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ᐅ nachträglich Steckdosen setzten bei Holzständerhaus


Erstellt am: 29.04.11 15:17

B
Bonagel
29.04.11 15:17
Hallo zusammen,

ich bin gerade noch in der Entscheidungsphase ob ich "Stein-auf-Stein" oder in Holzständerbauweise bauen werde. Hab hier schon viel über Vor- und Nachteile bzw. Unterschiede der beiden Bauarten gelesen (letztendlich ist es wohl Geschmackssache...) - eine Frage konnte mir das gute alte Internet aber nicht zu meiner Zufriedenheit beantworten:

Sollte sich nach dem Bau herausstellen, dass ich an einer Stelle eine Steckdose (oder Sat-Anschluss,...) vergessen habe - und früher oder später steht denke ich jeder vor dem Problem, dass genau dort wo man eine Dose braucht keine ist - wie kann ich dann in diesem Fall bei einem Holzständerhaus eine Dose nachträglich setzten? Bei "normalem" Mauerwerk ist mir das klar: da wird die Wand aufgeschlitzt, Dose gesetzt, Rohr verlegt, verputzt, gestrichen - und wenn man alles ordentlich gemacht hat fällt das im Nachhinein keinem mehr auf. Aber was muss ich bei einer Holzständerwand machen? Wandplatten entfernen? Loch bohren? Was mach ich mit der Dampfsperre?
E
E.Curb
29.04.11 16:04
Hallo,
Die Holzständerkonstruktion ist so aufgebaut, dass auf der Innenseite der Außenwand eine sogenannte Installationsebene angeordnet wird, meist 60mm stark, in der die Installation (Heizung, Sanitär, Elektro) untergebracht ist. Die Luftdichtigkeitsebene (Dampfsperre- oder bremse) liegt dahinter und wird somit nicht beschädigt. Auch beim nachträglichen Einbau einer Steckdose nicht.

Du kannst also Deine Verkleidung abbauen, anbauen oder durchbohren soviel Du willst. Hauptsache Du bekommst die Konstruktion hinterher wieder verspachtelt

Gruß
M
markus1207
03.05.11 22:01
hallo bonagel,
beim Holzrahmen sollte das absolut kein Problem darstellen: wir haben bei unserem einfach in JEDES gefach sog. Zugdrähte einbauen lassen, die vom Boden zur Decke hinter der wand gezogen wurden. hat nichts extra gekostet und ging problemlos. dafür muss nicht einmal die wand demontiert werden, man kann also theoretisch die Elektroplanung machen, wenn das Haus schon steht.
viele grüße!
B
Bonagel
04.05.11 09:46
Danke erst mal für die Antworten.
was genau sind Zugdrähte? so etwas wie ein Platzhalterdraht, mit dessen Hilfe ich eine neue Verkabelung in die Wand ziehen kann (warum sind die dann aber vom Boden zur Decker verlegt?)?
Prinzipiell ist es bei einem Fertighaus bzw. Holzständerhaus doch wie beim Massivhaus: es werden Leerrohre in der Wand montiert und später wird dann in die Leerrohre die Verkabelung gezogen? Oder liegt die Verkabelung beim Fertighaus "frei" in der Wand herum?
E
E.Curb
04.05.11 10:43
Hallo,
Bonagel schrieb:

Prinzipiell ist es bei einem Fertighaus bzw. Holzständerhaus doch wie beim Massivhaus: es werden Leerrohre in der Wand montiert und später wird dann in die Leerrohre die Verkabelung gezogen? Oder liegt die Verkabelung beim Fertighaus "frei" in der Wand herum?

Es kommt darauf an, wie "FERTIG" Dein Haus ist. Ich bin kein Fertighausexperte, aber die Wandelemente werden wahrscheinlich ohne Installationsebene aufgestellt. D.h., sie werden erst auf der Baustelle montiert oder gar nicht. Das wäre allerdings schlecht, weil Du dann nämlich das Problem mit der Luftdichtigkeitsebene hast, die direkt hinter Deiner Verkleidung sitzt und nicht beschädigt werden darf. Somit wird das nachträgliche Einbauen von Steckdosen zu einem gefährlichen Unterfangen.

Mein Tipp : Außenwände massiv oder mit Installationsebene bauen

Gruß
M
markus1207
06.05.11 21:24
Hallo,
Leerrohre brauchst du nicht, kannst du aber auch über die Drähte einziehen. Der klassische Wandaufbau sieht beim Fertighaus ja so aus (von Außen nach Innen): Putz-Wärmedämmung-Holzplatte-Balken und Dämmung-Folie-Holzplatte-Rigips. Zwischen der Folie und der inneren Holzplatte sind die Drähte. Wenn du jetzt eine Steckdose bohrst wird nur die Rigipsplatte und die Platte dahinter durchbohrt. Die Folie bleibt idealerweise unbeschädigt. Nun bindest du dein Kabel (oder Leerrohr) am Draht unten an und ziehst es hoch bis zur Bohrung. Sollte die Folie mal doch mit angebohrt werden: im Außenbereich sind eh ausschließlich "Winddichte Dosen" zu verwenden (gibts im Elektrohandel).

Gruß
Markus
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