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ᐅ Deutung Verkäuferverhalten


Erstellt am: 12.01.21 20:56

P
pagoni2020
13.01.21 12:51
bra-tak schrieb:

Vergleichsobjekte die Verkauft wurden in den letzten Jahren liegen vor. Gingen in direkter Nachbarschaft, gleiches BJ. bessere Ausstattung 2017 bspw. für unter 300k weg.
Bewertung der Immobilie von unserer Bank haben wir heute gerade angefordert, Unterlagen dafür haben sie alle.
Ein paar Jahre können erhebliche Unterschiede am Preis machen. Üblicherweise macht sich ein Verkäufer ja VOR Veröffentlichung seines Inserats selbst eingehende Gedanken darüber, welchen Preis er maximal erzielen kann und bedenkt dabei, ob er notfalls länger auf einen Käufer wartet oder eher schneller Verkaufen will/muss.
Wenn danach, also NACH diesen meinen Überlegungen Jemand zu mir ins Haus kommt und mir sagt, dass mein Haus eigentlich 30% o.ä. weniger wert sei würde das Gespräch sofort beenden. Wenn derjenige seine Meinung mit einem selbstbezahlten Gutachten "belegt" oder mir frühere, billigere Verkäufe in der Nachbarschadt als "Beweis" vorlegt käme das Ende noch schneller.
Ich kann dich mein Eigentum so verkaufen oder nicht, wie alleine ICH es will und muss das doch Niemand erklären. Ja, vlt. will er einen extrem hohen Preis, das kann er doch aber. Ich muss es ja nicht kaufen.
Vlt. bekommt er den Preis, dann war es der Marktwert des Objekte oder er bekommt ihn nicht, dann muss ER eben neu überlegen. DAS aber würde ich mir nicht von außen aufzwingen lassen oder mich auf Diskussionen mit einem fremden Sachverständigen einlassen. Ich kenne auch extrem überteuerte Objekte.....die würde ich einfach nicht kaufen bzw. einmalig und ihne weitere Worte einen Preis anbieten, den ich zahlen kann/will. Ehrlich gesagt verstehe ich diese Diskussion nicht so ganz. Jeder....JEDER versucht doch, einen hohen/maximalen Preis zu bekommen. Je nachdem, ob ich gerade Käufer oder Verkäufer von einem Produkt bin hätte ich es eben immer gerne gerade andersrum.
H
Hausbautraum20
13.01.21 12:51
Also ich persönlich würde auch alles was 10 bis 20 Prozent unter meinem Wunschpreis liegt, als unverschämt disqualifizieren.

Ob sein Argument stimmt oder nicht können wir nicht wissen.
Ich hab aber auch erst vor 3 Wochen was bei e@bay mit 170VB eingestellt. Hatte tatsächlich gleich 2 die 150€ geboten haben. Ich hab denen geantwortet, dass ich keinen Zeitdruck habe und wenn in 2 Wochen keiner mehr zahlt, dann können sie es für 150€ kaufen. Danach kam bspw auch noch ein Angebot für 100€, dem ich genau wie der Makler geantwortet hab, dass ich das unverschämt finde und schon Angebote für 150€ habe, darunter also nichts in Frage kommt. 1 Woche später schreibt mir einer der beiden 150€ Bieter, er würde jetzt 160€ zahlen, wenn er es dann gleich kriegt. Fand ich fair und das Ding war verkauft.

Dem 100€ Menschen hätte ich es im Übrigen aufgrund der Unverschämtheit auch für 170 nicht mehr verkauft, also insofern stehen eure Chancen aus meinen Augen nicht mehr gut.

Letztlich müsst ihr aber ja selber wissen, was ihr maximal zu zahlen bereit seid und was es auf eurem Markt für Alternativen gibt.
Wir haben bei einer Besichtigung 10k MEHR als den Angebotspreis geboten und es trotzdem nicht bekommen, weil jemand einfach noch mehr geboten hat. Die +10k waren für uns aber definitiv die Schmerzgrenze, also war es okay, dass wir es nicht bekommen haben. So eine persönliche Schmerzgrenze unabhängig vom Gutachter müsst ihr doch für das Objekt auch haben oder?
C
cschiko
13.01.21 12:54
Zaba12 schrieb:

Dann hast Du unterbewusst die Immobilie gar nicht gewollt.

Boris + 15% WTF :p

Naja man sollte bedenken, dass es hier um ein bebautes Grundstück geht! Dort ist der Bodenwert ganz sicher nicht in dem Bereich anzusetzen, in dem er sich bei einem unbebauten bewegt. Aber auch da gibt es in Deutschland eben genauso Bereiche, in denen die Grundstücke dann eben doch für den BRW weggehen. In der gleichen Stadt kann es aber auch Ecken geben, da zahlt man BRW*2 oder so.

Beim Gutachten ist natürlich zu schauen, welche Abzpge hat er warum gemacht und worauf basiert dann sein Wert. Korrekte Marktanpassung vorgenommen? Und selbst dann kommt es schlicht auf den Markt dort vor Ort an, wobei der Gutachter dies theoretisch eben einbeziehen sollte. Die Vergleichspreise von 2017 hingegen sind dann leider recht nichts sagend, ohne diese entsprechend umzurechnen. Ein Haus kann doch recht schnell an Wert zulegen, MUSS es aber nicht. Das ist eben davon abhängig, wie genau sich der Markt vor Ort verhält.

