ᐅ Altes Haus Bj. 1910 Sanieren / Umbauen oder komplett neu Bauen?
Erstellt am: 03.01.13 14:32
K
kupfertoni03.01.13 14:32Hallo liebe Hausbau-Forum Freunde
Ich bin der Steven aus Berlin und habe folgendes Anliegen.
Meine Freundin und ich haben ein Grundstück mit Haus "geerbt". Das Haus ist ca. 65 qm groß und ca. Bj. 1910.
Seit ein paar Jahren leben wir im Sommer dort.
Das Haus wurde vor ca. 20 Jahren ein wenig saniert. ( Von außen verputzt, ein Zimmer Boden erneuert und Kunststofffenster eingesetzt.)
Es hat 3 Räume, ein Bad, eine Küche, eine Essnische und einen kleinen Keller.
Nun zu den mir bis jetzt bekannten Erneuerungen die gemacht werden müssten:
- Das Bad, die Küche und ein Raum sind Anbauten die man wegreißen und neu Mauern müsste da "Sauerkohl" + Holz.
- Dach muss komplett neu
- Elektrik neu
- Böden neu
- Fenster und Türen neu
- Wasserleitungen neu
- Heizung einbauen (Gasanschluss liegt vor + Abwasser)
- Dämmung
- Malerarbeiten
Zu dem soll das Haus durch die Erneuerung der Anbauten um ca. 20 qm vergrößert werden.
Wäre das realisierbar mit ca. 70.000 € wenn man fast alles selber machen würde? (Freunde, Familie, Bekannte),
oder wäre ein Abriss + Neubau günstiger?
Wenn noch weitere Details fehlen, reiche ich diese gerne nach.
Ich danke euch vorab schon einmal für Eure Hilfe!
Liebe Grüße!
Ich bin der Steven aus Berlin und habe folgendes Anliegen.
Meine Freundin und ich haben ein Grundstück mit Haus "geerbt". Das Haus ist ca. 65 qm groß und ca. Bj. 1910.
Seit ein paar Jahren leben wir im Sommer dort.
Das Haus wurde vor ca. 20 Jahren ein wenig saniert. ( Von außen verputzt, ein Zimmer Boden erneuert und Kunststofffenster eingesetzt.)
Es hat 3 Räume, ein Bad, eine Küche, eine Essnische und einen kleinen Keller.
Nun zu den mir bis jetzt bekannten Erneuerungen die gemacht werden müssten:
- Das Bad, die Küche und ein Raum sind Anbauten die man wegreißen und neu Mauern müsste da "Sauerkohl" + Holz.
- Dach muss komplett neu
- Elektrik neu
- Böden neu
- Fenster und Türen neu
- Wasserleitungen neu
- Heizung einbauen (Gasanschluss liegt vor + Abwasser)
- Dämmung
- Malerarbeiten
Zu dem soll das Haus durch die Erneuerung der Anbauten um ca. 20 qm vergrößert werden.
Wäre das realisierbar mit ca. 70.000 € wenn man fast alles selber machen würde? (Freunde, Familie, Bekannte),
oder wäre ein Abriss + Neubau günstiger?
Wenn noch weitere Details fehlen, reiche ich diese gerne nach.
Ich danke euch vorab schon einmal für Eure Hilfe!
Liebe Grüße!
K
kupfertoni07.01.13 09:19Guten Morgen,
hat keiner irgend eine Meinung dazu?
Danke.
hat keiner irgend eine Meinung dazu?
Danke.
B
Bauexperte07.01.13 12:13Hallo Steven,
Was mich am Vorhaben - neben den vielen "wenn" - stört, ist schlicht die Tatsache, dass die "wahrscheinlichen" Erneuerungen rein auf Deinen Vermutungen basieren; keine gute Basis - deshalb ist es auch nicht wirklich seriös, hierauf zu antworten!
Suche Dir über die gängigen Portale einen Sachverständigen in Deiner Nähe und begehe mit ihm das Haus und beauftrage damit ein Wertgutachten. Diese Sachverständigen sind alle auf das ein oder andere Feld des Hausbauens/-Sanierens spezialisiert. Erst wenn Du verlässliches Zahlenmaterial vorliegen hast, kannst Du eine Entscheidung pro Sanierung oder pro Abriss und damit Neubau treffen.
Eines sollte Dir allerdings jetzt schon klar sein - auch wenn das kleine Knusperhäuschen saniert ist, bleibt die Substanz immer alt!
Freundliche Grüße
kupfertoni schrieb:Auf den ersten Blick liest sich das Alles machbar, wenn ... ja wenn Deine Vermutungen stimmen, wenn Freunde und Bekannte auch mitspielen und wenn Du eine "Quelle" hast, wo Du die benötigten Materialien auch günstiger erwerben kannst.
Wäre das realisierbar mit ca. 70.000 € wenn man fast alles selber machen würde? (Freunde, Familie, Bekannte),
oder wäre ein Abriss + Neubau günstiger?
