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ᐅ Fertighausfirma vs. Generalunternehmer...


Erstellt am: 20.04.12 22:26

A
AndyRM
20.04.12 22:26
Hallo,

mangels passender "gebrauchter" Häuser fange ich jetzt langsam an, mich zaghaft auch mit der Alternative "(Ausbau-)Haus bauen (lassen)" zu beschäftigen.

Allerdings haben mich einige Erfahrungsberichte gewundert, die ich zu den Fertighäusern gelesen habe. Da ärgern sich Käufer noch und nöcher mit schlafenden Architekten, schlampenden Handwerkern, unberechtigten Rechnungen und im Bauablauf notwendigen Eigenleistungen herum...

Ich hatte mir das in meiner kindlichen Naivität eigentlich eher so vorgestellt, dass ich bei der Fertighausfirma die Leistungen bespreche und den Vertrag unterschreibe, 5 Monate später einen Anruf kriege "Ihr Haus ist fertig", ich das Haus prüfe(n lasse), die vereinbarte Gesamtsumme am Stück überweise, und fertig.

Selbst bei einem individuellen Haus vom Architekten hätte ich erwartet, dass ich höchstens zwischendurch die Handwerker-Rechnungen zu begleichen habe, und um alles andere kümmert sich der Architekt.

Ist das was ich mir vorstelle, dann das was man von einem "General-Unternehmer" bekommt?
Suche ich mir einen solchen einfach aus den gelben Seiten und sage ihm: Bau mir XYZ-Fertighaus No 123 auf mein Grundstück SoundsoStrasse 42, 12345 hier und dort?
Oder ist das komplett illusorisch und nur durch den Kauf eines schon fertig gebauten Hauses zu bekommen?

(Nebenfrage: In welche dieser Kategorien fallen eigentlich die diversen "projektierten Häuser" die man auf Immobilien-Portalen so findet?)

danke für jede Erleuchtung,
Andreas
D
Der Da
21.04.12 02:34
Es gibt sehr viele Fertighausfirmen. Du musst nur die richtige finden. Da gibts einige, die sehr gute Arbeit Leisten und leider sehr viele, die nur mal eben das schnelle Geld machen wollen. Woran erkennt man nen gutes Unternehmen?

Naja zuerst mal an Kundenmeinungen. Werbung ist Schall und Rauch.
Dann muss man die Bauleitungsbeschreibungen gut vergleichen.
Dann sollte die Bezahlung immer so geregelt sein, dass man erst "nach" Fertigstellung eines Bauabschnittes auch dafür bezahlt. Alles andere ist purer Leichtsinn.
5 Monate Bauzeit ist illusorisch, ich kenne zwei gute Fertighausfirmen, die beide fast 12 Monate Wartezeit haben, wegen voller Auftragsbücher. Aber wenn man das weiß, kann man damit planen.
Und zuletzt gehört eben ein Gespür dazu, dass dir sagt, vertraue ich den Leuten oder nicht.

Das Problem mit dem Internet ist, dass sich meist nur Leute melden, bei denen was schief geht. Hier muss man eben genau nachlesen, ob es nur ein Baumängel war, der immer passieren kann, egal wie gut das Unternehmen ist, oder ob es grober Pfusch ist.

Das Unternehmen welches wir gewählt haben ist ein Familienunternehmen dass seit 60 Jahren Fertighäuser baut und aktuell 17 Häuser pro Woche aufstellt.
Wir sind aktuell beim Bauantrag, und bisher lief alles wie am Schürchen. Hatte eigentlich nur Ärger mit den Ämtern und einem Bodengutachten.... aber dafür kann die Firma nichts.
Aber sowohl Preistransparenz, Beratung und auch die Architektenplanung liefen zügig und perfekt.

Wichtig war uns ein Unternehmen das alles aus einer Hand macht... beim Ausbauhaus ist das relativ egal. Da kommen die Wände, das Dach kommt darauf und fertig is.


