ᐅ Erdwärmepumpe-Wartung wie was zu beachten
Erstellt am: 27.11.11 09:29
ostsee27.11.11 09:29
Hallo zusammen,
wir planen den Einsatz einer Erdwärmepumpe.
Hat jemand von euch Erfahrung mit der Wartung solcher Anlagen?
Kommt bei den Anlagen auch der Schornsteinfeger oder irgendjemand anderes zyklisch vorbei und prüft die Anlage irgendwie?
Oder anders gefragt, gibt es irgendwelche Verschleißteile, die zyklisch geprüft und ggf. ausgewechselt werden müssen?
Wie z.B. Pumpe, irgendwelche Filter etc.?
Und welche sonstigen Betriebsnebenkosten fallen an?
Viele Grüße
Ostsee
wir planen den Einsatz einer Erdwärmepumpe.
Hat jemand von euch Erfahrung mit der Wartung solcher Anlagen?
Kommt bei den Anlagen auch der Schornsteinfeger oder irgendjemand anderes zyklisch vorbei und prüft die Anlage irgendwie?
Oder anders gefragt, gibt es irgendwelche Verschleißteile, die zyklisch geprüft und ggf. ausgewechselt werden müssen?
Wie z.B. Pumpe, irgendwelche Filter etc.?
Und welche sonstigen Betriebsnebenkosten fallen an?
Viele Grüße
Ostsee
€uro28.11.11 08:09
Hallo,
Bei Sole Wärmepumpe sind mit Abstand die WT die sensibelsten Bauteile. Bei meinen Planungen sehe ich hier entsprechende Schutzmechanismen vor.
Auch hier muß kontrolliert/Überprüft werden. Das kann ein einigermaßen versierter Betreiber allerdings ohne Fachhandwerker durchführen.
v.g.
ostsee schrieb:Hoffentlich nach exakter Dimensionierung und Berechnung, sonst kann das schnell zum Groschengrab werden.
...wir planen den Einsatz einer Erdwärmepumpe.
ostsee schrieb:Ja, Sole Überprüfung notwendig. Die Rhythmen hierfür werden von den zuständigen Unteren Wasserbehörden bestimmt/festgelegt. Verantwortlich der Bauherr!
...Kommt bei den Anlagen auch der Schornsteinfeger oder irgendjemand anderes zyklisch vorbei und prüft die Anlage irgendwie?
Bei Sole Wärmepumpe sind mit Abstand die WT die sensibelsten Bauteile. Bei meinen Planungen sehe ich hier entsprechende Schutzmechanismen vor.
Auch hier muß kontrolliert/Überprüft werden. Das kann ein einigermaßen versierter Betreiber allerdings ohne Fachhandwerker durchführen.
v.g.
ostsee28.11.11 08:18
Ich hoffe, dass unser Bauträger die Dimensionierung richtig kalkuliert...
Welche Dinge gibt es denn dort zu beachten bzw. wo kann ich ihm ggf. auf die Finger schauen?
Welche Dinge gibt es denn dort zu beachten bzw. wo kann ich ihm ggf. auf die Finger schauen?
€uro28.11.11 09:02
ostsee schrieb:
...Ich hoffe, dass unser Bauträger die Dimensionierung richtig kalkuliert... Ob Hoffnung hier ausreicht, würde ich aufgrund meiner Erfahrungen arg bezweifeln. Wärmepumpe gehören zu den sensibelsten WE (Wärmeerzeugern). Hohe Energieeffizienz im Betrieb ist nur dann erreichbar, wenn Alles passt!
Hier besteht zwischen dem Papier Energieeinsparverordnung/KfW Nachweis und der tatsächlich realisierten Lösung häufig eine erhebliche Diskrepanz. Mit dem Nachteil höherer Verbrauchskosten!
ostsee schrieb:
....Welche Dinge gibt es denn dort zu beachten bzw. wo kann ich ihm ggf. auf die Finger schauen?Das beginnt ganz einfach an dem Punkt, wo ein GU/GÜ einen konkreten Hersteller/Gerät vorschlägt/anbietet. Bei einer exakten Dimensionierung ist das nur möglich, wenn vorher alle notwendigen Berechnungen durchgeführt wurden.
Hier kann man dann sämtliche Unterlagen verlangen und überprüfen lassen. Liegen die nicht vor, weiß man, worauf sich die Hoffnung gründet bzw. was diese Wert ist 😉
Bei richtig formulierter Fachunternehmererklärung, hat ab 2009 der Bauherr bei nachträglichen Problemen zudem bessere Karten.
Weiterhin nach einer Verbrauchsprognose für Heizung/Warmwasser fragen und extern überprüfen lassen. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
Bei freier Planung gehört das eigentlich zum Standard. Die GU/GÜ vergessen das allerdings gern bzw. können es nicht . 😉
v.g.
ostsee08.12.11 21:46
Noch mal eine weitere Frage zu diesem Themenkomplex.
Der GU hat nun folgende Beschreibung hinterlegt:
Heizwärmepumpe mit Heizleistung von 7-10KW als Wärmequelle. Statt des 120 Liter Speichers wird ein in eine Kompaktanlage integrierter Speicher mit ca. 180 Liter Inhalt an die Wärmepumpe zur Warmwasserversorgung angeschlossen.
Zur Sicherstellung der Mindestumlaufmenge wird ein 120 Liter Pufferspeicher in das System integriert.
Warum braucht man noch einen Pufferspeicher? Das konnte mir der GU nicht so genau erklären.
Der GU hat nun folgende Beschreibung hinterlegt:
Heizwärmepumpe mit Heizleistung von 7-10KW als Wärmequelle. Statt des 120 Liter Speichers wird ein in eine Kompaktanlage integrierter Speicher mit ca. 180 Liter Inhalt an die Wärmepumpe zur Warmwasserversorgung angeschlossen.
Zur Sicherstellung der Mindestumlaufmenge wird ein 120 Liter Pufferspeicher in das System integriert.
Warum braucht man noch einen Pufferspeicher? Das konnte mir der GU nicht so genau erklären.
€uro09.12.11 07:36
ostsee schrieb:
...Zur Sicherstellung der Mindestumlaufmenge wird ein 120 Liter Pufferspeicher in das System integriert. Ein sehr nachhaltiger Hinweis, dass hier wohl kaum eine Berechnung/Optimierung für eine Wärmepumpe erfolgt! :oostsee schrieb:
...Warum braucht man noch einen Pufferspeicher? Das konnte mir der GU nicht so genau erklären. Das zeigt, dass hinsichtlich der Heizung erhebliche Defizite bestehen. Ein Pufferspeicher (welche Bauart?) für die Heizung ist in den meisten Fällen vollkommen überflüssig bzw. er mindert die Effizienz der Anlage. Lediglich in Ausnahmefällen besteht hierfür Bedarf. Das ergibt sich aus den Berechnungen, sofern sie durchgeführt wurden.
v.g.
Ähnliche Themen