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ᐅ Grundstück kaufen und einen Teil in Bar bezahlen normal?


Erstellt am: 14.02.18 12:53

Nordlys15.02.18 17:28
Zu meiner persönlichen Haltung:
1) Haben 2016 Bauland verkauft.. Auch uns wurde das Angebot gemacht/wegen Ersparnis Grunderwerbsteuer. Haben abgelehnt mit Verweis auf Beruf/Stellung/Recht. Wurde akzeptiert. Übrigens: Der Gutachterausschuss gab für unser Land 22,- Euro pro qm weniger Wert raus als es auf dem Markt wert war.
2) Ja, ich bin der Ansicht, dass eine Gesellschaft ohne Gaunereien, Rechtsbruch etc. nicht zu haben ohne dass man überzogen in das Leben von uns eingreift. (siehe China, wo das ja nun mit öffentlichen Pranger versucht wird) In so etwas will ich nicht leben.
3) Ich finde, der beste Schutz vor Rechtsbruch ist es, wenn das was Recht ist und das was wir als gerecht empfinden eng zusammen sind.
4) Nach meinem Gerechtigkeitsgefühl ist die Grunderwerbsteuer nicht gerecht, - jedenfalls nicht bei Geschäften unter Privatleuten - und das höhere Besteuern von Immogeschäften (nämlich nach dem normalen ESt. Satz) im Vergleich zu Aktiengewinnen finde ich auch Unrecht.
5) Im Übrigen empfinde ich unser gesamtes Steuersystem als kompliziert, aufwendig und in der Progression viel zu steil. Wenn eine Regierung es im Ernst andenkt, den ÖPNV kostenlos anzubieten, dann hat sie einfach zu viel Geld, dass sie uns zuvor weggenommen hat. Karsten
77.willo15.02.18 21:10
86bibo schrieb:
die Frage ist, was der Staat praktisch dagegen tun kann. ich persönlich finde die Grunderwerbsteuer auch echt daneben und mit normalen Überlegungen nur sehr schwer zu rechtfertigen.

Du meinst die Diskrepanz zum normalen Ust. Satz von 19% auf fast alle anderen Waren und Dienstleistungen?
Nordlys15.02.18 21:32
Die 19% Argumentation überzeugt mich nicht. Wer ein Schiff für 500 tsd. erwirbt zahlt darauf 19%. Gibt knapp 600 brutto. Verkauft er dieses innerhalb der EU für 500 nach einigen Jahren weiter, fällt keine Mwst. an. Einmal, danach nicht mehr. Bei Land:jedes Mal greift Fiskus zu.
chand198615.02.18 21:52
Entweder man macht wie bei anderem: Netto + USt bei Kauf.

Oder: Steuerfreier Kauf, Gewinne bei Verkauf aber nach Abgeltungssteuersatz versteuern.

Warum es einen Abgeltungssteuersatz für bestimmte Gewinnarten gibt, statt alles als Einkommen einkommensteuerpflichtig zu machen, ist auch so ein Lobbyerfolg.

Nur: Wenn es so wäre, würde denn weniger beschissen?
Nordlys schrieb:
Nach meinem Gerechtigkeitsgefühl ist die Grunderwerbsteuer nicht gerecht,

Welche Steuer fühlt sich denn gerecht an?
Nordlys schrieb:
Ich finde, der beste Schutz vor Rechtsbruch ist es, wenn das was Recht ist und das was wir als gerecht empfinden eng zusammen sind.

Recht ist genau für die vielen gegenteiligen Situationen gedacht. Nach dem Stammtisch mit Heugabeln loszuziehen und ein paar mutmaßliche Kinderschänder aufzuknüpfen, wird von vielen als sehr gerecht empfunden werden - und ist aus sehr guten Gründen dennoch verboten.
Rechtsbruch zu verhindern indem man ihn legalisiert, ist also nicht immer eine gute Idee. Zivilisatorische Errungenschaften wie das Grundgesetz sind nicht intuitiv in den Menschen verankert, man hätte sie sonst nicht erfinden müssen. Intuitiv war z.B. Sklaverei, wie Tausende Jahre Geschichte zeigen. Der Mensch ist folglich nicht gut beraten, sich dauernd an seinen Gefühlen zu orientieren. Die sind zum Teil archaisch.
Deshalb ist Gerechtigkeitsempfinden als Maßstab für Recht keine gute Idee - auch, wenn es ohne eine mittelbare Verknüpfung von beidem gesellschaftlich nicht geht, insofern stimme ich dir zu.
Nordlys15.02.18 22:03
Ich glaube, da werden wir nicht einig. Das aber sprengt den Rahmen eines Bauherrenforums.
Bieber081516.02.18 00:17
Bei der Abgeltungssteuer war das Ziel, Kapitalerträge aus dem Ausland zurückzuholen und die Doppelbesteuerung (erst Unternehmensseitig, dann nach Ausschüttung beim Eigentümer) einfacher zu regeln. Ob das insgesamt gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Der Koalitionsvertrag der besten Groko aller Zeiten sieht vor, bei den Zinserträgen wieder zum persönlichen Steuersatz zurückzukehren. Bei Dividenden ist das schwieriger; weil vorher auf Unternehmensseite bereits besteuert wurde. Alles nicht so einfach ...

Und ja, die Grunderwerbsteuer ist ungerecht. Es mangelt am Freibetrag oder einem "Freischuss" für den Ersterwerb. Wir haben > 20 000 Euro Grunderwerbsteuer gezahlt (Kauf vom Bauträger). Wenn Unternehmen/Investoren Immobilien weiterreichen, zahlen sie i.d.R. keine Grunderwerbsteuer, da sie statt der Immobilien lieber Gesellschaften verkaufen. Dieser Weg steht Privatleuten nicht offen.
grunderwerbsteuerrechtsbruchimmobilien