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ᐅ Jetzt bauen? Forwarddarlehen? Oder warten?


Erstellt am: 12.12.12 10:08

C
carthamen
13.12.12 08:53
Nilo schrieb:
Du hast mit deiner Aussage vollkommen Recht. Ich persönlich gehe auch von keiner Zinssteigerung in den nächsten 2-3 Jahren aus. Aber alles weitere ist doch hypothetisch. Wie die Zinsen in 10 Jahren stehen kannst weder du, noch ich noch dein Bankdirektor sagen. Seine Aussage die Zinsen derzeit nicht festzuschreiben halte ich jedenfalls für unseriös.
Wenn man, wie er wahrscheinlich, genug auf dem Sparbuch hat das einem die o.g. Mehrkosten nach 10 Jahren wg. evt. Zinssteigerungen egal sind kann man variabel finanzieren.
Aber 90% der Bauherren müssen nun mal aufs Geld gucken, daher halte ich auf aktuellen Niveau eine lange Zinsbindung für unbedingt ratsam. Alleine schon aus Aspekten der eigenen Absicherung!

Du hast schon Recht - aber auch ich muss aufs Geld schauen und gerade deshalb ist eine "kreative Finanzierung" gefragt - die auch kaum mehr Risiko beinhaltet als das herkömmliche Modell.
Mit den 2 möglichen KFW-Darlehen und einer gut austarierten Mischung aus "Kurzläufern" und "Sicherheits-Anteil (Langläufer)" unter der Berücksichtigung der jeweiligen Tilgungsrate- lassen sich Vorteile von ca. 0,5 - 0,8 % Punkte über eine Laufzeit von 20 Jahren erzielen. Denke immer daran - was Du jetzt an Zinsvorteil gewonnen hast, kannst Du falls die Zinsen unerwartet doch wieder steigen sollten, so zu sagen als "Gewinn" gegenbuchen. Und da sich der Betrag auf den Du im Laufe der Jahre Zinsen zahlen musst verringert hast Du einen doppelten Vorteil. Kurzläufige Darlehen hoch tilgen, dann geht das "Spiel" auf. Rechne mal nach.............................................................
G
GeorgPuetz
13.12.12 09:30
Erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt! Da dieser Spruch individualbezogen ist, kommt es also für jeden anders, als man selber oder jemand anders gedacht hat 😎

Zurück zur ursprünglichen Frage: Der Fragesteller will sich die aktuellen Konditionen für ein zukünftiges Projekt sichern, indem er heute einen Darlehensvertrag abschließt und irgendwann in der Zukunft das Bauprojekt umsetzt. Er wollte wissen, ob ein Forwarddarlehen dafür geeignet ist.

Antwort: Nein, ist es nicht. Ein Forwarddarlehen ist die vorzeitige "Verlängerung" einer bestehenden Finanzierung. Es wird kaum eine Bank geben, die eine Baufinanzierung auf Vorrat zusagt. Es gibt noch ein paar andere Probleme: ->Bereitstellungszinsen, ->die vereinbarte Darlehenssumme wird zu groß oder zu klein sein, bedeutet also Nachfinanzierung oder evtl. Nichtabnahmeentschädigung.
M
Musketier
13.12.12 10:04
carthamen schrieb:
Also, dass sehe ich nun mal anders - schau Dir mal die Entwicklung in Amerika an - welche harten Indikatoren gibt es zur Zeit, dass die Zinsen wieder steigen sollen? Wollen wir das Geld verknappen und damit die Konjunktur verlangsamen? Wollen die Staaten noch mehr Zinsen für Ihre Schulden bezahlen? Soll noch mehr Geld gespart werden um niedrige Zinsen zu kassieren?
Also volks- und betriebswirtschaftlich gibt es zumindest europäisch gesehen keine Indikatoren, dass die Zinsen mittelfristig (in bis zu 3 Jahren) steigen werden.

