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ᐅ Regenwasser sammeln oder Brunnen bohren?

Erstellt am: 08.04.20 12:26
P
Pianist
Schönen guten Tag!

Die anhaltende Trockenheit bringt bei mir mal wieder ein Thema nach vorne, welches ich schon mehrmals zurückgestellt habe: Woher das Wasser für die Gartenbewässerung nehmen? Bisher kommt es bei mir aus dem öffentlichen Netz: Immer verfügbar, immer genug Druck, und dank getrennter Zählung auch einigermaßen kostengünstig. Aber eigentlich kann es ja nicht sinnvoll sein, hochwertiges Trinkwasser im Garten zu versickern.

Gibt es eine Faustformel, welche Form der Gartenbewässerung unter finanziellen und ökologischen Aspekten am besten ist? Im Prinzip stehen ja drei Varianten zur Auswahl: Wasser aus dem öffentlichen Netz, Regenwasser von den Dachflächen in Zisternen sammeln, oder einen Brunnen bohren (sofern zulässig).

Damit sich die Nutzung von Regenwasser lohnt, müsste man schon sehr viel davon speichern können, also mindestens 20 bis 30 Kubikmeter, um Trockenperioden überbrücken zu können. Entsprechend hoch wären die Kosten für Zisternen und den damit verbundenen Erdbau. Und dann die laufenden Kosten wie Strom und Wartung für die Pumpe. Auch das Bohren eines Brunnens verursacht natürlich Kosten, hinzu kommt auch dabei Strom und Wartung für die Pumpe. Vorteil des Brunnens: Man muss sich keine Gedanken über die Speichermenge machen.

Meine Gartenbewässerung (Tropfschläuche unter dem Mulch) besteht aus vier Kreisen, von denen jeder pro Stunde einen Kubikmeter benötigt. Bei anhaltender Trockenheit würde ich am liebsten jeden Kreis alle zwei bis drei Tage für eine Stunde laufen lassen. Das wären also etwa zehn Kubikmeter pro Woche. Mit 30 Kubikmetern käme man also gerade mal drei Wochen weit. Und wir haben immer häufiger die Situation, dass es deutlich länger als drei Wochen in Berlin nicht regnet.

Hat das schon mal jemand von Euch durchdekliniert?

Matthias
G
guckuck2
08.04.20 22:09
Pflanzen gewöhnen sich aber auch. Rasensprengen machen wir zB nur alle zwei Tage. Nachbarn wässern auch ihre Hecken, die gewöhnen sich besonders dran, brauchens aber selten.
Pinky030109.04.20 07:36
Ich dachte, jeden Tag Rasen wässern ist schlecht, weil er dann keine tiefen Wurzeln bildet? Wir werden im neuen Garten auf Pflanzen setzen, die Trockenheit gut vertragen, um nicht so oft wässern zu müssen.
H
haydee
09.04.20 07:48
Wir haben Rasen (für manche Viehfutter) der 80 cm tief wurzelt. Den oft gießen ist kontraproduktiv. Wir haben nur ein 1200 qm Grundstück. Die meisten Pflanzen sind unempfindlich, werden bei Bedarf richtig gegossen und fertig. Dazu noch dicke Mulchschichten. Ca. 400 qm sind sich selbst überlassen.
Was macht ihr bei einem Gießverbot von März bis Oktober?
N
nordanney
09.04.20 08:03
haydee schrieb:

Gießverbot von März bis Oktober?
Das gab es noch nie
P
Pianist
09.04.20 08:17
Theoretisch kann das ja mal kommen. Dann hat die Versorgung mit Trinkwasser Vorrang. Hier im Berliner Raum rechne ich nicht ernsthaft mit sowas, weil wir eine aus wasserwirtschaftlicher Sicht äußerst günstige Geologie haben. In einem solchen Fall würde dann aber sicher auch die Förderung aus eigenen Brunnen untersagt werden. Bliebe also nur die Nutzung des zuvor gesammelten Regenwassers, und da wären wir dann wieder bei gigantischen Zisternen...

In der Praxis wäre es dann sicher ein Vorteil, wenn man Unterflur-Tropfschläuche hat, deren Tätigkeit niemand sehen kann. Aber das ist dann wieder unsolidarisch...

Rasen soll übrigens tatsächlich nicht täglich gewässert werden, weil man ihn dann zu sehr verwöhnt und er keinen Ansporn zu guter Wurzelbildung hat. Man geht ja bei Rasen von 30 Litern Wasser pro Quadratmeter und Woche aus, das könnte man auf zwei Fuhren verteilen. Allerdings ist Rasen eigentlich eine weitgehend nutzlose Monokultur, daher habe ich viel Rasenfläche bei mir auf insektenfreundliche Blühwiese umgebaut. Und die möchte ausdrücklich wenig Wasser haben.
G
guckuck2
09.04.20 08:22
Wenn es hier kein Wasser mehr zum saufen gibt, ist der Garten halt mal ne Saison gelb. Mein Gott.

Schritt weiter gedacht: Wer ist wohl verdächtig, der mit dem gelben Garten oder der mit dem grünen? Egal ob unterirdisches System oder Rasensprenger.

Wir haben gerade ein sogenanntes Jahrhundertereignis. Das verzerrt auch die Wahrnehmung. Ich würde aus der aktuellen Situation erst Maßnahmen ableiten, wenn die Gemüter sich wieder ein wenig beruhigt haben.
rasengarten