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ᐅ Luftpumpe effizienter als Erdpumpe, Geräuschbelästigung ?


Erstellt am: 21.09.12 15:19

omlo29.09.12 21:32
Da ich davon ausgegangen bin, dass in diesem Forum die Fachterminologie richtig angewendet wird hier also nochmal
die Begriffserklärung "Wärmebedarf" (nicht "Energie"):
Wärmebedarf (Qa in kW) = Wohnfläche: A (in qm) * spezifischer Wärmebedarf QH (in kW/qm) = kW
(seit heute gilt allerdings wie von Herrn € festgestellt = Wärme (?) in kWh).
Um die Jahresarbeitszahl zu errechnen bietet sich eine Berechnung über den COP der Kälteanlage an, hier trennt sich jedoch auch die Spreu vom Weizen.
Hiermit verabschiede ich mich mit einem Lächeln von diesem Gespräch mit dem Wissen, dass zur Reparatur des Kältekreislaufes der Wärmepumpe dann doch wieder ein "Laie" (Kälteanlagenbauer) geordert wird um die Anlage zu reparieren ... denn der weiss wie es geht.
€uro30.09.12 10:09
omlo schrieb:
Da ich davon ausgegangen bin, dass in diesem Forum die Fachterminologie richtig angewendet wird hier also nochmal
die Begriffserklärung "Wärmebedarf" (nicht "Energie"):
Wärmebedarf (Qa in kW) = Wohnfläche: A (in qm) * spezifischer Wärmebedarf QH (in kW/qm) = kW
Einem Fachmann sollte inzwischen bekannt sein, dass die fehlerhafte Bezeichnung " Wärmebedarf" (DIN 4701) seit Jahren durch die exakte Bezeichnung "Normheizlast" = Leistung (DIN 12831) abgelöst wurde ;-)

