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ᐅ Hausbau mit GU oder unabhängigem Architekten?


Erstellt am: 02.01.20 09:47

B
BauherrFranken
02.01.20 09:47
Wir möchten nun unser Einfamilienhaus-Projekt angehen, das an einem Hanggrundstück realisiert werden soll. Nun stellt sich die Frage, ob wir die Architekturleistung direkt unserem Bauunternehmer überlassen sollten, oder ob wir einen unabhängigen Architekten suchen sollten, was sicherlich deutlich teurer kommt?
H
hampshire
02.01.20 10:09
Unsere Erfahrung mit dem freien Architekten sind im Ergebnis hervorragend. Der Preis lief aus zwei Gründen völlig aus dem Ruder. Erstens waren die Tiefbauarbeiten deutlich teurer als ursprünglich geschätzt und zweitens waren wir als Bauherren stets bereit bei "kleinen Entscheidungen" die vermeintlich schönere / bessere Variante zu wählen. Da wir finanziell nicht eng kalkulierten war das sehenden Auges und hatte keine Auswirkung auf unser sonstiges Leben.

Der Vorteil des Architekten des Bauträgers ist, dass er so planen kann wie der Bauträger am effektivsten bauen kann. Als Angestellter oder Auftragnehmer des Bauträgers ist klar wem er zuerst verpflichtet ist. Ferner wird er nicht nach HOAI abgerechnet sondern eingepreist. In wie weit diese prinzipiellen Kostenvorteile, die zunächst beim Bauträger liegen an Dich weitergegeben werden musst Du vergleichen.

Der freie Architekt ist Dir als Auftraggeber verpflichtet. In der Planung kann das bei einem engagierten Architekten bedeuten, dass er die Entwürfe passgenauer auf Deine Vorstellungen anpasst und wenn es um Kosten geht auf ein breiteres Lösungsportfolio zurückgreifen kann. Sicher wird auch der freie Architekt seine Präferenzen haben. Man kann mit Architekten Pauschalpreise vereinbaren.
Architekt mit örtlichen Handwerkern, die einen guten Ruf in der Region haben muss nicht teurer sein, bedeutet aber deutlich mehr Aufwand in der Baustellenbetreuung.
Einen Architektenentwurf kann man natürlich auch mit Festpreis schlüsselfertig ausschreiben.

Ich würde wieder mit einem freien Architekten bauen. Wenn Du Dich umschaust, dann gibt es auch viele gute Erfahrungen mit Bauträgern und Fertighausanbietern.
Ignoriere nicht Dein Bauchgefühl für Menschen. Wenn Dir jemand nicht liegt - kaufe dort nicht. Egal wie verlockend er sein Angebot gestaltet.
V
Vicky Pedia
02.01.20 12:31
Ich kann @hampshire nur beipflichten. Der Bauunternehmer (ich meine hier GU) wird immer versuchen, eigene Interessen zuerst zu wahren. Zudem ist es bei herkömmlichen Bauunternehmen fraglich, ob diese die gesamte Palette (Grundriss, Statik, Vergaben) in vollem Umfang fachlich leisten können. Der freie Architekt ist Dein verlängerter Arm. Es gibt auch viele Ingenieurbüros, die regionale Bauleitung und Bauherrenbetreuung für das kleine Geld anbieten. Diese sind zudem in der Lage, Einzelvergabe durchzuführen und zu überwachen, was i. d. R. 10-20% Baukosten sparen dürfte. Die angesprochenen Fertighäuser sind in der Regel die sichere aber teure Bank.
1
11ant
03.01.20 19:47
BauherrFranken schrieb:

Wir möchten nun unser Einfamilienhaus-Projekt angehen, das an einem Hanggrundstück realisiert werden soll.
Das wäre schon einmal Stichwort Numero Eins ...
BauherrFranken schrieb:

