ᐅ Nässe im Keller an Bodenplatte und Wänden
Erstellt am: 03.04.19 17:47
abc1234508.04.19 14:25
Vielen Dank für die hilfreiche Ergänzung
Snowy3609.04.19 21:43
Und was schätzt ihr was sowas dann kostet ? Und wird das Material ( Bodenplatte , Mauer ) dann nicht dauerhaft geschädigt weil da ja weiterhin Wasser hinkommt ?
dertill09.04.19 22:57
Der Betonbodenplatte ist das herzlich egal, dass die dauerhaft feucht ist. Den Steinen ebenso. Kritisch ist nur, wenn die Feuchte dauerhaft in den Kellerraum austritt. Dann gibt es immer mehr abplatzungen etc.
Die Dichtschlämme liegt so bei 3-4€/kg , man braucht ca 4 kg pro m2.
Dazu je nach Bedarf den Zementmörtel, 100-200€ und Kleinkram wie die Schichtdickenkellen 50€ und Dichtband auch 100€. Also überschaubar.
Die Dichtschlämme liegt so bei 3-4€/kg , man braucht ca 4 kg pro m2.
Dazu je nach Bedarf den Zementmörtel, 100-200€ und Kleinkram wie die Schichtdickenkellen 50€ und Dichtband auch 100€. Also überschaubar.
Snowy3610.04.19 15:37
Also wenn es so einfach wäre würde das ja jeder machen der ein nasses Haus hat ... was sind denn die Nachteile ?
dertill12.04.19 08:29
"So einfach" geht das nur, wenn es aufsteigende Feuchte ist, welche durch die Bodenplatte kommt und eine horizontalsperre im Mauerwerk vorhanden ist.
Bei defekter oder unzureichender Abdichtung der Kellerwände im Erdreich ist ein vergleichbares vorgehen zwar möglich, aber nicht immer zielführend - da die dauerhaft feuchten Wände auch bei innerer Abdichtung an der Grenze zwischen Erdreich und Oberfläche die Feuchte wieder abgeben und hier der Putz abplatzt, was zu Folgeschäden führt. Außerdem kann die Feuchte in den Wänden ohne horizontalsperre auch weiter hoch in die Wohnräume im EG steigen - was deutlich schlimmer ist, als im Keller.
Bei defekter Abdichtung der Wände muss man also von außen ran. Das ist manchmal deutlich aufwendiger und dann natürlich auch teurer. Die Materialkosten (ohne zusätzliche Dämmung) sind übrigens kaum höher, aber der Arbeitsaufwand durch Erdarbeiten ist deutlich größer.
Vor so umfangreichen Erdarbeiten im Bestandsbau bietet es sich aber an, vorhandene Drainagen zu reinigen oder wieder instand zu setzen, soweit vorhanden und alle Regenwasserleitungen auf Dichtheit zu prüfen.
Bei defekter oder unzureichender Abdichtung der Kellerwände im Erdreich ist ein vergleichbares vorgehen zwar möglich, aber nicht immer zielführend - da die dauerhaft feuchten Wände auch bei innerer Abdichtung an der Grenze zwischen Erdreich und Oberfläche die Feuchte wieder abgeben und hier der Putz abplatzt, was zu Folgeschäden führt. Außerdem kann die Feuchte in den Wänden ohne horizontalsperre auch weiter hoch in die Wohnräume im EG steigen - was deutlich schlimmer ist, als im Keller.
Bei defekter Abdichtung der Wände muss man also von außen ran. Das ist manchmal deutlich aufwendiger und dann natürlich auch teurer. Die Materialkosten (ohne zusätzliche Dämmung) sind übrigens kaum höher, aber der Arbeitsaufwand durch Erdarbeiten ist deutlich größer.
Vor so umfangreichen Erdarbeiten im Bestandsbau bietet es sich aber an, vorhandene Drainagen zu reinigen oder wieder instand zu setzen, soweit vorhanden und alle Regenwasserleitungen auf Dichtheit zu prüfen.
abc1234509.10.19 09:20
Hallo Leute,
ich muss mich zu meinem Thread mal wieder melden. Ich habe nun vor über den Herbst/Winter, wenn das Wetter zu schlecht ist um draußen etwas zu arbeiten, den Keller entsprechend abzudichten. Nun hat bei uns der Baumarkt ein Angebot, ich weiß aber nicht genau ob es auch das Produkt ist, was benötigt wird.
ich muss mich zu meinem Thread mal wieder melden. Ich habe nun vor über den Herbst/Winter, wenn das Wetter zu schlecht ist um draußen etwas zu arbeiten, den Keller entsprechend abzudichten. Nun hat bei uns der Baumarkt ein Angebot, ich weiß aber nicht genau ob es auch das Produkt ist, was benötigt wird.
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