ᐅ Nachverhandlung bei Hauskredit möglich?
Erstellt am: 22.01.20 12:54
nordanney22.01.20 13:29
DTvomHaus schrieb:
Was meint ihr, ist es möglich, mit der Bank über eine Nachbesserung zu reden?Reden könnt Ihr, wird die Bank auch mitmachen. ABER: Ihr werdet ordentlich zur Kasse gebeten.Die Bank kann Dir z.B. für die nächsten 15 Jahre einen Zinssatz von 0,8% anbieten. Dann entgeht Ihr 1% p.a. ==> also rund 8% der Restvaluta. Nennt sich Vorfälligkeitsentschädigung. Ggf. verzichtet die Bank auf Ihren Margenschaden und stellt nur den Refi-Schaden in Rechnung.
Die Bank wird nur dann mitspielen, wenn Sie weiterhin mit Dir Geld verdient. Also wirst Du z.B. entweder weiter regelmäßig 1,8% Zinsen bezahlen oder alternativ 0,8% und vorab für die nächsten 8 Jahre den entgangenen Zins von 1%. Ist am Ende identisch für Dich.
DTvomHaus22.01.20 13:32
Danke für die bisherigen Antworten! Insbesondere der letzte Beitrag zeigt ja vielleicht einen kleinen Handlungsspielraum Geld verdienen dürfen sie ja auch...
Hausbau202222.01.20 13:33
Und du brauchst auch nichts von Konkurrenz sagen. Die lassen euch nicht raus. Nur wenn Ihr verkauft.
Andere Frage: Wie würdest du es finden, wenn die Zinsen steigen wüprde und die Bank euch anbietet die Konditionen nach oben anzupassen? Würdest du ja sagen? Wenn nein, dann hast du die Antwort schon dir selbst gegeben
Andere Frage: Wie würdest du es finden, wenn die Zinsen steigen wüprde und die Bank euch anbietet die Konditionen nach oben anzupassen? Würdest du ja sagen? Wenn nein, dann hast du die Antwort schon dir selbst gegeben
hampshire22.01.20 14:03
Fragen kostet nichts. Mich würde es ebenso für Dich freuen wie verwundern, wenn da was ginge, was am Ende finanziell für Euch vorteilhaft ist. Es gibt ja keinen vernünftigen Grund für die Bank einen gültigen Vertrag zu eigenen Lasten zu verändern.
guckuck222.01.20 14:16
hampshire schrieb:
Fragen kostet nichts. Mich würde es ebenso für Dich freuen wie verwundern, wenn da was ginge, was am Ende finanziell für Euch vorteilhaft ist. Es gibt ja keinen vernünftigen Grund für die Bank einen gültigen Vertrag zu eigenen Lasten zu verändern.Vielleicht doch. Jede Änderung am Vertrag setzt die 10,5 Jahre zurück, nach denen man vorzeitig (teil)kündigen kann. Der Kunde bindet sich damit länger an seine „schlechten“ Konditionen, zB im Tausch gegen einen Tilgungssatzwechsel.
Ansonsten steht es dem TE frei zu prüfen, ob ein Bausparer die aktuellen Konditionen sichern kann (ich behaupte mal Nein) oder ab 60 Monaten Restlaufzeit bis zur (10,5 Jahre-Grenze) ein Forwarddarlehen abzuschließen, wenn es ihm derart in den Fingern juckt.
Altai22.01.20 15:42
Ich habe Ende 2018 die Finanzierung abgeschlossen und darf auch gar nicht schauen, was ich jetzt für Konditionen erhalten könnte... es ist halt so, dafür ist das Haus jetzt fertig.
Und die Banken werden um die "Altkredite", wo sie wenigstens noch ein bisschen Zinsen bekommen, sehr froh sein. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass sie da was anbieten, was für dich eine Ersparnis bringt. Wer jede Schwankung nach unten mitnehmen will, muss halt variabel finanzieren, das kann dann aber ebenso auch in die andere Richtung gehen... wie schon sagte.
Frage mal Leute, die vor gut 10 Jahren finanziert haben, denen hat man noch 4-5% abgeknöpft, die wären bei 1,8% laut jubelnd auf dem Tisch getanzt...
Und die Banken werden um die "Altkredite", wo sie wenigstens noch ein bisschen Zinsen bekommen, sehr froh sein. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass sie da was anbieten, was für dich eine Ersparnis bringt. Wer jede Schwankung nach unten mitnehmen will, muss halt variabel finanzieren, das kann dann aber ebenso auch in die andere Richtung gehen... wie schon sagte.
Frage mal Leute, die vor gut 10 Jahren finanziert haben, denen hat man noch 4-5% abgeknöpft, die wären bei 1,8% laut jubelnd auf dem Tisch getanzt...
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