Deine Aussage gilt für den Kurzfristbereich.
Momentan bekommen die Banken das Geld mehr oder weniger umsonst von EZB und Co. hInterhyprgeworfen. Ich denke, dass wird auch noch eine zeitlang so bleiben.
Eine Bank muß aber nicht nur jetzt Geld verdienen, sondern will das bei einem Darlehen mit 10 Jähriger Zinsfestschreibung auch in 10 Jahren noch. Geht die Bank also davon aus, dass in den nächsten 10 Jahren die Zinsen steigen werden, dann wird auch jetzt schon der Langfristzins steigen. Da braucht aktuell am Markt noch nichtmal was passiert sein, da braucht nur eine große Bank ihre interne Risikoberechnung/Langzeitprognose geändert haben. Im schlimmsten Fall ziehen dann alle anderen Banken nach.
Nun sind aber die meisten Verträge schon über 15 Jahre und teilweise 20 Jahre. Ich kann mir da durchaus vorstellen, dass man in den nächsten Jahren ab und zu den Risikoaaufschlag für solche Langfristanlagen anpassen muß. Im Langfristbereich konkurrieren die Banken zusätzlich noch mit den Lebensversicherungsgesellschaften, welche jetzt versuchen auf Krampf irgendwie Geld zu verdienen, um die Mindestverzinsung aus den Altverträgen zahlen zu können.
D
Der Da
13.12.12 10:27
Kurzläufige Darlehen hoch tilgen, dann geht das "Spiel" auf. Rechne mal nach
Wenn ich bei 200.000 anfangs gleich 5% Tilgung ansetze, dann kann ich bei einer jährlichen Sondertilgung von 5000 € mit monatlich ca 1700 € meinen Kredit innerhalb der 10 Jahre abzahlen, dann kann mir die Zinsentwicklung Wurst sein.

Nun aber wieviel % der Bauherren kann das leisten? Deshalb sind solche Tipps eher was für die Besserverdiener, eine normale Familie wird wohl 2 % Tilgung anstreben, und versuchen so oft wie möglich Sonderzutilgen. Und genau dann sind die zu erwartenden Zinsen interessant.
Klar man kann zocken, aber nur wenn man sich es Leisten kann.

Der Vergleich mit Amerika hinkt auch... die Regulieren Ihre Märkte und ihre Währung, indem Sie neues geld drucken, und ich brauche nicht zu erwähnen, wieviele Leute ihre Häuser der Bank geben mussten.

jemand der auf Nummer sicher gehen will, muss lange Zinsbindungen wählen.
C
carthamen
13.12.12 22:35
Der Da schrieb:


jemand der auf Nummer sicher gehen will, muss lange Zinsbindungen wählen.

Da bin ich mit Dir einer Meinung - aber wie immer im Leben, Sicherheit kostet auch Geld. Genau so ist es mit der Finanzierung. Aber trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass man mit einem geschickten Mix aus KFW-Darlehen "Kurz- und Langläufer" unter Berücksichtigung der richtigen Tilgungs- und Sondertilgungsauswahl deutlich sparen kann gegenüber einer einfachen, langfristigen Bindung. Natürlich ist dabei das Risiko zwangsläufig höher aber kalkuliere- und beherrbar.
S
schubert79
16.12.12 19:09
Wenn jemand im Moment neu baut, dann sollte er doch i.d.R. immer das Kfw Programm "Energieeffizient bauen" wählen können. "Nur" Kfw 70 muss erreicht werden. Dann gibt´s 50 TEU für derzeit 1,40%. Viele Banken subventionieren den Zins. 1,00% sind möglich Bei dem Zins versuch ich so wenig wie möglich zu tilgen. Also Laufzeit 30 Jahre wählen. Da gewinne ich ja derzeit schon durch die "Weg"-inflationierung der Kaufkraft. Durch die geringe Tilgung bleibt Luft zur Tilgung des "normalen" Bankdarlehens. Und wenn jemand dann genügend verdient bzw. es sich aus sonstigen Gründen leisten kann/will, dann kann es schon sinnvoll sein, hier evtl. nur für z.B. 5 Jahre die Zinsen festzuschreiben.
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