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ᐅ KFW55 in unbeheizter Bestandsimmobilie


Erstellt am: 26.01.17 14:48

J
joe657
26.01.17 14:48
Hallo,
wir haben uns ein Grundstück mit einem alten Feldsteingebäude gekauft.
Es handelt sich um einen ehemaligen Kornspeicher. Dieser ist ca. 1900 Baujahr und alles Trocken. Die Grundfläche beträgt 450qm über 3 Etagen insgesamt ca. 1350qm.
Die Wanddicke beträgt ca. 80cm Feldsteinmauer bis zum Dach. Nicht nur der Sockel.
Wir würden und nun gern in der zweiten Etage zwei Wohnungen bauen auf ca. 350.
Die Zweite Wohnung ist für meine Eltern.
Unten soll als Garage und Werkstatt dienen und die 3 Etage nur als Dachboden.

Wir würden nun auch gern die KfW153 Förderung nutzen und den Kfw55 Standard erreichen. Ist das bei so einem alten Gebäude überhaupt möglich und kann man nur eine Etage eines Gebäudes Energieeffizient nutzen?

Die alternative wäre daneben ein komplett Neues Gebäude zu errichten, allerdings hat dieses altes Gebäude wesentlich mehr Charme und ich würde es gerne erhalten.

Konkrete Pläne haben wir noch nicht. Wenn ein Neubau günstiger wäre würde ich doch eher neu bauen.

Bei einem Neubau weiß ich ungefähr was auf mich drauf zu kommt bezüglich Wärmedämmung, Heizung etc., allerdings bei einer Bestandsimmobilie würde mich das interessieren was man bei 80cm Felsteinen von innen noch als Wärmedämmung machen müsste.

MfG
A
andimann
26.01.17 16:13
Moin,
sowas klingt spannend! :-) Technisch möglich ist das vermutlich, aber nur zu einem hohen Preis. Neu bauen wird mit ziemlicher Sicherheit günstiger sein. In dem Kornspeicher zu bauen wird darauf hinauslaufen, die Außenwände zu erhalten und innen drin ein Haus zu bauen. Hat jemand in meinem Heimatdorf gemacht, das Ergebnis ist wunderschön, war aber wohl deutlich (!!) teurer als einfach Abreissen und neubauen.
Auch werden die 80 cm Wanddicke dir die Aussicht aus dem Fenster verhageln. Da muss du schon riesige Fenster reinschneiden, um überhaupt Licht reinzulassen.
Das kann absolut großartig werden, aber sicher nicht günstig!

Viele Grüße,

Andreas
J
joe657
26.01.17 16:55
Das wäre ja meine Frage, ist es notwendig ein Haus in dem Haus zu bauen oder würde es reichen von innen eine WDVS anzubringen bzw. ohne Kfw Förderung zu bauen zum schlechteren Finanzierungskurs der Bank.

Es sind insgesamt 14 Fenster pro Etage und im Moment jeweils eine Tür pro Seite vorhanden. Die Türen wurden früher genutzt um von Außen zugang mit dem Förderband zu haben und sind recht groß. Für Bodentiefe Fenster gut geeignet und die Fenster sind auch ausreichend groß. An der Statik sollte nichts verändert werden. Ich würde 3 Große Bodentiefe Fenster lassen und 9 kleine Fenster. Die Stürze etc. wollte ich nicht verändern und auch die Größe nicht. Hell genug ist es.

Was wären denn die Mindestanforderungen an eine Wärmedämmung um das Gebäude überhaupt als Wohngebäude umzuwidmen? Den Innenausbau erstmal komplett außen vor gelassen. Rein die Rohbaukosten für 4 Wände + Decke + Fußboden + Heizung.
Die Kosten für den Innenausbau kann ich mir über die verschiedenen Firmen separat holen, da kenne ich genug Leute in den verschiedenen Gewerken vom Elektriker über den Sanitärer bis zum Trockenbauer.

Die Zwischendecken sind so ausgelegt, dass dort Tonnenweise Korn drauf gelagert wurde. Entkernen wollte ich das Gebäude nicht.

Allerdings fehlen mir die Informationen bzw. die Anforderungen an den Rohbau und was da notwendig ist.
A
Alex85
26.01.17 18:47
KfW 153 steht nur für Neubauten zur Verfügung. Energetische Sanierungen findest du im Programm 151 und den weiteren, damit kombinierbaren Programmen. Zudem gibt es je nach Bundesland häufig Fördermittel für Umwidmungen zu Wohnzwecken.
W
wpic
27.01.17 08:16
Was Du planst, ist eine bauantragspflichtige Umnutzung, die nur über die Antragstellung durch einen Architekten möglich ist. Zudem, benötigst Du einen Statiker für die Bauantragsstatik und den Wärmeschutznachweis. Für eine KfW-Förderung ist eine Gebäudeenergieberatung (rechnerischer Nachweis der energetischen Sanierung) und die Begleitung + Dokumentation der Durchführung durch einen qualifizierten Energieberater nötig.

Was Du aber vorab erst einmal klären musst -in Form einer Bauvoranfrage- ist, ob Du bau- und planungsrechtlich an dieser Stelle überhaupt eine Umnutzung vornehmen darfst. Wenn der Kornspeicher im sog. "Außenbereich" steht - ausserhalb bebauter Ortschaften- gelten für Umnutzungen und bauliche Veränderungen relativ strenge Vorgaben nach §35 Baugesetzbuch. Das betrifft auch Dein Neubauvorhaben.

Ich empfehle, für alle weiteren Überlegungen sofort die Zusammenarbeit bzw. die Beratung durch einen sanierungserfahrenen Architekten. Auch für eine (energetische) Sanierungsplanung ist Fachkunde Voraussetzung, um Bauschäden zu vermeiden. Eigenleistungen sollten ebenfalls planerisch vorbereitet sein.

Ob sich der Umbau für Dich rechnet, kann Dir der Architekt am Ende der Leistungsphase 2 (Vorplanung) in einer Kostenschätzung aufzeigen. Generell ist in solchen Zusammenhängen ein Umbau immer erheblich teurer, wenn er vernünftig = mit Architekt/Statiker durchgeführt wird.
P
PhiTh
30.01.17 09:29
Mal grundsätzlich, die KFW hat letzte Woche die Zinsen nochmal deutlich erhöht. Aktuell bekommt man am Markt teils deutlich bessere Konditionen wie bei der KFW. Da lohnt sich der Aufwand nur zu Erreichung eines KFW Standards nicht.

Für mich stellt sich daher eher die Frage des Zeithorizontes, da sich das auch wieder ändern kann. Aktuell würde ich jedem nur raten das Gespräch mit seiner Bank zu suchen! Wir unterschreiben morgen und bekommen einen besseren Zinssatz als bei der KFW bei gleichzeitig einer 10 Jahre längeren (30Jahre) Zinsbindungszeit :-)
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