ᐅ 28 Jahre alte Gasheizung erneuern
Erstellt am: 19.04.20 13:48
djdj12519.04.20 13:48
Hallo,
wir haben eine Doppelhaushälfte erworben, wo eine Gasheizung Buderus G_124LP (Baujahr 1992) verbaut ist.
Im Internet ist oft zu lesen, dass Heizungen, die über 15 Jahre alt sind, ziemlich unwirtschaftlich sein sollen. Nun wäre die Überlegung auf kurzer bzw. mittlerer Sicht die Heizung auszutauschen.
Von der BAFA gibt es gewisse Zuschüsse für die Gas-Hybridheizung 30% und „Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizung 20%.
Das Haus verfügt über ein Dach mit Südausrichtung und die Vorbesitzer hatten das gesamte Dach mit einer Photovoltaikanlage (28 Platten) bestückt gehabt.
Die Photovoltaikanlage wurde nicht verkauft und ist abmontiert worden. Allerdings ist die Verkabelung vom Dach zum Keller geblieben, so dass eine neue Anlage schnell angeschlossen werden kann.
Nun wollte ich eure Erfahrung erfragen, was die wirtschaftlichste Variante hier wäre?
Neue Gasheizung in Verbindung mit einer Solarthermie-Anlage, um den BAFA Zuschuss zu erhalten. Den Rest vom Dach könnte man ggf. noch mit einer Photovoltaikanlage bestücken oder eher eine einfache Gasheizung mit der Option erneut 28 Photovoltaik Platten zu montieren.
Der Erdgasverbrauch bei dem Vorbesitzer lag bei etwa 15.000 kwh (4 Personen) und ist ein guter Richtwert für uns.
Ich freue mich sehr auf eure Vorschläge und Empfehlungen.
Danke,
Dieter
wir haben eine Doppelhaushälfte erworben, wo eine Gasheizung Buderus G_124LP (Baujahr 1992) verbaut ist.
Im Internet ist oft zu lesen, dass Heizungen, die über 15 Jahre alt sind, ziemlich unwirtschaftlich sein sollen. Nun wäre die Überlegung auf kurzer bzw. mittlerer Sicht die Heizung auszutauschen.
Von der BAFA gibt es gewisse Zuschüsse für die Gas-Hybridheizung 30% und „Renewable Ready“ Gas-Brennwertheizung 20%.
Das Haus verfügt über ein Dach mit Südausrichtung und die Vorbesitzer hatten das gesamte Dach mit einer Photovoltaikanlage (28 Platten) bestückt gehabt.
Die Photovoltaikanlage wurde nicht verkauft und ist abmontiert worden. Allerdings ist die Verkabelung vom Dach zum Keller geblieben, so dass eine neue Anlage schnell angeschlossen werden kann.
Nun wollte ich eure Erfahrung erfragen, was die wirtschaftlichste Variante hier wäre?
Neue Gasheizung in Verbindung mit einer Solarthermie-Anlage, um den BAFA Zuschuss zu erhalten. Den Rest vom Dach könnte man ggf. noch mit einer Photovoltaikanlage bestücken oder eher eine einfache Gasheizung mit der Option erneut 28 Photovoltaik Platten zu montieren.
Der Erdgasverbrauch bei dem Vorbesitzer lag bei etwa 15.000 kwh (4 Personen) und ist ein guter Richtwert für uns.
Ich freue mich sehr auf eure Vorschläge und Empfehlungen.
Danke,
Dieter
FloHB12319.04.20 14:50
Wir sind in einer ähnlichen Situation. In unserem gerade gekauften Reihenhaus befindet sich eine Gasbrennwerttherme von 1997 und wir möchten diese gerne tauschen, bevor sie kaputt geht.
Der dazugehöriger Wasserspeicher wurde im Januar von den Vorbesitzern noch getauscht, ist also nagelneu.
Der Verbrauch der Vorbesitzer (2 Personen) lag die letzten Jahre immer zwischen 15.000 und 17.000 kwh.
In unserem jetzigen Haus haben wir zu viert momentan einen ähnlichen Verbrauch (aber ohne Warmwasser) und zahlen ca. 700 EUR Gas pro Jahr.
Der Verbrauch zu viert wird wohl etwas höher sein, aber selbst bei 900 EUR im Jahr wüsste ich ehrlich gesagt nicht, wie sich da eine Hybridheizung über die gesamte Lebensdauer jemals rechnen soll. Es wird also wahrscheinlich einfach ein 1:1 Austausch gegen ein aktuelles Modell.
Der dazugehöriger Wasserspeicher wurde im Januar von den Vorbesitzern noch getauscht, ist also nagelneu.
Der Verbrauch der Vorbesitzer (2 Personen) lag die letzten Jahre immer zwischen 15.000 und 17.000 kwh.
In unserem jetzigen Haus haben wir zu viert momentan einen ähnlichen Verbrauch (aber ohne Warmwasser) und zahlen ca. 700 EUR Gas pro Jahr.
Der Verbrauch zu viert wird wohl etwas höher sein, aber selbst bei 900 EUR im Jahr wüsste ich ehrlich gesagt nicht, wie sich da eine Hybridheizung über die gesamte Lebensdauer jemals rechnen soll. Es wird also wahrscheinlich einfach ein 1:1 Austausch gegen ein aktuelles Modell.
Vicky Pedia19.04.20 15:03
FloHB123 schrieb:
Der Verbrauch zu viert wird wohl etwas höher sein, aber selbst bei 900 EUR im Jahr wüsste ich ehrlich gesagt nicht, wie sich da eine Hybridheizung über die gesamte Lebensdauer jemals rechnen soll. Es wird also wahrscheinlich einfach ein 1:1 Austausch gegen ein aktuelles Modell.Das Rechnen ist wohl eher die Gretchenfrage. Natürlich sind die Zuschüsse interessant und Anreiz. Im Fall von sogar noch mehr, da ja eine Basis bereits da ist. Grundsätzlich ist Photovoltaik interessant, denn Energie wird nicht billiger. Zudem investiert man heute in eine Anlage mit "Stand der Technik" und hat die nächsten 15 bis 20 Jahre Ruhe. Ich würde mir vom Klempner meines Vertrauens mal beides rechnen lassen und anhand der Zahlen entscheiden.Joedreck19.04.20 15:05
Also Dach wieder mit Photovoltaik vollmachen.
Gasheizung solange sie läuft drin lassen. Du kannst sie aber optimieren. Stichwort ist zb thermischer Abgleich.
Gasheizung solange sie läuft drin lassen. Du kannst sie aber optimieren. Stichwort ist zb thermischer Abgleich.
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