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ᐅ Zeitaufwand Eigenleistungen


Erstellt am: 25.02.17 02:07

HilfeHilfe27.02.17 07:12
ONeill schrieb:
Aus eigener Erfahrung ist die Elektrik vermutlich auch zu niedrig angesetzt. Diese ist echt mal zeitaufwendig.^^

geht mir nicht nur darum, sondern wer übernimmt hier die Haftung ? Ich find komisch das ein Elektriker den Verteilerkasten freiwillig macht.

Würde ich so nicht machen wollen
elVincent27.02.17 08:49
Wir machen auch relativ viel in EL, aktuell laufen die Malerarbeiten. Daher kann ich unseren Zeitaufwand dazu relativ genau wiedergeben: An den letzten beiden Wochenenden waren meine Brüder, mein Schwiegervater und ich jeweils mit Malerarbeiten beschäftigt. Wenn ich die geschafften Flächen durch die benötigte Zeit teile, komme ich auf ca. 15 m² Wandfläche einfacher Anstrich pro Mannstunde.
Die Oberflächen waren zu dem Zeitpunkt schon komplett vorbereitet und grundiert, Fenster abgeklebt, etc. Dieser Aufwand kommt also noch obendrauf und dann werden natürlich die allermeisten Flächen doppelt gestrichen.
Wir kommen insgesamt auf etwa 450m² Malerflächen, die doppelt bearbeitet werden müssen, also insgesamt 900m². Das macht dann 60h nur fürs Malern plus die Zeit, die man fürs Abkleben, Grundieren und sonstige Wandvorbereitungen braucht (wir haben alle Putzoberflächen einmal mit der Giraffe geschliffen, alle Fehlstellen markiert, feingespachtelt und verschliffen). In den Fensterlaibungen haben wir teilweise oberflächlich feine Risse im Putz, weswegen wir uns dazu entschieden haben, diese zu kaschieren, indem wir ein Armierungsvlies mit in die Farbe einbetten. So braucht man dann für die Bearbeitung der Fensterlaibungen in einem Raum ungefähr so lange wie für das Malern der Wände (der Aufwand ist in den 15m² aber schon drin).
Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass du die Farben und Werkzeuge organisieren musst, also erst mal einen Überblick gewinnen, eine Farbe aussuchen, Angebot einholen und alles besorgen und zur Baustelle transportieren. Dazu eine Empfehlung: Farben vom Profi mit entsprechenden Rollen lassen sich wesentlich besser verarbeiten und bringen dir ein besseres Ergebnis, als alles, was man im Baumarkt bekommt).
In Summe werden ohne die individuelle Wandvorbereitung sicher mehr als 100h notwendig sein, um die Malerarbeiten durchzuziehen.

Zu dem, was man als Bauherr leisten kann: Ich habe meine Arbeitszeiten im Beruf nach vorne verschoben. So habe ich abends mehr Zeit für die Baustelle. Im Moment verbringe ich unter der Woche vier Abende (ca. 4h) auf dem Bau, den kompletten Samstag (10h) und am Sonntag auch meist noch 4-5h. Macht ein Wochenpensum von etwa 30h, was zwar ziemlich an die Substanz geht, man weiß aber ja, wofür man es macht. Außerdem war es nicht durchgehend so viel.
Was mir dabei immer am meisten Stress macht, sind die Vorbereitungen für ein Wochenende, an dem Helfer da sind. Da muss jeder was zu tun haben, es muss entsprechendes Werkzeug und Material da sein, die Verpflegung muss geregelt werden, usw. Das verschlingt auch noch mal Zeit und raubt mir von Zeit zu Zeit den Schlaf. Man wird aber auch dabei routinierter und beim nächsten Haus macht man das dann mit links :-p
apokolok28.02.17 14:59
Das Hauptproblem ist doch auch einfach oft die fehlende Kompetenz. Wenn man natürlich ein Handwerker ist, der täglich auf dem Bau schafft und die entsprechenden Gewerke aus dem FF beherrscht ist sehr viel in Eigenleistung zu schaffen. Wenn man aber ein blutiger Laie ist, benötigt man allein um mal auf den richtigen Trichter zu kommen halb so viel Zeit wie der Profi für die gesamte Arbeit. Und das Ergebnis wird entsprechend. Frei nach dem Motto 'Hab ich alles selbst gemacht' - 'Ja, das sieht man!'.

Ein Küche selbst aufbauen z.B. dauert beim ersten mal wahrscheinlich 3x so lange wie beim 5x und du wirst mit ziemlich großer Sicherheit eine zweite Arbeitsplatte kaufen. Möglich ist vieles, aber man sollte sich selbst und seine eigene Motivation nicht überschätzen. Konzentriere dich doch auf die 'einfachen' Arbeiten wie Malern und von mir aus die Böden.
Lüftungsanlage mal eben so installieren? Keine Ahnung ob das so einfach geht.
Von der Elektrik mal ganz abgesehen. Du hast ne Menge Profis aber zum Helfen kommen nur die Laien? Mein Elektriker braucht für den Anschluss einer RJ45 Buchse an das Cat7 Verlegekabel 2-3 Minuten. Ich hab nach 1,5h bei einer Buchse aufgegeben ^^.
8 Monate Bauzeit bis Einzug mit diesen Eigenleistungen halte ich für komplette Fantasie. 8 Monate Bauzeit ist doch selbst für Profis oft nicht zu halten.

Noch eine Anmerkung: Einbau der Zimmertüren NACH Einzug? Stelle ich mir auf der Gästetoilette gemütlich vor.
Caspar202028.02.17 15:43
apokolok schrieb:
RJ45 Buchse an das Cat7 Verlegekabel 2-3 Minuten. Ich hab nach 1,5h bei einer Buchse aufgegeben ^^.

: Und das als IT-Fachmann?

: Natürlich kann man viel EL einbringen; aber man sollte auch damit rechnen das man ein paar Wochen / Monate länger braucht. Die Frage die ihr euch stellen müsst ist; können wir das verkraften? Finanziell und seelisch?
Caspar202028.02.17 15:45
Und was auch noch völlig unterschlagen wird in eurer Liste, ist der Umzug an sich. Kisten packen sich nicht von allein.
Bauchaot28.02.17 16:25
HilfeHilfe schrieb:
geht mir nicht nur darum, sondern wer übernimmt hier die Haftung ? Ich find komisch das ein Elektriker den Verteilerkasten freiwillig macht.

Würde ich so nicht machen wollen
Bei der Elektrik würde ich auch die Finger von lassen. Wenn da mal was ist, will ich nicht mit der Versicherung diskutieren.
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