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ᐅ Einfamilienhaus - Daikin Altherma 3 Ech2O - keine Ahnung wie Heizung

Erstellt am: 28.09.20 11:26
S
Skorpi-Haus
Hallo Zusammen,
wir haben unser Traumhaus Schlüsselfertig bauen lassen.
Es wurde eine Daikin Altherma 3 ECH2O Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Außengerät und Fußbodenheizung eingebaut.
Wir haben ca.. 178 m² Wohnfläche einschl. Technikraum und keinen Keller.

Naiv wie wir waren - wir dachten stets es gibt dann in jeden Zimmer einen Regler wo wir dann für das jeweilige ZImmer einstellen welche Temperatur an Wärme wir hier gerne hätten. Wohnzimmer sollte wohl mal wärmer sein als ein Schlafzimmer, Kinderzimmer sollte auch wärmer sein, Gästezimmer nur ab und an.

Nun mußten wir bei Übergabe feststellen, daß diese Regler zum Drehen (Fa. Cosmo) zwar bis 30 Grad anzeigen, aber eigentlich nur ein und aus schalten.
Es wird hier gar nichts mit Temperatur eingestellt.
Am Hauptgerät stellt man z.B. derzeit 21,5 Grad ein, dann hat man in dem Zimmer wo eingeschaltet ist 21,5 Grad.

So nun haben wir viele Fragen - weil wir uns hier blöderweise auf den Hausbauer verlassen haben, zwar alles bestens glatt lief, aber wir nun gar keine Ahnung haben.
Bei der Einweisung hieß es auf zig Frage nur, das wird schon immer so eingestellt und hat sich bewährt.
Oder dann der tolle Standard-Satz: Dass müssen Sie dann nachlesen
Da kommen Sie im Lauf der Zeit schon dahinter.....

Ha ha ha....

Also mal die Fragen:
- Neubau, noch Rest-Baufeuchte, das ist klar, gerade im 1. Winter / schaltet man dann die Fußbodenheizung in jeden Zimmer ein???

- macht es mehr Sinn wenn man für leider viel Geld für jedes Zimmer Regler nachrüstet zum Temperatur einstellen?

- Wenn ja muß dann die Temperatur am Hauptgerät höher sein?

- Warum ist es im EG in der Küche, 25 m² (Fliesenboden) stets ordentlich warm mit 22,8 Grad und im 1. OG im Kinderzimmer (27 m²) mit nur 20,5 Grad recht kühl, so daß wir hier immer einen elektrischen Heizer mit rein stellen?

- stimmt es daß die Daikin Altherma nicht an die Photovoltaikanlage anzuschließen ist??? Wenn dann ginge nur eine Solarthermie. Das haben wir auch erst nach Abschluss der Einbauarbeiten erfahren. Wir haben eine Photovoltaik am Dach und dachten die unterstützt die Luft-Wasser-Wärmepumpe, aber nein geht ja nicht, diese läuft nun über einen extra Zähler und Wärmepumpenstrom.

Wir hatten bisher im alten Haus all die Jahre eine Gasheizung und Heizkörper in jedem Raum.
Wir haben ehrlich gesagt mit Fußbodenheizung überhaupt keine Ahnung und dachten eben naiv blöd, dass wird uns dann schon bei der Hausübergabe erklärt, was leider nicht der Fall ist.

Nun wohnen wir seit 4 Wochen im Traumhaus und haben leider keine Ahnung und hoffe hier etwas schlauer zu werden.

DANKE !!!
Mycraft29.09.20 10:46
Wie nordanney gerade schon geschrieben hat, gurgel bitte "Hydraulischer Abgleich" und "Thermischer Abgleich" es ist einfach zu viel Text um das jetzt wieder mal alles zu erklären. Aber ja im Prinzip werden die Volumenströme und temperaturen so eingestellt dass die gewünschten Temperaturen erreicht werden ohne die Notwendigkeit an dern Einzelraumreglern zu drehen und diese nur im Notfall die Zimmer absperren. Im Idealfall werden diese eben ganz abgebaut, da ja eigentlich nicht notwendig und mehr oder weniger Wandschmuck.

Und ja nur so mal unter uns...alle Häuser welche heutzutage gebaut werden hier in D sind Niedrigenergiehäuser, auch euer Haus....ist nun mal so politisch gewollt...aber psst.

Die Dreifachverglasung sagt überhaupt nichts über den Energiestandard und Verluste aus. Aber du beschriebst es ja selbst es:

- über den Schlafzimmern ist eine gedämmte Decke.
- über deiner Küche ist ein ganzes Stockwerk mit Heizung.