Was mich am Vorhaben - neben den vielen "wenn" - stört, ist schlicht die Tatsache, dass die "wahrscheinlichen" Erneuerungen rein auf Deinen Vermutungen basieren; keine gute Basis - deshalb ist es auch nicht wirklich seriös, hierauf zu antworten!
Suche Dir über die gängigen Portale einen Sachverständigen in Deiner Nähe und begehe mit ihm das Haus und beauftrage damit ein Wertgutachten. Diese Sachverständigen sind alle auf das ein oder andere Feld des Hausbauens/-Sanierens spezialisiert. Erst wenn Du verlässliches Zahlenmaterial vorliegen hast, kannst Du eine Entscheidung pro Sanierung oder pro Abriss und damit Neubau treffen.
Eines sollte Dir allerdings jetzt schon klar sein - auch wenn das kleine Knusperhäuschen saniert ist, bleibt die Substanz immer alt!
Freundliche Grüße
K
kupfertoni07.01.13 14:57Hallo Bauexperte,
erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
Mein Vater selbst hat ein uraltes kleines Haus über Jahre neu saniert und hat deshalb denke ich eine Menge Erfahrung.
Er hat sich das Häuschen ein wenig angeschaut und ist in seiner groben Berechnung für eine Sanierung nicht mal auf 70.000 gekommen.
Nun weiss er aber auch, wenn man es anpackt, dass immer wieder neue Überraschungen hinzukommen die man nicht eingeplant hat .
Freunde und Bekannte würden mit anpacken.
Für die Elektrik haben wir jemanden.
Für allgemeine Bauarbeiten auch.
Was extra wäre, wäre die Heizungsgeschichte und evtl. das Dach.
Einige Materialien über Bekannte bekommen wir auch günstiger denke ich.
Und! eine Architektin haben wir auch in der Familie .
Was eigentlich auch das Grundanleigen ist, ist das wir keine Schwerverdiener sind und uns keine 200.000 Euro Leisten können.
Deswegen vom Vorteil ist schon einmal das Zu- und Abwasser sowie Gasanschluss vorhanden ist.
Des Weiteren weiss ich nicht was der Abriss kosten würde?!
Liebe Grüße
Steven
erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
Mein Vater selbst hat ein uraltes kleines Haus über Jahre neu saniert und hat deshalb denke ich eine Menge Erfahrung.
Er hat sich das Häuschen ein wenig angeschaut und ist in seiner groben Berechnung für eine Sanierung nicht mal auf 70.000 gekommen.
Nun weiss er aber auch, wenn man es anpackt, dass immer wieder neue Überraschungen hinzukommen die man nicht eingeplant hat .
Freunde und Bekannte würden mit anpacken.
Für die Elektrik haben wir jemanden.
Für allgemeine Bauarbeiten auch.
Was extra wäre, wäre die Heizungsgeschichte und evtl. das Dach.
Einige Materialien über Bekannte bekommen wir auch günstiger denke ich.
Und! eine Architektin haben wir auch in der Familie .
Was eigentlich auch das Grundanleigen ist, ist das wir keine Schwerverdiener sind und uns keine 200.000 Euro Leisten können.
Deswegen vom Vorteil ist schon einmal das Zu- und Abwasser sowie Gasanschluss vorhanden ist.
Des Weiteren weiss ich nicht was der Abriss kosten würde?!
Liebe Grüße
Steven
B
Bauexperte09.01.13 10:02Hallo Steven,
Fällt die Wahl auf Abriss und anschließenden Neubau, mußt Du sicher von TEUR 100-110 für den Neubau ausgehen, plus Baunebenkosten TEUR 25-30 plus Kosten des Abrisses.
Freundliche Grüße
kupfertoni schrieb:DAS ist immer das Problem bei einer Bestandssubstanz; kluger Mann, Dein Vater und der Grund, weshalb ich Dir ans Herz lege, gute 1000 Euronen für externen Sachverstand in die Hand zu nehmen.
Nun weiss er aber auch, wenn man es anpackt, dass immer wieder neue Überraschungen hinzukommen die man nicht eingeplant hat .
kupfertoni schrieb:DAS weiß ich auch nicht, weil ich nicht weiß, welche Materialien seinerzeit verbaut wurden. Ist Asbest Teil des Bestandes wird der Abriss - aufgrund der Pflicht der Trennung der Materialien - teurer als ohne gesundheitsschädliche Baustoffe. Die Kosten des Abrissen können daher zwischen TEUR 30 und TEUR 50 liegen.
Des Weiteren weiss ich nicht was der Abriss kosten würde?!
Fällt die Wahl auf Abriss und anschließenden Neubau, mußt Du sicher von TEUR 100-110 für den Neubau ausgehen, plus Baunebenkosten TEUR 25-30 plus Kosten des Abrisses.
Freundliche Grüße
Ähnliche Themen