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ᐅ Deutung Verkäuferverhalten


Erstellt am: 12.01.21 20:56

Pinkiponk 31.01.21 10:13
moHouse schrieb:

Naja. Das sieht der Verkäufer ja ganz anders. Er wird bei den geplatzten Finanzierungen ja auf jeden Fall davon ausgegangen sein, dass einfach die Käufer nicht kreditwürdig waren. Am Haus kann es nicht liegen.
Wir haben unser Haus ja, wie vermutlich bekannt, im letzten Jahr verkauft. Für uns war die Argumentation der "Kaufinteressenten" durchaus auch interessant insofern, dass die Banken unserem Haus angeblich einen Wert in der Preisspanne von 360.000 bis 420.000 zugemessen haben. Teilweise hatten die Interessenten nicht einmal die aktuellen Sanierungsinformationen - bzw. unterlagen und haben bei der Bank dann somit ohne diese aktuellen Unterlagen nachgefragt. Gekauft hat das Haus dann jemand, der die Kaufsumme --> vollständig von der Bank finanziert bekam.

--> Eine vielleicht interessante Information für potentielle Hauskäufer bzw. Interessenten, die in Verhandlungen stehen:
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Unser Hauskäufer hat ein Schreiben seiner finanzierenden Bank vorgelegt, dass er in den nächsten Jahren x% der Kaufsumme für Sanierung/Renovierung zurücklegen "muss/soll". Ich gebe zu, das hat uns dann doch beeindruckt. Wir sahen ein solches Schreiben zum ersten Mal und haben beide festgestellt, dass es für uns durchaus einen Unterschied macht, ob ein Interessent sagt, "ja, ich muss ja in den nächsten Jahrzehnten noch dies und das und jenes ändern" oder ob eine Bank konkret und auf offiziellem Briefbogen schreibt, dass Summe x für Renovierungen/Sanierungen zurückgelegt werden "muss/soll". Auch wenn so ein Schreiben vielleicht "Fake" ist, wirkt es doch seriöser als wenn Interessenten "mäkeln" und sich aus dem hohlen Bauch heraus beklagen, was sie angeblich alles noch investieren müssten.
Wir haben später einmal unserem Banksachbearbeiter das Schreiben gezeigt und er meinte auch, dass er so etwas noch nie gesehen hat und auch nicht schreiben würde, aber wie gesagt, es machte zumindest bei uns einen Unterschied.

Was ich in Zusammenhang mit Finanzierungen auch nicht verstanden habe, ist, dass mindestens 5 Interessenten, lt. deren Aussage, von den Banken keinen Kredit bekamen, weil die Frau gegenwärtig in Elternzeit ist. Und das, obwohl einige der Frauen verbeamtet sind. Ich habe auch hier im Forum schon gelesen, dass Elternzeit ein "k.o.-Kriterium" für manche Banken zu sein scheint, verstehe es aber nicht, da Elterngeld, wie ich dachte, eine sichere Einnahme ist. Ähnlich wie Mietzahlungen, die das Sozialamt übernimmt.

Winniefred 31.01.21 10:54
Bei einer echten Finanzierungszusage wäre bei mir der Bogen überspannt. Das ist ne Menge Arbeit für den Interessenten und auch für die Bank, das dauert ja auch. Und das alles für ein Objekt, das man noch nichtmal betreten hat vorher? Ne, also das ginge mir zu weit. Ein Schreiben, dass die Bank Summe X bereit wäre zu geben, ok, da gehe ich mit.

Jean-Marc 31.01.21 11:11
Winniefred schrieb:

Bei einer echten Finanzierungszusage wäre bei mir der Bogen überspannt. Das ist ne Menge Arbeit für den Interessenten und auch für die Bank, das dauert ja auch. Und das alles für ein Objekt, das man noch nichtmal betreten hat vorher? Ne, also das ginge mir zu weit. Ein Schreiben, dass die Bank Summe X bereit wäre zu geben, ok, da gehe ich mit.

Das wird sicher auch gemeint sein.
Ich kann schon verstehen, dass man als Verkäufer bei der Masse an Anfragen versucht, diejenigen Interessenten herauszufiltern, die sich finanziell überschätzen oder nicht richtig rechnen können.
Allerdings sehe ich hier auch für den Interessenten die Gefahr, dass dann hinterher bei der Preisverhandlung weniger Spielraum für ihn besteht, wenn er vorab eine Bestätigung vorlegt, dass auch der unverhandelte Angebotspreis in Ordnung geht.

WilderSueden 31.01.21 11:36
Kein Interessent ist gezwungen ein Haus zu einem gewissen Preis zu kaufen. Und Verhandlungen im Sinn von "mehr kann ich mir wirklich nicht leisten" ist für einen Käufer ein hohes Risiko. In diesem Fall sehe ich die Problematik mit dem geringen Spielraum aber vor allem beim Verkäufer. Wenn er wirklich 400+ TE für das Haus gerechnet hat und die fest für das neue Eigenheim eingeplant sind...

Jean-Marc 31.01.21 12:32
WilderSueden schrieb:

Kein Interessent ist gezwungen ein Haus zu einem gewissen Preis zu kaufen. Und Verhandlungen im Sinn von "mehr kann ich mir wirklich nicht leisten" ist für einen Käufer ein hohes Risiko. In diesem Fall sehe ich die Problematik mit dem geringen Spielraum aber vor allem beim Verkäufer. Wenn er wirklich 400+ TE für das Haus gerechnet hat und die fest für das neue Eigenheim eingeplant sind...

Das Problem ist hierbei doch, dass der Verkäufer eine solche Bestätigung als Beleg dafür sieht, mit seiner Preisvorstellung goldrichtig zu liegen. Und je mehr er solche vorgelegt bekommt, desto mehr sieht er den Preis dann als gesetzt an. Diese Bestätigungen sind allerdings viel zu grob und berücksichtigen noch keinen Investitionsbedarf am/im Haus, der sich für den Interessenten meist erst nach der zweiten Besichtigung in konkreten Zahlen darstellt. Den Verkäufer nach Vorlage der Bestätigung dann hinterher wieder einzufangen, könnte schwierig werden.

WilderSueden 31.01.21 12:56
Aber ein Schreiben der Sorte "wir glauben dass wir Herrn Müller 500 000€ finanzieren werden" sagt ja nichts über das konkrete Objekt aus. Und eine richtige Bestätigung kann ich mir auch schwer vorstellen nur für eine Besichtigung.
kaufsummehauskäuferverhandlungen