Ich denke man muss jetzt nicht weiter ausführen welche Konstellation die kleineren Verluste hat bei gleichen Bedingungen im Bezug auf Außenwände.

In deinem Alten haus hattest du Heizkörper mit Gastherme. Deswegen war dort auch Usus diese aufzudrehen wenn man es warm haben wollte und nicht wenn es kälter sein sollte.

In Bezug auf die Fußbodenheizung ist dieses Verhalten aber gänzlich falsch und ein ständiges herumdrehen an den Reglern eher kontraproduktiv. Je nach Ausführung, Leistung, Größe usw. hat deine Fußbodenheizung Reaktionszeiten von bis zu 12h.

Bedeutet wenn du da morgens herumdrehst ist die Bude Abends warm, aber hier willst du es ja schon wieder kälter haben. Aus dem Grund dreht man nirgends herum sondern lässt die Anlage durchlaufen und die Außentemperaturregelung Ihre Arbeit machen.

Lapidar gesagt funktioniert eine Fußbodenheizung komplett andersrum im Bezug auf eine übliche Heizkörper/Radiatorenanlage.


Du hattest also früher einen Ford Mustang(Gastherme mit Heizkörpern). Der Hatte Power und hat Spaß gemacht wenn du wolltest konntest du auf das Pedal treten und so schnell fahren wie du wolltest dabei aber auch Literweise Kraftstoff durch den Motor geblasen. Jetzt hast du dir aber einen Toyota Prius(Wärmepumpe mit Fußbodenheizung) gekauft. Der macht nicht mehr soviel Spaß hat aber einen durchgehend niedrigen Verbrauch. Allerdings ist es so dass man den Prius nicht wie einen Mustang fahren kann auch wenn man das möchte. Du wirst dich über kurz oder lang damit anfreunden und dein Heizverhalten umstellen müssen.

Skorpi-Haus schrieb:

Wir haben etwas bedenken ob eben die Kosten für den Wärmepumpenstrom dann gigantisch werden wenn mal echt alles beheizen soll.
Wenn die Anlage schlecht/ungünstig eingestellt ist. Hohe Temperaturen gewünscht und man ggf. ständig an den Einstellungen und Reglern herumdreht, dann ja dann könnten die Kosten in Unermessliche steigen, alleine auch schon aus dem Grund das die Wärmepumpe dann ständig Taktet(An-/Ausgeht) und aufgrund dessen dann vorzeitig das Ende des Lebenszyklus erreicht.
S
Skorpi-Haus
29.09.20 11:01
Mycraft schrieb:

Wie nordanney gerade schon geschrieben hat, gurgel bitte "Hydraulischer Abgleich" und "Thermischer Abgleich" es ist einfach zu viel Text um das jetzt wieder mal alles zu erklären. Aber ja im Prinzip werden die Volumenströme und temperaturen so eingestellt dass die gewünschten Temperaturen erreicht werden ohne die Notwendigkeit an dern Einzelraumreglern zu drehen und diese nur im Notfall die Zimmer absperren. Im Idealfall werden diese eben ganz abgebaut, da ja eigentlich nicht notwendig und mehr oder weniger Wandschmuck.

Danke - das werden wir machen!
Du hattest also früher einen Ford Mustang(Gastherme mit Heizkörpern). Der Hatte Power und hat Spaß gemacht wenn du wolltest konntest du auf das Pedal treten und so schnell fahren wie du wolltest dabei aber auch Literweise Kraftstoff durch den Motor geblasen. Jetzt hast du dir aber einen Toyota Prius(Wärmepumpe mit Fußbodenheizung) gekauft. Der macht nicht mehr soviel Spaß hat aber einen durchgehend niedrigen Verbrauch. Allerdings ist es so dass man den Prius nicht wie einen Mustang fahren kann auch wenn man das möchte. Du wirst dich über kurz oder lang damit anfreunden und dein Heizverhalten umstellen müssen.



Wenn die Anlage schlecht/ungünstig eingestellt ist. Hohe Temperaturen gewünscht und man ggf. ständig an den Einstellungen und Reglern herumdreht, dann ja dann könnten die Kosten in Unermessliche steigen, alleine auch schon aus dem Grund das die Wärmepumpe dann ständig Taktet(An-/Ausgeht) und aufgrund dessen dann vorzeitig das Ende des Lebenszyklus erreicht.

Das ist mal eine coole Erklärung !!!!! Genial - das haben wir echt verstanden !!! DANKE
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