Hallo Zusammen,
ich bin langsam am Ende mit meinem Latein im Umgang mit unserer Baufirma (GÜ). Wir haben im Oktober 2019 unseren Bauwerkvertrag unterschrieben. Seit August 2020 liegt die Baugenehmigung vor, seitdem warten wir auf den Baubeginn... Seitdem staut sich bei uns der Frust, da wir das Gefühl haben, dass es keinen dort so richtig interessiert, wann unser Bau beginnt. Einen festen Baubeginn haben wir im Vertrag dummerweise nicht festgelegt, nur eine Bauzeitgarantie von 11 Monaten ab Fertigstellung Bodenplatte. Somit warten wir nun immer noch darauf, dass sich auf unserem Grundstück irgendwas tut und es sind mittlerweile 15 Monate seit Unterschrift und 5 Monate seit Baugenehmigung.
Der zweite Punkt hier hängt mit dem ersten zusammen: die allgemeine Kommunikation mit dem Bauleiter und dem Subunternehmer. Es wird auf keine, wirklich keine E-Mail schriftlich geantwortet. Wenn man anruft, wird man zurückgerufen aber wir werden immer wieder mit Allgemeinfloskeln abgespeist ("wir sind bemüht bald anzufangen", "das Wetter muss passen", "kriegen wir bald hin", ... etc.). Vorher hieß es man wartet auf den Vermesser, dann war es das Wetter, dann "lohnte es sich wegen der kommenden Feiertage nicht mehr", usw. Wir vermuten jetzt, dass die jetzt bis April wegen des Wetters warten, obwohl uns vorher gesagt wurde, ab Januar kann es dann losgehen. Irgendwie redet aber keiner Klartext mit uns!
Am Telefon sind alle sehr freundlich und wir Bauherren sind das auch aber gelinde gesagt kommen wir uns langsam einfach "vera*****" und nicht ernstgenommen vor. Telefonate mit mehr (freundlichem) Druck, bitte die Kommunikation zu verbessern, sich nun um unser Projekt mehr zu kümmern, etc. haben auch nichts verbessert. Somit fühlen wir uns nun machtlos und der Baufirma komplett ausgeliefert, was den Baubeginn angeht - es ist frustrierend und irgendwie nicht das, was wir sonst beruflich und im privaten Alltag im Umgang gewohnt sind. Ist das so der Umgang im Baugewerbe?
Danke für eure Antworten, freue mich von euren Erfahrungen zu hören.
ich bin langsam am Ende mit meinem Latein im Umgang mit unserer Baufirma (GÜ). Wir haben im Oktober 2019 unseren Bauwerkvertrag unterschrieben. Seit August 2020 liegt die Baugenehmigung vor, seitdem warten wir auf den Baubeginn... Seitdem staut sich bei uns der Frust, da wir das Gefühl haben, dass es keinen dort so richtig interessiert, wann unser Bau beginnt. Einen festen Baubeginn haben wir im Vertrag dummerweise nicht festgelegt, nur eine Bauzeitgarantie von 11 Monaten ab Fertigstellung Bodenplatte. Somit warten wir nun immer noch darauf, dass sich auf unserem Grundstück irgendwas tut und es sind mittlerweile 15 Monate seit Unterschrift und 5 Monate seit Baugenehmigung.
Der zweite Punkt hier hängt mit dem ersten zusammen: die allgemeine Kommunikation mit dem Bauleiter und dem Subunternehmer. Es wird auf keine, wirklich keine E-Mail schriftlich geantwortet. Wenn man anruft, wird man zurückgerufen aber wir werden immer wieder mit Allgemeinfloskeln abgespeist ("wir sind bemüht bald anzufangen", "das Wetter muss passen", "kriegen wir bald hin", ... etc.). Vorher hieß es man wartet auf den Vermesser, dann war es das Wetter, dann "lohnte es sich wegen der kommenden Feiertage nicht mehr", usw. Wir vermuten jetzt, dass die jetzt bis April wegen des Wetters warten, obwohl uns vorher gesagt wurde, ab Januar kann es dann losgehen. Irgendwie redet aber keiner Klartext mit uns!
Am Telefon sind alle sehr freundlich und wir Bauherren sind das auch aber gelinde gesagt kommen wir uns langsam einfach "vera*****" und nicht ernstgenommen vor. Telefonate mit mehr (freundlichem) Druck, bitte die Kommunikation zu verbessern, sich nun um unser Projekt mehr zu kümmern, etc. haben auch nichts verbessert. Somit fühlen wir uns nun machtlos und der Baufirma komplett ausgeliefert, was den Baubeginn angeht - es ist frustrierend und irgendwie nicht das, was wir sonst beruflich und im privaten Alltag im Umgang gewohnt sind. Ist das so der Umgang im Baugewerbe?
- Wie sind eure Erfahrungen?