Aber am Ende ist es doch erstmal ganz einfach, dir ist sein Preis zu hoch und ihm dein Preis zu niedrig (was ich verstehe, wenn er eben von seinem Preis überzeugt ist).
W
WilderSueden
13.01.21 12:55
Hausbautraum20 schrieb:

Also ich persönlich würde auch alles was 10 bis 20 Prozent unter meinem Wunschpreis liegt, als unverschämt disqualifizieren.
Leider sind Verkäufer oft nicht einsichtig was Mängel an ihrer Immobilie oder eine schlechte Wertschätzung anbelangt. Wir hatten auch ein Haus besichtigt, sogar 2 Mal, das uns an sich gut gefallen hätte. Aber am Ende war der aufgerufene Preis viel zu teuer und auch der verhandelbare Preis war noch ~80 000€ drüber. Am Ende hat es einer gekauft, aber dafür haben die für das Haus auch von Juni bis November jeder Menge Leuten gezeigt.
Der Sanierungsbedarf war übrigens kein Wunschkonzert, als die Geschichte durch kam und klar war dass wir nicht kaufen werden da kam der Verkäufer mit seiner eigenen Schätzung und die war höher als meine. Der hatte einfach einen schlechten Gutachter und dann war die Summe viel zu hoch angesetzt. Was ja auch dadurch bestätigt wird dass in diesem Markt Häuser normalerweise nach einer Woche aus den Portalen verschwinden...
H
Hausbautraum20
13.01.21 13:17
WilderSueden schrieb:

Leider sind Verkäufer oft nicht einsichtig was Mängel an ihrer Immobilie oder eine schlechte Wertschätzung anbelangt. Wir hatten auch ein Haus besichtigt, sogar 2 Mal, das uns an sich gut gefallen hätte. Aber am Ende war der aufgerufene Preis viel zu teuer und auch der verhandelbare Preis war noch ~80 000€ drüber. Am Ende hat es einer gekauft, aber dafür haben die für das Haus auch von Juni bis November jeder Menge Leuten gezeigt.
Der Sanierungsbedarf war übrigens kein Wunschkonzert, als die Geschichte durch kam und klar war dass wir nicht kaufen werden da kam der Verkäufer mit seiner eigenen Schätzung und die war höher als meine. Der hatte einfach einen schlechten Gutachter und dann war die Summe viel zu hoch angesetzt. Was ja auch dadurch bestätigt wird dass in diesem Markt Häuser normalerweise nach einer Woche aus den Portalen verschwinden...

Klar, kann schon auch sein, dass es so ist.
Das kann man nur vor Ort vernünftig einschätzen.
Ich hätte dann aber geschrieben, dass wir Interesse hätten, falls am Preis noch deutlich was zu machen wäre. Das klingt noch nicht ganz so furchtbar wie dieses 110k niedrigere Angebot.
Und dann kann man ja wieder auf ne Reaktion warten
P
pagoni2020
13.01.21 13:20
Ich glaube, dass da bereits viele Emotionen drin sind.
bra-tak schrieb:

Wenn er wirklich Angebote jenseits der 400k hat, dann freut es mich für ihn
Ich würde ich darüber eher ärgern und wundere mich über Deine Freude darüber. 😱 Du meinst wohl eher, dass es dann eben Deiner Meinung nach nicht passt. Das kann ich gut verstehen, Freude weniger.
11ant schrieb:

Ich wollte damit sagen, daß auch verpaßtes Pech ein Glück ist, das viel zu selten gefeiert wird. Für den Moment bedauert der TE, das Haus nicht bekommen zu haben. Das sollte er so nicht auf seiner Seele liegen lassen.
yep, ich lese nämlich auch von erheblichen Renovierungsmaßnahmen sowie von unfachmännischer Arbeit etc......warum also ist es dann Euer "Traumnhaus"?
WilderSueden schrieb:

Was ja auch dadurch bestätigt wird dass in diesem Markt Häuser normalerweise nach einer Woche aus den Portalen verschwinden...
Wenn ich Zeit habe......und dafür vlt. 50-100k mehr bekomme lässt sich das in einen recht guten Stundensatz umrechnen, bei dem meine Leistung lediglich aus Warten bestand und aus einigen Besichtigungen. Das sieht eben Jeder anders.
bra-tak schrieb:

Wenn das Inserat in 4 Wochen noch immer drin ist und eventuell der Preis nochmal korrigiert wurde, dann melde ich mich mit den genannten Begründungen nochmal bei ihm und setze eine Frist, bis wann wir uns an unser dann gültiges Angebot halten.
Mal ganz ehrlich, warum sollte sich ein Verkäufer eine "Frist" setzen lassen für einen Preis, den er als dreist empfindet. Ich habe meine letzte Wohnung zu einem recht hohen Preis eingestellt. Ich dachte, wenn ich das bekomme dann Ja und wenn nicht, dann nein. Sie wurde innerhalb von Tagen verkauft und war dann vlt. sogar noch immer zu günstig....?
Irgendwie dreht es sich hier teilweise darum, was fair oder angemessen wäre aber darum geht es doch gar nicht. Ob ich das für mich als angenehm finde ist ja etwas Anderes aber er kann ja sogar das Dreifach verlangen......der Markt wirds regeln. So isses eben.
bra-tak schrieb:

Wenn das dann nichts wird... gibt noch andere schöne Häuser.
Wenn diese Auswahl ja offenbar besteht warum kaufts Du nicht einfach Eines dieser anderen, schönen Häuser???
gutachtergutachtenbrw