Hallo an alle. Wie ihr seht, bin ich neu hier und suche Rat. Wir sind 25 und 27 Jahre alt, beide angestellt und unser monatliches Nettoeinkommen beträgt 3100 €. Eigenkapital ist keines vorhanden (Wir sind uns der Risiken bereits bewusst). Nun haben wir, wie es der Zufall will, ein Grundstück in Aussicht. Weit und breit das Einzige, das unseren Vorstellungen entspricht (klein, nicht mehr als 500 m²). Es war mehr oder minder ein "Zufallsfund". Obwohl wir uns einig waren, mal ein Haus bauen zu wollen, hätten wir jetzt noch nicht mit gerechnet. Bauen wollen wir am Harzrand, in Niedersachsen. Soweit zu den Eckdaten.
Die vergangenen Tage haben wir uns viel mit dem Thema beschäftigt, sind aber noch zu keinen wirklichen Ergebnissen gekommen. Erste Telefontermine mit Banken wurden getätigt, ohne Eigenkapital ist es nicht unmöglich und dort waren auch sehr seriöse, namhafte Banken dabei. Weitere Termine mit ersten Firmen und weiteren Banken stehen für nächste Woche an. Aber ich möchte mich auch gerne mit "normalen" Hausbewohnern austauschen, um realistische Einschätzungen zu bekommen, denn wir gehören vielleicht auch zu diesen "normalen Hausbewohnern".
Hat jemand Erfahrungen mit Hausbau in unserem Einkommensbereich? Ist es nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität machbar?
Dann stellt sich uns die große Frage, ob wir ein Massiv- oder ein Fertighaus wollen. Vor 20 Jahren, als meine Eltern gebaut haben, waren Fertighäuser noch verpönt. Heutzutage hat sich das wohl immens verbessert. Grundsätzlich sind wir da noch unentschlossen. Große Vorteile bei Fertighäusern sehen wir bei der nicht vorhandenen Feuchtigkeit, ganz klar dem Preis (ist das wirklich so?) und dass laut Erfahrungsberichten dort seltener Pfusch passiert. Da hoffe ich auf Erfahrungen von euch.
Als letzten Punkt geht es dann natürlich daran, Firmen zu kontaktieren. Ich habe ein bisschen Scheu vor regionalen Bauträgern und würde lieber mit "größeren" Firmen wie Viebrockhaus (wohl sehr teuer), Massa Haus, Arge etc. in Kontakt treten. Auch hier hoffe ich auf einen ersten Austausch mit euch.
Wie ihr seht, sind wir noch ganz am Anfang und würden gerne ein bisschen Orientierung in unser Gedankenchaos bringen. Danke schon mal für eure Mühe.
Die vergangenen Tage haben wir uns viel mit dem Thema beschäftigt, sind aber noch zu keinen wirklichen Ergebnissen gekommen. Erste Telefontermine mit Banken wurden getätigt, ohne Eigenkapital ist es nicht unmöglich und dort waren auch sehr seriöse, namhafte Banken dabei. Weitere Termine mit ersten Firmen und weiteren Banken stehen für nächste Woche an. Aber ich möchte mich auch gerne mit "normalen" Hausbewohnern austauschen, um realistische Einschätzungen zu bekommen, denn wir gehören vielleicht auch zu diesen "normalen Hausbewohnern".
Hat jemand Erfahrungen mit Hausbau in unserem Einkommensbereich? Ist es nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität machbar?
Dann stellt sich uns die große Frage, ob wir ein Massiv- oder ein Fertighaus wollen. Vor 20 Jahren, als meine Eltern gebaut haben, waren Fertighäuser noch verpönt. Heutzutage hat sich das wohl immens verbessert. Grundsätzlich sind wir da noch unentschlossen. Große Vorteile bei Fertighäusern sehen wir bei der nicht vorhandenen Feuchtigkeit, ganz klar dem Preis (ist das wirklich so?) und dass laut Erfahrungsberichten dort seltener Pfusch passiert. Da hoffe ich auf Erfahrungen von euch.
Als letzten Punkt geht es dann natürlich daran, Firmen zu kontaktieren. Ich habe ein bisschen Scheu vor regionalen Bauträgern und würde lieber mit "größeren" Firmen wie Viebrockhaus (wohl sehr teuer), Massa Haus, Arge etc. in Kontakt treten. Auch hier hoffe ich auf einen ersten Austausch mit euch.
Wie ihr seht, sind wir noch ganz am Anfang und würden gerne ein bisschen Orientierung in unser Gedankenchaos bringen. Danke schon mal für eure Mühe.
A
Alessandro14.05.20 09:10Kinder sind immer das Übel einer jeden Baufinanzierung!!
Wenn du aber ein neues Auto brauchst oder vielleicht sogar 2, dann ist das völlig vernachlässigbar.
