Hallo zusammen,
meine Partnerin und ich haben vor einigen Wochen ein Grundstück in einem Neubaugebiet erworben. Dieses hat eine Größe von 555 Quadratmetern und ein Gefälle in nordöstlicher Richtung (Höhenunterschied nahezu linear ca. 2 Meter vom südwestlichsten zum nordöstlichsten Ende - schon mal für mich schwer vorstellbar, wie diese 2 Meter irgendwann einmal kreativ überbrückt werden könnten). Das Grundstück soll von östlicher Seite blickend "längs" mit einem Einfamilienhaus - ggf. mit Keller - mit einer Größe von ca. 150 Quadratmetern bebaut werden; sofern mit Keller gebaut wird, würde uns wohl auch eine Größe von ca. 130 Quadratmetern genügen. Das große "Problem", vor dem wir momentan noch stehen, ist die Platzierung unserer (Doppel-)Garage. Ich persönlich bevorzuge eine - aus meiner Sicht - "aufgeräumte" und klassische Anordnung mit Zufahrt zur Garage auf der Nordseite des Hauses, die Garage etwa in der Mitte der Längsseite des Hauses beginnend, um von der Straßenseite (Straßen verlaufen südlich und östlich, da Eckgrundstück) die Sicht auf unser schönes Häuschen nicht zu verbauen. Meine Partnerin ist der Meinung, dass in diesem Fall zu viel Platz auf der Südseite (Garten) verloren ginge, da in diesem Fall das Haus ja weiter Richtung Süden gesetzt werden müsste. Sie würde daher die Garage gerne vor dem Haus (quasi östlich) platzieren, damit das Haus weiter nach Norden gesetzt werden kann.
Wir suchen also nach einer (Zwischen-)Lösung, die sowohl "aufgeräumt" als auch effizient bzw. platzsparend wirkt. Die Garage sollte jedoch auch nicht direkt auf die östliche Baugrenze gesetzt werden, da hier lediglich ein Mindestabstand zur Grundstücksgrenze von 5 Metern vorgeschrieben ist. Der Platz erscheint mir persönlich etwas zu klein für eine Garagenzufahrt (Auto misst 4,55 Meter).
Größtes Problem hierbei: die Grundstückszufahrt darf sich tatsächlich lediglich am östlichen Grundstücksrand befinden und das Grundstück selbst wird nach Westen hin breiter... eine Doppelgarage wäre u.a. aus Platzgründen wünschenswert (haben auch schon über Einzelgarage und Carport nachgedacht usw.), auch um diverse Arbeiten etc. mal im Trockenen durchführen zu können. Garage in einem eventuellen Keller kommt eher nicht in Frage, da in diesem Fall ein großer Höhenunterschied innerhalb des Grundstücks für die Zufahrt überbrückt werden müsste, was wir gerne vermeiden würden. Falls es jedoch auch hierfür kreative Ideen gibt - bitte auch her damit, noch sind wir für alles offen 😀
Irgendwelche Ideen hierzu? Gerne auch mit Bildern, Grundrissen, etc. 🙂
Anbei unser Grundriss und unser erster grober, spontaner Entwurf... Vielen Dank vorab für die Rückmeldungen und Ideen!
meine Partnerin und ich haben vor einigen Wochen ein Grundstück in einem Neubaugebiet erworben. Dieses hat eine Größe von 555 Quadratmetern und ein Gefälle in nordöstlicher Richtung (Höhenunterschied nahezu linear ca. 2 Meter vom südwestlichsten zum nordöstlichsten Ende - schon mal für mich schwer vorstellbar, wie diese 2 Meter irgendwann einmal kreativ überbrückt werden könnten). Das Grundstück soll von östlicher Seite blickend "längs" mit einem Einfamilienhaus - ggf. mit Keller - mit einer Größe von ca. 150 Quadratmetern bebaut werden; sofern mit Keller gebaut wird, würde uns wohl auch eine Größe von ca. 130 Quadratmetern genügen. Das große "Problem", vor dem wir momentan noch stehen, ist die Platzierung unserer (Doppel-)Garage. Ich persönlich bevorzuge eine - aus meiner Sicht - "aufgeräumte" und klassische Anordnung mit Zufahrt zur Garage auf der Nordseite des Hauses, die Garage etwa in der Mitte der Längsseite des Hauses beginnend, um von der Straßenseite (Straßen verlaufen südlich und östlich, da Eckgrundstück) die Sicht auf unser schönes Häuschen nicht zu verbauen. Meine Partnerin ist der Meinung, dass in diesem Fall zu viel Platz auf der Südseite (Garten) verloren ginge, da in diesem Fall das Haus ja weiter Richtung Süden gesetzt werden müsste. Sie würde daher die Garage gerne vor dem Haus (quasi östlich) platzieren, damit das Haus weiter nach Norden gesetzt werden kann.
Wir suchen also nach einer (Zwischen-)Lösung, die sowohl "aufgeräumt" als auch effizient bzw. platzsparend wirkt. Die Garage sollte jedoch auch nicht direkt auf die östliche Baugrenze gesetzt werden, da hier lediglich ein Mindestabstand zur Grundstücksgrenze von 5 Metern vorgeschrieben ist. Der Platz erscheint mir persönlich etwas zu klein für eine Garagenzufahrt (Auto misst 4,55 Meter).