v.g.
Chris8203.10.12 17:59
Hallo, was den zusätzlichen von dir angeführten Preis von 15.000 EUR für eine Erdwärmepumpe angeht, so liegt das durchaus im Rahmen was wir auch von Baufirmen genannt bekommen haben.
Zu 1. Wenn man mit 15.000 kWh Bedarf rechnet, würde sich für die Erdwärmepumpe bei 600 EUR á 15 Cent pro kWh eine Jahresarbeitszahl von 3,75 ergeben und die Luftwärmepumpe von 3,125. Grundsätzlich jetzt nicht fernab jedweder Realität. Eine Erdwärmepumpe mit Sonden würde ich aber deutlich höher erwarten. Außerdem setzt dieser Strompreis vorhandene Wärmepumpentarife voraus. Bei uns hier würde Wärmepumpe-Strom über 17 Cent Kosten + ca. 55 EUR zusätzliche Grundgebühr im Jahr und grün ist der absolut nicht.
Zu 2. In der Gemeinde wo wir unser Grundstück kaufen (das Haus ist auch noch in Planung) kann man eine Luftwärmepumpe nicht einfach so hinstellen. Dabei geht es auch darum wie sehr die Lautstärke den Nachbarn stören könnte.
Zu 3. Nein. Eine Luftwärmepumpe ist bei -20 °C Außentemperatur völlig ineffizient. Hinzu kommt, das bei einer Wärmepumpe mit Sonden, in der Tiefe aus der die "Temperatur geholt wird" das gesamte Jahr über die gleiche Temperatur herrscht. In Berlin ist diese Region in etwa 20 bis 30 Metern Tiefe. Ab hier herrscht mit jedem Meter den man tiefer bohrt die ganzjährig gleiche, mit Tiefe ansteigende Temperatur. Der Erdwärmpepumpe ist es also relativ egal ob es "oben" -20 °C oder +20 °C hat.
Zu 4. Grundsätzlich berät er ja nicht falsch, wenn er sagt da ist Schiefer, er empfiehlt keine Sonden. Das Bohren wäre hier sehr teuer. Nach den Gesprächen die wir bisher geführt haben, kostet eine Luftwärmepumpe gegenüber Erdwärme mit Bohrung aber > 10.000 EUR weniger. Da die Bohrung hier nicht geplant war, können die 2.000 EUR im Rahmen sein. Kann ich nicht wirklich beurteilen.
Je nach Region wo man wohnt (wir wollen nahe Berlin bauen) würde ich niemals eine Luftwärmepumpe installieren, da sie bei Minusgraden extrem ineffizient werden und gerade da braucht man sie aber (wer heizt schon im Sommer).
Aber auch die Erdwärmepumpe relativiert sich für uns in der momentanen Planung schon wieder. Wir wollen zwar nachhaltig und ökologisch bauen, dass soll aber nicht auf Kosten von Wohnqualität gehen. Sprich, wenn wir unmengen von Geld in Ökologie stecken, bleibt hinterher kein Geld mehr für z.B. eine schöne Küche. So "Öko" sind wir dann auch wieder nicht.
Nehmen wir mal an die angeführten 600 EUR Erdwärmepumpe gegenüber 1200 EUR bei Gas würden stimmen. Dann ergibt sich bei Mehrkosten von 15000 EUR eine vereinfachte Amortisationszeit von 25 Jahren! Das wiederum, vereinfacht, setzt voraus das Gas- und Strompreis in gleichem Maße steigen. Der Strompreis (Strom ist das womit die Wärmepumpe arbeitet und von einer Brennwerttherme nur wenig benötigt wird) ist aber deutlich stärker gestiegen. Öko kann man auch mit Gas sein, es gibt ja schließlich Biogasanbieter wie Sand am Meer (genauso wie Ökostromanbieter). Unsere aktuelle Überlegung geht daher in Richtung Brennwerttherme als Unterstützung und große solaranlage mit sehr großem Speicher.
P.S. Warum gehe ich oben nur auf bohren ein? Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition in eine Erdwärmepumpe nur wenn man auch in die Tiefe bohren kann, da sonst die Vorteile verloren gehen und die Investitionskosten immer noch viel höher als bei einer Luftwärmepumpe sind. In einer Tiefe von 6 Metern ist es im Winter eben auch kälter und damit die Wärmepumpe nicht so effizient wie sie sein könnte.
€uro04.10.12 12:32
Hallo,
Chris82 schrieb:
....Zu 1. Wenn man mit 15.000 kWh Bedarf rechnet, würde sich für die Erdwärmepumpe bei 600 EUR á 15 Cent pro kWh eine Jahresarbeitszahl von 3,75 ergeben und die Luftwärmepumpe von 3,125.
Die erreichbaren Jahresarbeitszahl bei Wärmepumpe resultieren aus den Randparametern des individuellen BV, nicht aus eigenen, herbeigewünschten Bedürfnissen ;-)
Chris82 schrieb:
....Zu 3. Nein. Eine Luftwärmepumpe ist bei -20 °C Außentemperatur völlig ineffizient.
Eine sehr einseitige Betrachtung. Der Heizstabanteil von gut geplanten Luftwärmepumpe Anlagen macht gerade einmal 0,2...bis max 2 % der Jahresheizarbeit aus. Überwiegend Pillepalle im Vergleich zu den verbleibenden 99,8 bzw 98%! ;-)
Chris82 schrieb:
....Hinzu kommt, das bei einer Wärmepumpe mit Sonden, in der Tiefe aus der die "Temperatur geholt wird" das gesamte Jahr über die gleiche Temperatur herrscht.
Bei milderen Klimastandorten sind oberflächennahe Grabenkollektoren von Vorteil, denn sie profitieren von der Wirkung der Sonneneinstrahlung mehr, als eine (mehrere) teure Vertikalbohrung, die hieran kaum bzw. nur sehr wenig partizipieren können.
Chris82 schrieb:
...Je nach Region wo man wohnt (wir wollen nahe Berlin bauen) würde ich niemals eine Luftwärmepumpe installieren, da sie bei Minusgraden extrem ineffizient werden und gerade da braucht man sie aber (wer heizt schon im Sommer).
Ein Trugschluss, sofern man die Jahresbilanz außer völlig Acht lässt!
Chris82 schrieb:
... Unsere aktuelle Überlegung geht daher in Richtung Brennwerttherme als Unterstützung und große Solaranlage mit sehr großem Speicher.
Wenn Gasbrennwert gesetzt, würde ich auf Solarthermieanlage verzichten (15% Regel).
Solarthermieanlage ist für ein "normales" Einfamilienhaus tatsächlich, wirtschaftlich kaum tragbar. Bist Du anderer Meinung, lass einen Wärmemengenzähler einbauen, und vergleiche die "tatsächliche Ernte" mit dem zusätzlichen Investment hierfür- berichte hier über den "Erfolg" der Maßnahme! ;-)
Chris82 schrieb:
... Meiner Meinung nach lohnt sich die Investition in eine Erdwärmepumpe nur wenn man auch in die Tiefe bohren kann, ...
Vollkommen falsch! Grabenkollektoren schmaler bzw. breiter Bauart sind preiswert ( hoher Eigenleistungsanteil möglich) realisierbar.
Ggf. geringere Effizienz werden meist mehr durch die deutlich geringeren Investitionen wett gemacht.