Projektierte Häuser sind von großen Bauträgern meist schon vorab gekaufte Grundstücke, die Sie dann im Verband mit einem Hausbau verkaufen. Gerade bei uns, wo Grundstücke sehr knapp sind, trifft man das sehr häufig. Leider inserieren hier halt 2 Firmen mit Mottos "Hausbau ohne Eigenkapital... SOFORT" oder "Mietkauf ... kaufen statt mieten". Wenn man diese Firmen dann googelt, wird einem schlecht, was die mit Ihren Kunden so treiben. Da haben Leute schon 80 % Vorkasse geleistet und warten seit 15 Monaten darauf, dass der Rohbau endlich fertig gemacht wird. Das bedeutet für die Käufer Doppelbelastung durch Miete und Darlehenstilgung und Zins. Deshalb unbedingt es nachher bezahlen.
Bei diesen projektierten Häusern kann man oft noch Kleinigkeiten am Grundriss ändern, die Raumaufteilung anpassen etc. Aber der Grobe Rahmen ist schon gesteckt. Es wird normalerweise angefangen zu bauen, wenn ein Käufer da ist.
Ich sehe es so, hier werden gute Grundstücke als Köder ausgelegt, um Hauskunden zu bekommen. Oder es sind Bauprojekte der gemeinden.... dann is es natürlich was Anderes
E
E.Curb
22.04.12 13:03
Moin,
AndyRM schrieb:

Ich hatte mir das in meiner kindlichen Naivität eigentlich eher so vorgestellt, dass ich bei der Fertighausfirma die Leistungen bespreche und den Vertrag unterschreibe, 5 Monate später einen Anruf kriege "Ihr Haus ist fertig", ich das Haus prüfe(n lasse), die vereinbarte Gesamtsumme am Stück überweise, und fertig.

Das kann ja so nicht funktionieren. Wer geht geht denn schon komplett mit einem Stück Haus in Vorleistung ?
AndyRM schrieb:

Selbst bei einem individuellen Haus vom Architekten hätte ich erwartet, dass ich höchstens zwischendurch die Handwerker-Rechnungen zu begleichen habe, und um alles andere kümmert sich der Architekt.

Das ist kein Problem, wenn Du ihm absolut freie Hand lässt. Jeder Architekt würde sich darüber freuen

Gruß
A
AndyRM
28.04.12 11:00
E.Curb schrieb:

Das kann ja so nicht funktionieren. Wer geht geht denn schon komplett mit einem Stück Haus in Vorleistung ?
Nun ja.... eine Fertighausfirma vielleicht die dutzende Häuser pro Woche absetzt? Wenn der Käufer ausfällt haben sie immer noch ein neuwertiges Haus und ein Grundstück, das sie mittelfristig ohne und kurzfristig mit kleinem Preisabschlag loswerden können... also ein recht geringes Risiko.
Der arme kleine Häuslebauer hat da ganz andere Risiken wenn die Firma pleite geht oder einfach nur Mist baut, nämlich den ersatzlosen Verlust des Ertrags von Jahrenzehnten harten Sparens/Geldverdienens...





E.Curb schrieb:

Das ist kein Problem, wenn Du ihm absolut freie Hand lässt. Jeder Architekt würde sich darüber freuen
Ah, gut zu wissen. Mit einem vertrauenswürdigen Architekten also machbar...
E
E.Curb
28.04.12 12:31
AndyRM schrieb:
Nun ja.... eine Fertighausfirma vielleicht die dutzende Häuser pro Woche absetzt? Wenn der Käufer ausfällt haben sie immer noch ein neuwertiges Haus und ein Grundstück, das sie mittelfristig ohne und kurzfristig mit kleinem Preisabschlag loswerden können... also ein recht geringes Risiko.

Ich glaube, das siehst Du ein bisschen zu einfach. Auch die Fertighausfirma muss die Handwerker, die an einem Haus bauen, bezahlen. Er geht nicht nur ein paar Tage in Vorleistung. Was denkst Du, wie lange es dauert, ein Fertighaus (ich finde diesen Ausdruck so blöde) bezugsfertig zu bekommen ? Eine Woche ?
Und wenn der Käufer dann tatsächlich ausfällt soll er das Haus mal so eben zu Ende bauen und kurzfristig anderweitig verkaufen ? Ist nicht so leicht........
AndyRM schrieb:

Ah, gut zu wissen. Mit einem vertrauenswürdigen Architekten also machbar...

jau, kein Problem
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