- Wie lief bei euch die Kommunikation mit der Baufirma, Bauleiter und den Gewerken?
- Wie lange hat es bei euch bis Baubeginn gedauert ab Baugenehmigung?
- Hat einer von euch im Winter mit dem Bau angefangen? Braucht man da wirklich 2-3 Wochen Temperaturen über +5°, was in einem normalen Winter nicht realistisch ist, oder ging das auch in Etappen?
- Habt ihr euch beim Bauleiter eher oft gemeldet? Wart ihr penetrant? Wir wollen eigentlich eine gute Beziehung zum Bauleiter, da wir ihn ja für den Bau brauchen. Deshalb tun wir uns schwer, hier "zu nerven" oder den Ton schärfer werden zu lassen.
Danke für eure Antworten, freue mich von euren Erfahrungen zu hören.
ypg schrieb:
Also seid Ihr nicht allein und die einzigen?Genau, wir sind drei Parteien. Ein Doppelhaus vorne und eine Stadtvilla hinten. Es geht uns allen dreien gleich aktuell... Dabei haben wir uns eigentlich alle für den GÜ entschieden, weil wir dachten aus einer Hand läuft's besser (wie eben das Thema mit der Zuwegung).
Das ist doch dann ein ganz anderer Schnack.
Meiner Meinung ist das dann ein lukratives Geschäft für den GU. Die Verzögerung wird Berechtigung haben.
Der beste Weg hier ist immer der gemeinsame. Anstatt als Einzelperson aufzutreten, solltet ihr mal gemeinsame Sache machen.
Ich versteh nicht, dass Du hier die Frage so dargestellt hast, als wärt ihr allein auf der Strecke geblieben.
Was sagen denn die anderen?
Meiner Meinung ist das dann ein lukratives Geschäft für den GU. Die Verzögerung wird Berechtigung haben.
Der beste Weg hier ist immer der gemeinsame. Anstatt als Einzelperson aufzutreten, solltet ihr mal gemeinsame Sache machen.
Ich versteh nicht, dass Du hier die Frage so dargestellt hast, als wärt ihr allein auf der Strecke geblieben.
Was sagen denn die anderen?
ypg schrieb:
Das ist doch dann ein ganz anderer Schnack.
Meiner Meinung ist das dann ein lukratives Geschäft für den GU. Die Verzögerung wird Berechtigung haben.
Der beste Weg hier ist immer der gemeinsame. Anstatt als Einzelperson aufzutreten, solltet ihr mal gemeinsame Sache machen.
Ich versteh nicht, dass Du hier die Frage so dargestellt hast, als wärt ihr allein auf der Strecke geblieben.
Was sagen denn die anderen?Das war keine Absicht. Ja, wir tauschen uns eng aus und sind alle genervt und sehr unzufrieden.
A
allstar8324.01.21 11:39Vielleicht hat der GU gedacht es gäbe wieder keinen Winter... Das hat einige überrascht. Seit Anfang Dezember bis jetzt war es nicht so prickelnd fürs Bauen.
W
WilderSueden24.01.21 18:40HilfeHilfe schrieb:
....Profis arbeiten eben nicht nur bei der Deutschen Bahn 😉Wobei man auch vieles im Schneetreiben machen kann wenn man will. Wir hatten neben unserem Büro ein Bauprojekt da haben sie auch den halben Winter dran gearbeitet, obwohl ziemlich kalt. Dann kam die Weihnachtspause und nie wieder was. 200 000€ Eigenkapital waren bei einem Projekt auf einem 6 Mio Grundstück wohl doch etwas knapp kalkuliert...
Stichworte für mehr Details: Car Emotion Center Konstanz, Nachfolgeprojekt ist das Maxx Emotion Center 😉
WilderSueden schrieb:
Profis arbeiten eben nicht nur bei der Deutschen Bahn 😉Hehehe, scheint so. Hätte auch nicht gedacht, dass im 21.Jh. der Winter ein großes Problem für eine Baufirma darstellt. Kann ich noch verstehen, wenn die Temperaturen dauerhaft unter 5°C liegen aber als es Mal eine Woche milder war, ist auch nichts passiert. Und schwant uns, dass die einfach bis zum Frühling warten, anstatt sich Stress zu machen. Druck haben sie ja keinen und wir als Laien können die Gegebenheiten nur begrenzt einschätzen, ob es nun passt für die Bodenplatte oder nicht. Und wie Anfangs gesagt, es wird nicht kommuniziert und auch nicht bemüht die Dinge voranzutreiben. So müssen wir wohl da der Dinge harren oder zur GF eskalieren. Davor scheuen wir uns so ganz am Anfang, da wir nicht abschätzen können ob es was bringt und wie sich danach die Zusammenarbeit mit dem Bauleiter und der Firma im Allgemeinen entwickelt. Irgendwie müssen die ja noch unser Haus bauen 🙄