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ᐅ Neubau: ca. 280m2 plus Keller - Eure Anregungen

Erstellt am: 15.01.21 13:06
P
Pfalzpaulianer
Hallo zusammen,

Vielen Dank noch einmal fuer eure Anregungen und Feedback zu unserem ersten Entwurf. Der Architekt hat sich noch einmal ins Zeug gelegt und wir sind nun fast beim Bauantrag. Hier nun also die fast finale Version. Wir sind dankbar fuer Eure Meinungen, Gedanken, Vorschlaege.

Anbei der Fragebogen

Bebauungsplan/Einschränkungen : Paragraph 34 , wie Nachbarbebauung
Größe des Grundstücks: 709 qm (derzeit mit Altbestand bebaut - Abbruch im Gange)
Hang nein
Grundflächenzahl n.A
Geschossflächenzahl nA
Baufenster, Baulinie und -grenze: 3 m
Randbebauung
Anzahl Stellplatz 2
Geschossigkeit 2
Dachform Satteldach
Stilrichtung : modernes Haus im klassischen Pfaelzer Gewand ( Biberschwanzdach, Sandsteinelemente, Fensterläden)
Ausrichtung Sued
Maximale Höhen/Begrenzungen : wie Nachbarbebauung


Anforderungen der Bauherren: Der traumhaften Blick in die Weinberge (Norden) sollte im Grundriss beruecksichtigt werden.
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Da unser Grundstück in einem Weinort liegt, moechten wir gerne einen Neubau mit klassischen Pfaelzer Stilelementen, ohne jedoch kitschig oder altbacken zu wirken.
Keller, Geschosse (Voll oder Teilkeller, 2 Vollgeschosse plus DG
Anzahl der Personen, Alter: 5, (41,40 und 3 Kinder (13,9,9)
Raumbedarf im EG, OG: Grosser Wohn und Essbereich im EG (Platz fuer ein Klavier), Bad und Fernsehzimmer im EG (kann auch als Schlafzimmer genutzt werden, bei eventueller Pflegebeduerftigkeit von Verwandten)
1 OG: Elternbereich inkl Ankleide und Bad, Homeoffice Mann, Gaeste/ Büro
2 OG: Kinderbereich mit 3 Schlafzimmer und Kinderbad
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice: 2 mal Homeoffice
Schlafgäste pro Jahr: 10
offene oder geschlossene Architektur offen
konservativ oder moderne Bauweise: Mix,
offene Küche, Kochinsel
Anzahl Essplätze: 12
Kamin: ja, schwedischer Rundkachelofen.
Musik/Stereowand: nein , Fernsehzimmer im 1 OG (Gästezimmer)
Balkon, Dachterrasse: Dachterrasse auf Doppelgarage mit Blick in die Weinberge
Garage, Carport: Doppelgarage

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt
Was gefällt besonders? Warum? Abgeschlossener Eltern und Kinderbereich, Dachterrasse mit herrlichem Blick in die Weinberge auch aus dem Homeoffice, separates Fernsehzimmer, offene Küche mit grosszuegigem Wohn und Essbereich, Sitzbereich in der Galerie im 1 OG und DG
Was gefällt nicht? Warum? Fenstergroessen muessen im OG noch final geplant werden. Wahrscheinlich etwas groesser. Rundfenster gefallen uns nicht so. (Anbau und Nordansicht). Habt ihr hier alternative Ideen , die zum Haus passen?
Preisschätzung lt Architekt/Planer: erste Schaetzung ca 900k inkl Nebenkosten (ohne Garten)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 900k
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe mit Kuehlfunktion
[Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten: Vollkeller (Ist eine Preisfrage, da das derzeitige Haus einen Keller hat und abgerissen werden muss. ein Teilkeller ist geplant und je nach Kosten fuer die Auffuellung kommt auch ein Vollkeller in Frage.
-könnt Ihr verzichten: grosses Elternschlafzimmer, Kinderbad im DG kann noch kleiner sein
-könnt Ihr nicht verzichten: Kinderetage mit Kinderbad , Dachterrasse, grosse Ankleide,
,
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? Viele Gespraeche mit Architekten, Uns ist es wichtig, dass das Haus auch von außen nicht 0815 aussieht. Teurer, aber einkalkuliert. ZB. Fensterläden und Sandsteinelemente
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt? separate Eltern und Kinderetage

Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht?
Super: abgeschlossene Bereiche, grosszuegiges Wohn- und Esszimmer



Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Kinderbad mit separater Toilette , um den morgendlichen Stau der 3 Schulkinder zu entzerren?
Ideen zu den Außenansichten?

Viel Spass beim Angucken und vielen Dank fuer Eure Hilfe.

Grundriss eines Wohnhauses mit Wohnzimmer, Küche, Essbereich, Garage und Garten


Grundriss Obergeschoss: Galerie, Flur, Elternzimmer, Gastzimmer, Arbeitszimmer, Bad, Dachterrasse.


Dachgeschoss-Grundriss mit drei Kinderzimmern, Bad, Flur, Galerie, Treppe und Balkon.


