren kann man in D auch (noch) ohne reiche Eltern.
Tassimat25.02.21 12:08
Diese Statiskiten inkludieren aber immer die Wohnkosten und Betreuungskosten in den 600€, 700€ oder wieviel auch immer.
Hier geht es ja um die Kosten OHNE wohnen, denn diese sind in der Annuität versteckt.
Oh, und immer noch erstmal das Kindergeld abziehen.
Hier geht es ja um die Kosten OHNE wohnen, denn diese sind in der Annuität versteckt.
Oh, und immer noch erstmal das Kindergeld abziehen.
Myrna_Loy25.02.21 12:15
KingJulien schrieb:
Mit den Kindern das ganze Leben in der Mietwohnung zu verbringen wenn sie klein sind, um für sie zu sparen, damit sie sich einmal ein Haus leisten können wenn sie erwachsen sind.
Nichts für ungut, aber das ist doch absurd.
Und studieren kann man in D auch (noch) ohne reiche Eltern.Tun wir ja nicht. Wir haben uns bei der Suche Zeit gelassen und haben mit einem etwas höheren Einkommen und einem Kind letztes Jahr ein Haus gekauft - aber nicht mit solch einer Kreditrate. Wir wollen uns den Traum vom Haus nicht auf Kosten eines entspannten Lebens ermöglichen. Das haben wir beide nämlich bei den Eltern erlebt. Wir mussten beide auch fast das ganze Studium selbst finanzieren, da es als Lehrerkinder kein Bafög gab. Muss ich meinem Kind nicht in dem Umfang antun.