Nun stellt sich die Frage, ob wir die Architekturleistung direkt unserem Bauunternehmer überlassen sollten,
... und das dann Stichwort Numero Zwei.
BauherrFranken schrieb:

oder ob wir einen unabhängigen Architekten suchen sollten, was sicherlich deutlich teurer kommt?
Wenn wirklich eine ArchitektturLeistung (= das Baukunstwerk hat auch eine ästhetische Dimension) und nicht nur eine ArchitekttenLeistung (= antragsreife Bauplanung, aber eigentlich nur in der bauingenieurlichen Dimension) gemeint ist, dann kommt m.E. am teuersten, den Selbstbeauftragten Architekten wegzulassen, denn das bezahlt man dann mit der Qualität des Ergebnisses. Und spätestens beim Hanggrundstück erkennt in der Regel nicht nur ein Feinschmecker-Bauherr den Unterschied, sich ein "Kassengestell" zu bauen. Ein GU-Zeichenknecht / Stempelaugust folgt im wesentlichen zwei obersten Marschbefehlen: 1.: plane keine Genialitäten, wir wollen das Haus auch mit angelernten Kräften bauen können; und 2.: wenn es irgend geht, dann setze die Skizzen des Bauherren um, anstatt ihn durch Umberatung zu anderen Lösungen beim Unterschreiben zögern zu machen. Ein Beispiel für Punkt 2.: der Bauherr möchte eine separate Ankleide vom Schlafzimmer abtrennen, für die aber nur dann "Platz genug" ist, wenn man sie ein bißchen zu eng baut. Dann sagt der freie Architekt: "hier werden sie sich ständig an der Schranktür die Finger klemmen, das klappt so nicht", während der GU-Zeichenknecht die Skizze unverändert "ins Reine zeichnet", weil sie zwar nicht praktisch, aber genehmigungsfähig ist.
hampshire schrieb:

Der Vorteil des Architekten des Bauträgers ist,
Bitte nicht verwirren lassen: ein Bauträger wäre ein BauUnternehmer nur dann, wenn er mit dem Bauvertrag auch das Grundstück im Paket verkaufte.
Vicky Pedia schrieb:

Diese sind zudem in der Lage, Einzelvergabe durchzuführen und zu überwachen, was i. d. R. 10-20% Baukosten sparen dürfte.
Hier irrt Frau Zahnärztin: Einzelvergabe erhöht meist die Gefahr von Komplikationen, weil dabei regelmäßig Konstellationen von Handwerkern entstehen, die nicht als "Mannschaft" aufeinander eingespielt sind. Was (ibs. überplanmäßige) Baukosten spart, ist: bei der Ausführungsplanung (Detailzeichnungen etc.) nicht zu geizen. Die aktuell bei erstgebärenden Bauherren weit verbreitete Wunschvorstellung, Einzelvergabe sei eine Chance zur Addition von aus Wettbewerb "günstigen" Angeboten zu einem in der Summe spürbar gesenkten Gesamtpreis, wird den Sprung aus dem Märchenbuch in die Abrechnung nie schaffen - Andersgläubige mögen "Regiestunden" Googeln.
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H
haydee
03.01.20 20:22
Es gibt GU‘s die individuell planen können und wollen, es gibt GU‘s die bauen ihr Kataloghaus und fertig.

Viele Holzständerbauer haben mit Hanggrundstücken ihre Probleme.
Es kommt darauf an was du willst ob Architekt oder GU.

In welcher Region von Franken baust du?
B
BauherrFranken
03.01.20 20:33
Im Norden Oberfrankens. Werd jetzt wahrscheinlich erst mal zu einem empfohlenen Bauunternehmer gehen, der auch plant. Der soll mir zunächst mal die ungefähren Koaten nennen, die er für die Planung aufruft. Danach können wir uns ja noch überlegen, ob wir einen Dritten als Architekten beauftragen. Es soll ein Massivhaus mit rund 180 qm Wohnfläche, Keller und Doppelgarage werden.
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