Grundriss eines Hauses mit Garten, Bäumen und Grundstücksgrenze.


Schnitt durch ein mehrgeschossiges Wohnhaus KG bis DG mit Treppenhäusern, Dachstuhl; A-A


Nordansicht eines Hauses mit Garage, Terrasse und Dachgauben.


Ostansicht eines mehrstöckigen Hauses mit Satteldach, Fenstern und Bäumen; eine Person.


Südansicht eines zweigeschossigen Hauses mit Dachgauben, Terrasse und Personen


Architekturzeichnung: zweigeschossiges Haus mit Balkon, Terrasse, Seitenanbau, Bäumen, Westansicht
H
Hausbautraum20
15.01.21 16:19
Also erstmal, ich würde sofort gegen unserer tauschen ;-)

Den Hauswirtschaftsraum im EG versteh ich aber auch nicht.
Wahrscheinlich aber ne Garderobe oder?
Wäre mir angesichts der restlichen Dimensionen aber zu klein. Auch das Bad im EG wäre mir zu klein, insbesondere angesichts der evtl Pflegemöglichkeit.

Die Speis find ich auch seltsam. Unsere wird auch klein, aber das ist ja extrem. Wie stellt ihr euch das genau vor?

Warum kriegen die Kinder keine Badewanne und ihr sogar ne Sauna? Oder sollen sie euer Bad ganz normal mitnutzen?

Wir bauen auch recht altmodisch, also insofern stört es mich nicht, dass es anders aussieht als alle anderen zur Zeit gebauten Häuser.
Ich verstehe aber schon was die anderen meinen.
Die Ostansicht mit der Mischung aus den Fensterladenfenstern und den kleinen Fenstern dazu links ist irgendwie schon extrem gewöhnungsbedürftig. Warum denn nicht wenigstens alle Fenster im Osten mit Klappläden.
Insgesamt (für mich als völligen Laien) wirken die oben runden Fenster im Süden und die zwei Ostvarianten auch wie 3 verschiedene Stilrichtungen, die irgendwie nicht so ganz zusammen passen.
Wenn's euch gefällt und ihr euch dabei was dabei gedacht habt, dann lasst es so, aber vom aktuellen Mainstream seid ihr bezüglich Außenansicht schon wirklich sehr weit weg.
11ant15.01.21 16:20
Pfalzpaulianer schrieb:

Vielen Dank für deinen gewohnt sehr konstruktives Feedback. Bin ich schon gewohnt aus all deinen anderen Beiträgen.
Scherzkeks oder falsche Brille ? - ich lobe gerne, wo es verdient wurde. Was genau von meinem bisherigen konstruktiven Feedback
11ant schrieb:

Versucht es ´mal ohne alle diese Wünsche, nur mit dem Raumprogramm pur. Ich wäre kurz gesagt "nicht überrascht", wenn sich dabei ein überzeugenderer Entwurf ergäbe. [...] Ich würde doch eher den Gast ins EG packen und lieber mit meiner Frau die Arbeitszimmer auf derselben Ebene haben. Gab es ein Ausgangsmodell (ich vermute, mit einem Stockwerk - dem OG - weniger) ? - das OG scheint mir hier auf den Entwurfstechnikfehler (der Profis ja typischerweise nicht passiert) zurückzugehen, das OG nicht zuerst zu entwickeln - allein seine ineffiziente Größe und Aufteilung drängen diesen Verdacht geradezu auf. [...] Gerade für unser Nachvollziehen der kreuzförmigen Hausgestalt wäre hilfreich, auch das Wie und Warum des Baukörpers zu verstehen. [...] Auch das noch, Entwurfstechnikfehler Numero zwei: konkrete Geschosse zu planen, ehe das Raumprogramm und Bauvolumen festgelegt und "aufgeteilt" ist (also: Entwurf vor Vorentwurf). Aua. Das bestärkt mich in dem Verdacht, man habe einen Anderthalbgeschösser-Vorratsentwurf hergenommen und ihm eine Elternsuite-Etage eingeschoben. [...] Im übrigen empfehle ich in der Forensuche "´Teilkeller´ / von: ´11ant´" einzugeben ;-) [...] Da würde ich erst einmal klären, warum der feucht ist, bevor ich da wieder einen hinbuddele.
[...] Ich würde eine Treppe nicht 1:1 in einen um ein ganzes Geschoss erweiterten Entwurf übernehmen; und eine Stufe mehr bedeutet nicht, daß man keine im Forum so genannte "Podesttreppe" nehmen könnte. Ich weiß, daß man vor vierzig Jahren auch in noch größeren Einfamilienhaus Spindeltreppen schick fand.
meintest Du nun erfolgreich abgearbeitet zu haben ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Y
ypg
15.01.21 16:57
Meins ist es leider auch nicht. Ich finde es recht altbacken mit den kleinen Fenstern und Gauben.
Nun denn zum Grundriss:
Der Hauswirtschaftsraum, ist das jetzt Garderobe oder Technik. Mir fehlt da was. Wo kommt Werkzeug, Altpapier und Taschen hin? Wo die Jacken, die ganze Garderobe von 5 Personen?
Hauswirtschaftsraum im OG ist wohl für die Wäsche? Da würde mir ein Fenster fehlen - Tageslicht!
Abstellfläche ist insgesamt etwas mau.
Kücheninsel doppelt so lang und um 90 Grad drehen.
Wenn ich das Haus erben würde, dann würde ich den Flügel in den Erker stellen, die Küche dort wo Flügel ist und WZ dorthin, wo jetzt Küche ist.
Bad im OG wird sehr dunkel.
K1300S15.01.21 17:47
Da verkommt es fast zur Nebensache, dass ich die 900 K all-in hier als sagenwirmal sportlich bezeichnen würde. Machbar schon, aber mit wenigen Extras.
P
pagoni2020
15.01.21 18:26
Pfalzpaulianer schrieb:

Stilrichtung : modernes Haus im klassischen Pfaelzer Gewand ( Biberschwanzdach, Sandsteinelemente, Fensterläden)
Pfalzpaulianer schrieb:

Neubau mit klassischen Pfaelzer Stilelementen, ohne jedoch kitschig oder altbacken zu wirken.
Pfalzpaulianer schrieb:

schwedischer Rundkachelofen
Mir kommt es eher vor wie von Allem etwas. Bereits die zeichnerische Darstellung der Außenansicht wirkt genauso, wie Du es doch nicht willst, nämlich altbacken. Fensterformen wurden mal alle möglichen Formen genommen, dazu Klappläden nur teilweise, daneben ein Garagenklotz mit Rolltor etc. Hat Dein Architekt Referenzen für so ein gewünschtes Vorhaben?
Ich finde es gefährlich, einen "Stilmix" zu wagen und dann evtl. daneben zu liegen, dann landet man schnell bei Gelsenkirchner Barock.
Warum kommt dann noch ein "schwedischer" Rundkachelofen dazu und man bleibt nicht wirklich konsequent bei der doch gewünschten, Regionalität? Das mag kleinlich wirken aber es ist für mich ein Zeichen dafür, dass man etwas (Vieles) will, es aber nicht konsequent umsetzt. Etwas zusammenwürfeln bedeutet ja nicht automatisch einen gelungenen Stilmix. Du gibst doch viel Geld aus und verlangst dafür eine umgesetzte Stilrichtung vor; diese Vorgabe sehe ich vom Architekten bisher keinesfalls als erfüllt an; die Idee an sich gefällt mit aber.
Die Maße der geplanten Speis solltest Du Dir echt mal in Realität ansehen, das ist Unding. Welche Tür soll da aufgehen, was soll da noch reinpassen; warum dann nicht einfach mehr hochschränke.
Oben sind 19qm Flur, da könnte vlt. auch eine beruhigte, nutzbare Ecke dabei sein, ansonsten wäre mir das zu viel an Fläche verschenkt.
Frontalposition des WC gefällt mir nicht, die Dusche ist schwierig zu betreten, Alles gequetscht, hoppa, es muss auch noch eien Sauna rein. Wohl aus der Not musste es sogar eine Schiebetür werden ins Bad.
Für die Kinder im DG 14 qm Bad, da würde ich eher ein sep. WC dazu sehen oder vlt. sogar sep. DU/WC.
Irgendwie gefallen mir da die Proportionen nicht, warum nicht Sauna oben, da wird mit Fläche um sich geworfen, unten ist es knapp. Naja...Klappläden gibts in der Pfalz, sie sind aber kein Merkmal dafür, ähnlich die unterschiedlichen Gauben. Als gebürtiger Kurpfäzer würde mich interessieren, was genau Du unter "klassischen Pfälzer Stilelementen" verstehst und wo/wie sie hier wiedergegeben wurden.
A
AnRi311
15.01.21 21:42
Es ist halt so, wie es in jedem Forum ist: Die immer selben Leute schreiben meist das immer selbe und haben ihre feste Meinung. Auch die Eigenarten derer hat man schnell erkannt. Dazu kann man sich seinen Teil denken, ich bin auch kein großer Freund von Foren-"Größen".
Man kann das dann einfach ignorieren, oder versuchen, zwischen den Zeilen das für sich rauszuziehen, was einen weiter bringt.

Dann erkennt man auch in diesem Forum, dass sich tatsächlich oft auch die ein oder andere Wahrheit im Post versteckt und man einem sogar versucht, zu helfen.
Und da muss ich mich, als bisher wenig aktiver User, doch auch zu Wort melden.
Ich bin ein totaler Freund von "Altbacken", kleinen Fenstern, Gauben, Fensterläden und Erkern. Umso mehr finde ich, dass dieser Misch-Masch im Außenbereich dem Haus absolut nicht steht. Über die Aufteilung im Inneren kann man streiten, da hat jeder so seine eigene Philosophie. Ich kann euch aber nur raten, euch für einen Stil zu entscheiden. Einheitliche Fenster und entweder Fensterläden oder nicht. Nicht sieben verschiedene Fenstertypen, mal mit, mal ohne Fensterladen.
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Die Garage ist leider noch das I-Tüpfelchen auf dem Kuriositäten-Kabinett.
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