Nachdem ihr Berufseinsteiger seid, bin ich mir sicher dass euer Nettohaushaltseinkommen in den nächsten 3-5 Jahren um 1.000,- Euro steigt.
Für die Finanzierung ist das natürlich nicht unerheblich da es mehr Kreditvolumen bedeutet.
ich kenne eure Ansprüche nicht, aber mit einem Häuschen von 120qm wäre ich nicht glücklich, wenn ich mir denke dass ich in 3-5 Jahren auch 150qm finanzieren könnte.
Wenn du aber ein neues Auto brauchst oder vielleicht sogar 2, dann ist das völlig vernachlässigbar.
Nachdem ihr Berufseinsteiger seid, bin ich mir sicher dass euer Nettohaushaltseinkommen in den nächsten 3-5 Jahren um 1.000,- Euro steigt.
Für die Finanzierung ist das natürlich nicht unerheblich da es mehr Kreditvolumen bedeutet.
ich kenne eure Ansprüche nicht, aber mit einem Häuschen von 120qm wäre ich nicht glücklich, wenn ich mir denke dass ich in 3-5 Jahren auch 150qm finanzieren könnte.
M
Matthew0314.05.20 09:51TE ist immer wieder on, aber ich glaube da kommt nichts mehr...
Ich würde es lassen. Wir wollen auch frühestens nächstes Jahr bauen. Grundstück haben wir bereits vor 2,5 Jahren erworben. 50 km südlich von Berlin für 40 € / qm Grundstücksgröße 1.447 qm. Derzeitiger Wert liegt bei 120 € + /qm Haben noch ca. 40.000 € abzuzahlen.
Wir verdienen beide über 6.000 € netto und haben sichere Berufe (Lehrerin und Führungskraft im Gesundheitswesen). Haben ebenfalls kein Eigenkapital. Und wir zögern trotzdem mit dem Bau. Denn ich bin da eher risikoscheu. Wenn ich ein Kredit aufnehme muss ich nach allen Abzügen noch mind. 1.500 € monatlich sparen können. Denn man weiß nie was passiert. Ob es Autoreparaturen sind oder andere teure Sachen. In den Urlaub will man auch fahren, wenn es wieder möglich ist. Ich persönlich würde nie so bauen das ich am Ende kein Sparvolumen habe. Außerdem wollt ihr vielleicht auch noch Kinder. Dann heißt es Elternzeit mit geringeren Einkommen.
Zusammengefasst. Lass es, spare weiter und versuche Euer Einkommen zu erhöhen. Und such bitte nicht nach Beispielen, bei denen es geklappt hat.
Wir verdienen beide über 6.000 € netto und haben sichere Berufe (Lehrerin und Führungskraft im Gesundheitswesen). Haben ebenfalls kein Eigenkapital. Und wir zögern trotzdem mit dem Bau. Denn ich bin da eher risikoscheu. Wenn ich ein Kredit aufnehme muss ich nach allen Abzügen noch mind. 1.500 € monatlich sparen können. Denn man weiß nie was passiert. Ob es Autoreparaturen sind oder andere teure Sachen. In den Urlaub will man auch fahren, wenn es wieder möglich ist. Ich persönlich würde nie so bauen das ich am Ende kein Sparvolumen habe. Außerdem wollt ihr vielleicht auch noch Kinder. Dann heißt es Elternzeit mit geringeren Einkommen.
Zusammengefasst. Lass es, spare weiter und versuche Euer Einkommen zu erhöhen. Und such bitte nicht nach Beispielen, bei denen es geklappt hat.
Cary2020 schrieb:
Das Grundstück kostet erschlossen 16.000 €.Also wenn die Grundstücke so dermaßen billig sind, dann werdet ihr auch problemlos in 5 Jahren ein Grudstrück finden, wenn ihr ein höheres Einkommen habt und mal 50.000€ angespart habt. Wenn ihr jetzt nicht schafft einen 1.000er pro Monat zu sparen, dann schafft ihr auch keine Kreditrate + Nebenkosten für ein 120m² Haus.
Tassimat schrieb:
Wenn ihr jetzt nicht schafft einen 1.000er pro Monat zu sparen, dann schafft ihr auch keine Kreditrate + Nebenkosten für ein 120m² Haus.Und wenn die es schaffen? Dann sind Sie bei +-0 und können kein Sparvolumen aufbauen. Man sollte nie bauen und dann kein Geld für andere Sachen wie Urlaub, Autoreparatur/-kauf etc. haben. Es ist so als wenn man sich einen Ferrari kauft und dann nur sonntags zu Kirche fährt, weil das Geld für mehr nicht reicht...
R
RotorMotor14.05.20 14:11Ybias78 schrieb:
Wir verdienen beide über 6.000 € netto und haben sichere Berufe (Lehrerin und Führungskraft im Gesundheitswesen).6k netto als Lehrer, wie geht das denn?
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