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ᐅ Eine evtl. Klage gegen mein Bauvorhaben droht! Was nun?


Erstellt am: 20.02.19 15:11

hampshire20.02.19 21:49
Du hast das Grundstück nun seit 5 Monaten, beschäftigst Dich mit Klageszenarien und hast noch kein Wort mit einem Nachbarn gewechselt? Was ist den da los?
Sozialkompetenz ersetzt vielen den Anwalt, da viele Streitfälle ganz simpel von vorne hinein vermieden werden.

Wirklich vernünftig ist es, noch noch vor dem Grundstückskauf bei den Nachbarn zu melden und mal nachzufragen, was man denn tun kann um ein guter künftiger Nachbar zu werden. Reagiert da jemand feindselig - Grundstück nicht kaufen. Im schönsten Haus lebt es sich schlecht, wenn man eine vergiftete Nachbarschaft hat.
Tommy7720.02.19 22:12
hampshire schrieb:
Du hast das Grundstück nun seit 5 Monaten, beschäftigst Dich mit Klageszenarien und hast noch kein Wort mit einem Nachbarn gewechselt? Was ist den da los?
Sozialkompetenz ersetzt vielen den Anwalt, da viele Streitfälle ganz simpel von vorne hinein vermieden werden.

Wirklich vernünftig ist es, noch noch vor dem Grundstückskauf bei den Nachbarn zu melden und mal nachzufragen, was man denn tun kann um ein guter künftiger Nachbar zu werden. Reagiert da jemand feindselig - Grundstück nicht kaufen. Im schönsten Haus lebt es sich schlecht, wenn man eine vergiftete Nachbarschaft hat.

Na das klingt ganz gut ist aber aus meiner Sicht nicht Die Praxis! Warum sollte ich mich als Eigentümer von vorne rein auf gut deutsch gesagt entschuldigen oder gar bitten was derjenige davor auch getan hat , nämlich gebaut. Das hätte ich dann zu gegeben Anlass mit Sicherheit getan, so wie mit dem direkten Nachbarn den ich getroffen habe und einen netten Small Talk hatte. Ich Klingel bestimmt nicht durch die Nachbarschaft. Außerdem geht man von so einem Szenario gar nicht aus da man dies gar nicht kennt. Also bei aller liebe ich bin mit Sicherheit kein stinkstiefel aber das sehe ich nicht so!
Obstlerbaum20.02.19 22:23
Verstehe die Panik gar nicht. Widersprüche gegen einen Bauantrag sind ein ganz banaler Vorgang. Man bekommt vom Amt Bescheid, dass ein Nachbar Einwände hat und dann die Möglichkeit a) sich mit dem Nachbar zu einigen oder b) sich zu 100% an den Bebauungsplan zu halten. "Klage" ist für diesen Vorgang so ein übertrieben großes und auch sachlich falsches Wort.
Niloa20.02.19 22:25
hampshire schrieb:
Wirklich vernünftig ist es, noch noch vor dem Grundstückskauf bei den Nachbarn zu melden und mal nachzufragen, was man denn tun kann um ein guter künftiger Nachbar zu werden. Reagiert da jemand feindselig - Grundstück nicht kaufen. Im schönsten Haus lebt es sich schlecht, wenn man eine vergiftete Nachbarschaft hat.
In vielen Gegenden kann man froh sein, überhaupt ein Grundstück zu finden. Und das soll ich dann absagen, weil der Nachbar keine Lust auf mein Haus hat, das ich da aber völlig legal hinsetzen darf?
hampshire20.02.19 22:31
Tommy77 schrieb:
Warum sollte ich mich als Eigentümer von vorne rein auf gut deutsch gesagt entschuldigen oder gar bitten was derjenige davor auch getan hat , nämlich gebaut.
Darum geht es überhaupt nicht. Entweder Du hast Dich bereits in der Gedankenwelt Deiner Vorannahmen verrannt oder verstehst nicht viel von Sozialkompetenz.
Erinnert mich an Paul Watzlawick's Geschichte von dem Mann und dem Hammer aus dem Buch "Anleitung zum Unglücklichsein" von 1983. Der wunderbare und kurze Text ist leicht im Netz zu finden.
Tommy7720.02.19 22:34
Niloa schrieb:
In vielen Gegenden kann man froh sein, überhaupt ein Grundstück zu finden. Und das soll ich dann absagen, weil der Nachbar keine Lust auf mein Haus hat, das ich da aber völlig legal hinsetzen darf?

Danke! Genau das ist ja auch der Fall. Grundstücke sind hier sehr selten und wenn kaum bezahlbar
grundstück