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ᐅ Energieberaters Kosten / Nutzen?


Erstellt am: 06.10.20 10:26

K
Kickz123
06.10.20 10:26
Hallo Zusammen,

wir stehen am Anfang der Planungsphase.
Unser Architekt hat den Bauantrag weitestgehend fertiggestellt und wird diesen zeitnah zum Bauantrag einreichen.
Geplabter Baubeginn ist Frühjahr/ Sommer 2021.

In den Gesprächen mit den Architekten kam das Thema Energieberater auf.
Bei Baubeginn muss ein Energieeinsparverordnung-Nachweis vorliegen. Dieser kostet gem Angebot des Energieberaters ca. 550€.

Ein Bau nach KFW55 Standard ist zunächst nicht vorgesehen.
Das Angebot des Energiebarters zur Bilanzierung eines KFW55 Konzptes inkl. Wärmebrückennachweis, Baustellenbesuch Dokumentation beträgt in Summe ca. 6500€.
Da der Zuschuss der KFW z.Z. 18.000€ beträgt, bleiben abzüglich Energieberater (nur) noch 11500€ übrig, welche dann für erhöhte Fertigungskosten drauf gehen werden.

Wird, sofern wir ohne KFW-Zuschuss bauen, nur der Energieeinsparverordnung-Nachweis benötigt?
Ist der Bau nach KFW55 Standard sinnvoll oder übersteigen hier oft die Investitionskosten den Zuschuss i.H.v. 18000€
(Das ist durch die höheren Dämmwerte ggf. weniger Heizkosten habe ist mir durchaus bewusst)

Schöne Grüße
N
nordanney
06.10.20 10:33
Kickz123 schrieb:

Das Angebot des Energiebarters zur Bilanzierung eines KFW55 Konzptes inkl. Wärmebrückennachweis, Baustellenbesuch Dokumentation beträgt in Summe ca. 6500€.
... und wird zu 50% von der KfW bezahlt.
Kickz123 schrieb:

welche dann für erhöhte Fertigungskosten drauf gehen werden.
Sofern Ihr tatsächlich so hohe Mehrkosten habt - kommt auf Eure jetzige Planung an. Da oftmals eh schon mit Wärmepumpe, Lüftungsanlage und ordentlich gedämmten Wänden gebaut wird, ist der Schritt zu KFW 55 nicht mehr weit.

Selbst wenn es ein Nullsummenspiel ist, bist Du trotzdem der Gewinner. Erstens durch eine höherwertige Bauweise/Ausstattung des Hauses, zweitens durch geringere Heizkosten und drittens durch einen verbesserten Wiederverkaufswert des Hauses.
E
exto1791
06.10.20 10:34
Kickz123 schrieb:

Hallo Zusammen,

wir stehen am Anfang der Planungsphase.
Unser Architekt hat den Bauantrag weitestgehend fertiggestellt und wird diesen zeitnah zum Bauantrag einreichen.
Geplabter Baubeginn ist Frühjahr/ Sommer 2021.

In den Gesprächen mit den Architekten kam das Thema Energieberater auf.
Bei Baubeginn muss ein Energieeinsparverordnung-Nachweis vorliegen. Dieser kostet gem Angebot des Energieberaters ca. 550€.

Ein Bau nach KFW55 Standard ist zunächst nicht vorgesehen.
Das Angebot des Energiebarters zur Bilanzierung eines KFW55 Konzptes inkl. Wärmebrückennachweis, Baustellenbesuch Dokumentation beträgt in Summe ca. 6500€.
Da der Zuschuss der KFW z.Z. 18.000€ beträgt, bleiben abzüglich Energieberater (nur) noch 11500€ übrig, welche dann für erhöhte Fertigungskosten drauf gehen werden.

Wird, sofern wir ohne KFW-Zuschuss bauen, nur der Energieeinsparverordnung-Nachweis benötigt?
Ist der Bau nach KFW55 Standard sinnvoll oder übersteigen hier oft die Investitionskosten den Zuschuss i.H.v. 18000€
(Das ist durch die höheren Dämmwerte ggf. weniger Heizkosten habe ist mir durchaus bewusst)

Schöne Grüße

Bei uns ist der Energieberater mit inbegriffen. Es ist auch möglich hier eine BAFA Förderung für den Energieberater zu beantragen. Ich glaube 50% der Kosten kannst du bekommen.

KfW 55 zu bauen macht mMn aktuell total Sinn!

Aufpreis zu einem Kfw 70 Haus liegt im Schnitt zwischen 7.000 - 10.000€ - je nach Bauunternehmen.

18.000€ Förderung bei 0,95% Zinsen auf 10 Jahre ist echt stark. Klar, du könntest dir in der aktuellen Lage auch einen 10 Jahres-Zinsbindungs-Kredit für um die 0,70% holen, hast dann aber eben keine Förderung. Effektiv bekommst du dann nach Abzug der Baukosten ca. 10.000€ - die tatsächlich sehr sinnvoll sind.

Also ja, ich würde auf jeden Fall nach KfW 55 bauen!
Y
Ybias78
06.10.20 10:40
Bei Kfw 55 baust wahrscheinlich Eigenkapital
Ine Wärmepumpe ein und keine Solarthermie. Für die Wärmepumpe gibt es auch 35% der Kosten (Material + Arbeit) von der BAFA zurück. Diese muss aber in der BAFA gelistet sein.
E
exto1791
06.10.20 10:46
Ybias78 schrieb:

Bei Kfw 55 baust wahrscheinlich Eigenkapital
Ine Wärmepumpe ein und keine Solarthermie. Für die Wärmepumpe gibt es auch 35% der Kosten (Material + Arbeit) von der BAFA zurück. Diese muss aber in der BAFA gelistet sein.

Eben, du baust eh ne Luft-Wasser-Wärmepumpe, die du dann gefördert bekommst. Deine Lüftungsanlage die du einbauen "könntest", bekommst du dann ebenfalls gefördert, ist aber kein MUSS bei KfW 55.

Also sehe aktuell tatsächlich keinen Sinn dahinter es NICHT zu machen, außer die Kosten für die Bauart nach KfW 55 übersteigt bei deinem Bauunternehmen die 15.000€ Marke oder so
K
Kickz123
06.10.20 11:22
Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
Da wir größtenteils in Einzelvergabe, also ohne GU, bauen, muss ich die Mehrkosten die Aufgrund des KFW55 Standards auf uns zu kommen bei den Einzelunternehmen anfragen. Ist ja aber kein Problem
Ich denke aber auch, dass der Schritt eh nicht all zu groß sein sollte.
Und die 50% Kostenübernehme der KFW machen den Investment in den Energieberater auch wieder erträglicher.

Bei der Heizungsanlage schwanken wir zwischen Gastherme + Solar oder Erdwärme.
Bei Luft-Wasser-Wärmepumpe habe ich Bedenken bzgl. der Effizienz an kalten Tagen.
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