ᐅ Aktuelle Baukultur und die Energieeinsparverordnung-konformen Neubaugebiete
Erstellt am: 24.03.18 14:36
F
Fuchur
Neubaugebiete und wie diese heutzutage durch die Energieeinsparverordnung etc. aussehen...
Es war mal ein Riesenareal in einem alten Stadtkern des Berliner Ostens(Ehemaliges Militärgelände und Sperrgebiet).
2006 hat alles noch recht human angefangen. Letztendlich sind das jetzt so um die 500 Häuser geworden. Das Interessante dabei ist, jedes Jahr wurden die Parzellen kleiner, die Häuser allerdings welche darauf kamen immer größer.
So war der Anfang 2006, wie gesagt alles noch recht human:



Jetzt in 2017 etwa vier Bauabschnitte weiter, haben wir mittlerweile ein solches Bild:

Einen Be-Plan gab es dort nicht wirklich. Es durfte praktisch alles gebaut werden was die Schublade hergab.
Zusammenführen und verschieben ist nicht ganz glatt gelaufen aber passt schon...
Gruß Mycraft
Es war mal ein Riesenareal in einem alten Stadtkern des Berliner Ostens(Ehemaliges Militärgelände und Sperrgebiet).
2006 hat alles noch recht human angefangen. Letztendlich sind das jetzt so um die 500 Häuser geworden. Das Interessante dabei ist, jedes Jahr wurden die Parzellen kleiner, die Häuser allerdings welche darauf kamen immer größer.
So war der Anfang 2006, wie gesagt alles noch recht human:
Jetzt in 2017 etwa vier Bauabschnitte weiter, haben wir mittlerweile ein solches Bild:
Einen Be-Plan gab es dort nicht wirklich. Es durfte praktisch alles gebaut werden was die Schublade hergab.
Fuchur schrieb:
OT: Da würde ich ja Platzangst bekommen bei diesen Parzellen. Die besten haben fast ausschließlich Schatten...
Zusammenführen und verschieben ist nicht ganz glatt gelaufen aber passt schon...
Gruß Mycraft
Knallkörper schrieb:
Mir würde es viel besser gefallen, wenn im Ortskern die alten, viel zu kleinen und oft unbewohnten Stadthäuser abgerissen werden würden, um Platz für Neues zu schaffen. Aus dem Motto: Aus zwei mach eins. Der Flächenverbrauch auf der "grünen Wiese" macht mir schon Sorgen und sogar einen Anflug von schlechtem Gewissen. Dazu müsste die Gemeinde den Eigentümern der Häuser wahrscheinlich guten Angebote machen oder "enteignen", jedenfalls ginge das nur über ein entsprechendes Entwicklungsprogramm, das rechtlich sicher einige Hürden nehmen müsste.Ist möglich. Gibt es bei uns. Konsequent keine neuen Baugebiete und Förderung für Abbruch/Neubau/Sanierung. Haus muss leerstehen und danach selber genutzt werden.
Leider reicht die Förderung kaum um die Differenz Abbruchkosten Bodenwert zu decken. Deshalb wird diskutiert das die Gemeinde mehr zahlt.
Nordlys schrieb:
In Hamburg fördert man geradezu die Umwandlung alter Stadtvillen zu Mietwohnungen und gestattet auf den grossen parkähnlichen Grundstücken auch 2.Reihe Bebauung. Allerdings dann auch mit Mehrfamilienhaus, nicht Einfamilienhaus.
Das Ziel der Raumordnung ist, das eine Stadt eine Stadt ist und daher eng besiedelt und bebaut. und Land soll Land bleiben, weil Land ja auch Grünland, Ackerland etc. ist. wer sich da auskennt, Ackerland Fehmarn ein ha bis 80tsd. das sind exorbitante Preise. Wer heute einen rentablen Hof mit 500 ha erwerben will, rechnet selbst, unter 20 Mio läuft da auch in MVP nichts mehr....KarstenUnd der Hektar bringt bei uns ca. 1000 Euro Umsatz, davon geht Saatgut weg und jede Überfahrt kostet gut 100 Euro am Ende bleiben ca. 100 Euro für Pacht, Lohn, Steuer. Ohne Subventionen unrentabel und diese Preise für Ackerland nicht bezahlbar. Kosten Hektar Ackerland hier bei uns Ca. 50000 Euro.
Haben mir kürzlich erst meine Nebenerwerbslandwirte vorgerechnet.
Land ist knapp. Bauland und Ackerland.
Solange es in den Ortskernen Potential für Wohnungsbau gibt, sollte das gefördert werden und nicht die Zersiedelung. Sollte doch möglich sein Mehrfamilienhäuser zu planen mit Maximum an Schallschutz und großen Terrassen.
Oder wie bei uns, Druck in die leeren Ortskerne zu ziehen.
Solange es in den Ortskernen Potential für Wohnungsbau gibt, sollte das gefördert werden und nicht die Zersiedelung. Sollte doch möglich sein Mehrfamilienhäuser zu planen mit Maximum an Schallschutz und großen Terrassen.
Oder wie bei uns, Druck in die leeren Ortskerne zu ziehen.
Ich bin ein Freund von Reihenhäusern: wenn man ihnen 2 Meter mehr in der Breite gibt, dann hat man mehr Lebensstandard als wenn jeder ein 16 Meter breites Grundstück hat.
Ich finde es immer schade, wenn diese Häuser abgewertet werden. So manch Einfamilienhaus-Bewohner hat eine etwas blasierte Einstellung zum Reihenhaus ☹️[emoji848]
Wir hatten ein ERH, da hat man nichts gehört vom Nachbarn. Und wenn, dann durch den Fenstern (BJ 78)
Die Atmosphäre war so wie @Nordlys sie beschreibt: Campingplatz-Atmosphäre, wo man entweder jeden grüßt oder mal anständig und korrekt wegschaut, wenn die Nähe unbehaglich wird.
Man ist aber tatsächlich eher für sich, weil man die Nachbarn links und rechts selbst nicht sieht.
Ich finde es immer schade, wenn diese Häuser abgewertet werden. So manch Einfamilienhaus-Bewohner hat eine etwas blasierte Einstellung zum Reihenhaus ☹️[emoji848]
Wir hatten ein ERH, da hat man nichts gehört vom Nachbarn. Und wenn, dann durch den Fenstern (BJ 78)
Die Atmosphäre war so wie @Nordlys sie beschreibt: Campingplatz-Atmosphäre, wo man entweder jeden grüßt oder mal anständig und korrekt wegschaut, wenn die Nähe unbehaglich wird.
Man ist aber tatsächlich eher für sich, weil man die Nachbarn links und rechts selbst nicht sieht.
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