v.g.

NB: Tendenziell: Je höher der tatsächliche Bedarf für Heizung/Warmwasser, je größer die Anforderungen an die Effizienz der techn. Lösung!
Chris8204.10.12 14:06
Bei Grabenkollektoren ist mehr zu berücksichtigen, als die bloße Kostenersparnis gegenüber der Tiefenborung was die reinen Investitionskosten für die Verlegung angeht. Man braucht erst mal ein ausreichend großes Grundstück. Große Grundstücke sind logischerweise teurer und man kauft sicherlich nicht nur wegen einem Flachkollektor ein größeres Grundstück (exorbitante Mehrkosten). Wenn man ein großes Grundstück hat, muss es erst mal Baumfrei sein. Unter Wurzeln kann man keinen Kollektor verlegen. Bäume fällen kostet Geld, Ersatzpflanzungen kostet Geld. Eine Luftwärmepumpe wiederum kann noch so gut geplant sein, gegen Minusgrade kann man nicht planen, außer man überdimensioniert die Luftwärmepumpe gewaltig damit sie bei Temperaturen unter Null immer noch arbeiten kann. Eine 100% solare Deckung ist praktisch ausgeschlossen, da hast du völlig Recht. Für die Hälfte der Mehrinvestition einer Erdwärmepumpe erreicht man aber schon 40-50% (ich gehe hier von den Preisangeboten der Anbieter aus). Gas wiederum ist im Gegensatz zu Strom (was die Wärmepumpe benötigt) erheblich billiger und auch weniger starken Preissteigerungen unterworfen. Hinzu kommt noch, dass es durch die Klimaerwärmung, in Norddeutschland tatsächlich tendenziell kälter wird! D.h. Luftwärmepumpe werden in Zukunft (wie schnell die Klimaerwärmung vonstatten geht kann keiner sicher voraussagen) noch ineffizienter und das gleiche gilt auch für Erdwärme zu einem gewissen Teil. solaranlagen dagegen benötigen nur Sonne und arbeiten bei niedrigen Temperaturen sogar noch deutlich effizienter.
€uro04.10.12 15:38
Chris82 schrieb:
Bei Grabenkollektoren ist mehr zu berücksichtigen, als die bloße Kostenersparnis gegenüber der Tiefenborung was die reinen Investitionskosten für die Verlegung angeht. Man braucht erst mal ein ausreichend großes Grundstück.
Wie groß denn?
Chris82 schrieb:
....Eine Luftwärmepumpe wiederum kann noch so gut geplant sein, gegen Minusgrade kann man nicht planen, ...
Nein, gegen nicht, sondern man plant die jeweiligen Klimaparameter (AT Verlauf) ein! ;-)
Chris82 schrieb:
Eine 100% solare Deckung ist praktisch ausgeschlossen, da hast du völlig Recht. Für die Hälfte der Mehrinvestition einer Erdwärmepumpe erreicht man aber schon 40-50% (ich gehe hier von den Preisangeboten der Anbieter aus).
40...50% wovon? Werbegedöns bzw. Schönrechnung oder tatsächlich vertraglicher Inhalt? Dann nagel mal die jeweiligen Vertreter auf eine def. kWh/a Ernte fest, das dürfte Dir aus bekannten Umständen wohl kaum gelingen :-)
Chris82 schrieb:
... Solaranlagen dagegen benötigen nur Sonne und arbeiten bei niedrigen Temperaturen sogar noch deutlich effizienter.
Welche? Solarthermieanlage oder Photovoltaik? Zu welchen belastbaren Ergebnissen verhilft Dir diese Erkenntnis?

v.g.
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