Größtes Problem hierbei: die Grundstückszufahrt darf sich tatsächlich lediglich am östlichen Grundstücksrand befinden und das Grundstück selbst wird nach Westen hin breiter... eine Doppelgarage wäre u.a. aus Platzgründen wünschenswert (haben auch schon über Einzelgarage und Carport nachgedacht usw.), auch um diverse Arbeiten etc. mal im Trockenen durchführen zu können. Garage in einem eventuellen Keller kommt eher nicht in Frage, da in diesem Fall ein großer Höhenunterschied innerhalb des Grundstücks für die Zufahrt überbrückt werden müsste, was wir gerne vermeiden würden. Falls es jedoch auch hierfür kreative Ideen gibt - bitte auch her damit, noch sind wir für alles offen 😀
Irgendwelche Ideen hierzu? Gerne auch mit Bildern, Grundrissen, etc. 🙂
Anbei unser Grundriss und unser erster grober, spontaner Entwurf... Vielen Dank vorab für die Rückmeldungen und Ideen!
Also, man kann sich auch unnötig nen Kopf machen. So wie es gezeichnet ist ist es doch logisch. Oben NE Zufahrt plus Garage, gen SW Corpus des Hauses, Rest ein perfekt besonnter Garten. Stellplatz für Gäste ist auch da. Allerdings würde ich es so machen. Einzelgarage 6 mal 3 , davor Carport. Garage dient als Werkstatt, Carport beherbergt das [emoji592]. Vorteil ich brauch weniger Fläche für den Baukörper. Autos müssen nicht komplett drinnen stehen. Es sind ja nur Autos.
Der Gewinn ist Grundfläche fürs Haus, dass ich ggf. jetzt sogar ebenerdig mit 130 Wohnfläche hinbekomme. Stell Dir vor, keine Treppe. Wie cool ist das denn! Karsten
Der Gewinn ist Grundfläche fürs Haus, dass ich ggf. jetzt sogar ebenerdig mit 130 Wohnfläche hinbekomme. Stell Dir vor, keine Treppe. Wie cool ist das denn! Karsten
Nordlys schrieb:
Also, man kann sich auch unnötig nen Kopf machen. So wie es gezeichnet ist ist es doch logisch. Oben NE Zufahrt plus Garage, gen SW Corpus des Hauses, Rest ein perfekt besonnter Garten. Stellplatz für Gäste ist auch da. Allerdings würde ich es so machen. Einzelgarage 6 mal 3 , davor Carport. Garage dient als Werkstatt, Carport beherbergt das [emoji592]. Vorteil ich brauch weniger Fläche für den Baukörper. Autos müssen nicht komplett drinnen stehen. Es sind ja nur Autos.
Der Gewinn ist Grundfläche fürs Haus, dass ich ggf. jetzt sogar ebenerdig mit 130 Wohnfläche hinbekomme. Stell Dir vor, keine Treppe. Wie cool ist das denn! KarstenVielen Dank für die Rückmeldung!
Also bevor ich ne sechsstellige Summe in die Hand nehme, mach ich mir schon um die ein oder andere Option Gedanken 😀 und wie ich an Deinen Ausführungen erkenne, kann man sich da durchaus einige Gedanken machen (wie Du es ja offensichtlich auch getan hast) 😉 Bungalow ist für uns aber keine Option, da wir Wohn- und Schlafbereiche auf diese Weise getrennt halten möchten. Gibt auch andere Möglichkeiten, aber das steht für uns jedenfalls fest.
Eine andere Möglichkeit für uns wäre, mit dem Haus weiter Richtung Süden zu rücken und mehr "Südwest-Terrasse" in Anspruch zu nehmen. Spätestens zur Mittagszeit sollte dann ja auch die Westseite des Grundstücks in der Sonne liegen, denke ich...?!
Mir scheint die Planung zu passen, lediglich würde ich die Garage bzw. den Carport wohl etwas nach "vorn" schieben, also eine Einfahrtslänge nach der Grundstücksgrenze statt eine Einfahrtslänge nach der Baugrenze beginnen lassen. Im sehr knapp bemessenen Planausschnitt glaube ich eine Firstrichtungs- bzw. Hausachsenvorgabe zu erkennen. Einen quadratischen Grundriss halte ich hier für möglich, einen mit Hausachse orthogonal zur Straße aber eher nicht (?)
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Escroda schrieb:Wie mag dabei die Angabe im Planausschnitt "204.20" zu verstehen sein ?
Bezüglich Hanglage sehe ich keine besonderen Schwierigkeiten, da der Höhenunterschied im Bereich des Baukörpers nur 1m beträgt.
Nordlys schrieb:Darauf hat man in der Heide wohl einen anderen Blick als auf der Alb. Im SWR-Sendegebiet ist das eine Normalverbraucher-Durchschnittsgröße.
555 qm sind nicht viel.
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Nordlys schrieb:
Warum?
So riesig ist das Grundstück nicht, um das Haus da noch weit Richtung Süd zu schieben. Warst schon mal mit Massband und ein paar Pflöcken in Natura da? 555 qm sind nicht viel.Das eigentliche Problem ist, dass unserer Meinung nach auf der Südseite so oder so zu wenig Platz vorhanden ist, um eine ausreichend große Terrasse in der Mitte des Hauses zu platzieren. Daher ist uns jeder Meter in diesem Bereich wichtig. Alternative für uns wäre ggf., die Süd- und Ostseite quasi bis zur Baugrenze hin auszunutzen und die Terrasse dann quasi an das südwestliche Ende des Hauses zu setzen. Somit hätten wir nach wie vor eine Terrasse süd(west)lich des Hauses und jedoch mehr Platz im Westen, der dann ab nachmittags genutzt werden könnte.
Dies alles kommt jedoch nur in Betracht, sofern es keine anderen Möglichkeiten gibt... daher die Frage nach einer Option für die Garage 🙂
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