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ᐅ Grundrissplanung Doppelhaus für kinderreiche Familien

Erstellt am: 07.01.18 20:12
C
creuter
Hallo zusammen,

zur Zeit plane wir gemeinsam mit der Familie meines Bruders ein Doppelhaus zu bauen. Ein Grundstück in Ortsrandlage ist vorhanden, siehe Anhang.
Geplant ist ein Haus in Holzständerbauweise. Bevor wir einen Architekt für die Feinplanung aufsuchen, möchten wir zunächst selbst einen favorisierten Grundriss entwerfen und und so auch über die eigenen Wünsche klarer werden.
Da das unser erstes Haus ist, hoffen wir hier einige Anregungen zu unseren Ideen zu bekommen.

Die beiden Haushälften sollen im ersten Entwurf von der Grundfläche her spiegelsymmetrisch sein um den Hauskörper schlicht zu halten. Die Raumaufteilung kann prinzipiell voneinander abweichen, aufgrund von vergleichbaren Anforderungen ist diese aber ebenfalls spiegelsymmetrisch geplant. Die Grundrisse einer der beiden Hälften ist im Anhang skizziert.

Aber nun zu den Randbedingungen:

1. Bebauungsplan/Einschränkungen

  • Grundstück: ca. 23 Ar
  • Keine Hanglage, "Topfeben"
  • Kein Bebauungsplan vorhanden, Nachbargebäude größtenteils 2-geschossig Gebäude in ähnlicher Größenordnung wie der gezeigte Entwurf. Grundstück in Ortsrandlage.
2. Anforderungen der Bauherren
  • Dachform: Satteldachm, Dachneigung ~45° (das ist hier Ortsüblich)
  • Stilrichtung: Konservativ, Anlehnung an die ortsüblichen Bauernhäusern
  • geplante Ausrichtung des Gebäudes: Ost-West
  • Geschosse: Keller, zwei Ausgebaute Vollgeschosse, Kaltdach
  • Personen: Je Familie bzw. Haushälfte 2 Erwachsene und 4 Kinder
  • Raumbedarf: vgl. Planung
  • Büro: Je Haushälfte ein Homeoffice-Zimmer
  • Schlafgäste: 20/Jahr
  • Tendenziell eher geschlossene Architektur mit halboffenem Wohn/Essbereich
  • Bauweise: Konservativ, mit modernen Elementen
  • Küche sollte vom Essbereich abtrennbar sein
  • Essplätze: 8
  • Kamin: Grundofen im Wohnzimmer
  • Keine Stereowand
  • Balkon im OG
  • Keine Garage, kein Carport
  • _Großer_ Nutzgarten hinter dem Haus
  • OG und EG sollten teilbar und prinzipiell unabhängig voneinander sein, das Elternschlafzimmer zusammen mit dem Bad können dann zur Küche umgebaut werden. Wand in der die Wasserrohre verlaufen sind als begehbarer Schacht geplant.
3. Hausentwurf
  • Do-It-Yourself Planung
  • Wohnfläche: ca. ~90 qm/Etage und Haushälfte
  • Was gefällt besonders: Einfacher Grundriss, einfache Außenform. Gleichmäßige Raumaufteilung der Kinderzimmer, Balkonzugang für drei der vier Kinderzimmer
  • Preisschätzung: Keine vorhanden
  • Persönliches Preislimit für Haus: ~400t€ ohne Grundstück pro Haushälfte
  • Favorisierte Heiztechnik: Eigene Solaranlage mit Wärmepumpe
4. Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten:
-könnt Ihr verzichten: Kaminofen im Wohnzimmer, kleinere Grundfläche

5. Was ist die wichtigste Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?

Was haltet ihr von den gezeigten Grundrissen, insbesondere von der gewählten Raumaufteilung?

Parzellierungskarte mit roten Grenzlinien und Gebäudeflächen


Handgezeichneter Grundriss eines zweistöckigen Hauses (EG+OG) mit Zimmern, Terrasse und Balkon.


Skizze eines zweistöckigen Hauses mit rotem Satteldach und vielen Fenstern, Frontansicht
kaho67409.01.18 06:50
ypg schrieb:

Kinder nachts in den Hauswirtschaftsraum? Das muss man mir erklären!
Mir nicht!
kaho67409.01.18 07:05
ypg schrieb:

Ich würde ein WZ planen, welches alle Familienmitglieder gemeinsam nutzen können. Gib ihm Raum, wo Kinder spielen können und der Rest kommunizieren kann.

Yep.
Einrichtungsvarianten mit und ohne Spielecke.


Grundriss eines Hauses: offener Wohn-/Küchenbereich, Bad, Büro, Flur, HWR, Treppe.

Grundriss: offenes Wohn- und Arbeitsbereich mit Küche, Essbereich, Bad, Büro, Flur, Treppe.
Y
ypg
09.01.18 11:12
Ich würde auch die Außenwände für die Wohnräume vorschlagen, wie Kaho es gezeichnet hat.
Mehr Licht dort, wo es gebraucht wird. Zonierung in Leben und Arbeit, später Leben und schlafen.

zu viel Wände können allerdings auch einschränken, wo sie nicht müssen, kaho
kaho67409.01.18 12:05
ypg schrieb:

zu viel Wände können allerdings auch einschränken, wo sie nicht müssen, kaho
Du meinst, schon zu viele Wände? Die reiß ma weg - klar. Ich bin auch für weniger!
Allerdings war eine abtrennbare Küche gewünscht - da müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten, dass die Wände fallen.
11ant09.01.18 14:02
Den Wartungsschacht halte ich wie gesagt für übertrieben, d.h. die Argumentation nachvollziehbar und absolut richtig, aber in anderen Größenordnungen als einem Ein- oder Zweifamilienhaus. Bei stark kalkhaltigem Wasser stemmt man im Schnitt alle 60 Jahre mal eine Wand auf. Aber eine Installationswand kann erwägenswert sein. Für die taugt als Platzhalter im Grundriss auch eine tragende Wand, was die Dicke anbelangt.

Das Rastermaß von 62,5 cm als Planungskorsett kann heutzutage praktisch ignoriert werden. Da kommen dann nämlich bloß solche Situationen bei heraus, daß man dann Räume zu eng oder zu weit plant, um im Raster zu bleiben. Ich würde einen solchen Planungsraster maximal für die Außenwände anwenden und mindestens bei nichttragenden Zwischenwänden flexibel vorgehen.
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Y
ypg
09.01.18 14:29
kaho674 schrieb:
Du meinst, schon zu viele Wände? Die reiß ma weg - klar. Ich bin auch für weniger!
Allerdings war eine abtrennbare Küche gewünscht - da müssen wir noch Überzeugungsarbeit leisten, dass die Wände fallen.

... im Wohnzimmer
außenwände