ᐅ Steuerklasse / Veranlagungsart / Auswirkungen / Haushaltseinkommen
Erstellt am: 25.01.17 13:18
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Caspar2020Peanuts74 schrieb:
Wenn ich nicht ganz falsch liege, könnte der andere dann die Steuererklärungsklasse wechseln und würde so auch nochmal ca. 200 - 300 € mehr bekommen.
Oliver1989 schrieb:
ch bin 27 und meine Lebensgefährtin ist 25 Jahre
Dafür müssten sie erstmal heiraten... Das könnte was helfen aufgrund des ehegattensplittings wegen, aber auch nicht mehr als ein paar 100€ pro Jahr,
Wären die beiden schon verheiratet haben deshalb eh schon zusammenveranlagung würde ein Wechsel zu 3/5 Steuererklärungsklassen ja nur den Zeitpunkt (entweder unterjährig mehr Geld, oder mit der Steuererklärung nen deutlichen Batzen) des Steuerabzugs verschieben
Elterngeldbezug hätte aber in der Steuererklärung in so einem Fall aber auch nen negativen Einfluss. Da muss man dann auch meistens Geld ans Finanzamt überweisen.
Es gibt aber tatsächlich Fälle wo man den Elterngeldbezug optimieren kann (da ja 65% vom kalkulierten Netto durchschnitt der letzten 12 Monate)), bei geschickter Wahl und mehreren Wechseln der Steuererklärungsklasse. Das muss man aber auch quasi schon ein paar Monate vor dem Kinderwunsch planen und angehen.
Aber all das würde ja die Kosten ein Kindes nicht wegrechnen, und das kostet am Anfang auch schon deutlich mehr als nur das Kindergeld.
C
Caspar202025.01.17 13:44Wie gesagt; man kann durchaus das Elterngeld selber mit Steuererklärungsklassenwechsel optimieren (da es vom "netto" abgeleitet wird).
Ausserhalb dieses Sonderfalls kann ich nur meinen Vorrednern anschließen.
Ausserhalb dieses Sonderfalls kann ich nur meinen Vorrednern anschließen.
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Deliverer25.01.17 13:47Peanuts74 schrieb:
...weshalb kommen dann ... unterschiedliche Beträge raus...Ich fürchte, da musst Du schon das Beispiel einstellen. "In aller Regel" ist die Abrechnung am Schluss gleich. So rechnete mir das mein Steuerberater auch erst kürzlich vor.
Ohne Kinder bringt noch nicht mal die Hochzeit wirkliche (Steuer)Vorteile, wenn man ähnlich viel verdient.
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Peanuts7425.01.17 13:50Wenn man in etwa gleich viel bekommt, mag das sein.
Wenn ich aber mit 25000 für Person A in Teilzeit und 60000 für Person B rechne, macht das schon einen Unterschied. In dem Beispiel waren es glaube ich über 2000 im Jahr...
BTW, ich hatte nach Steuererklärungsklassenrechner gegoogelt und ich glaube den ersten bemüht...
Wenn ich aber mit 25000 für Person A in Teilzeit und 60000 für Person B rechne, macht das schon einen Unterschied. In dem Beispiel waren es glaube ich über 2000 im Jahr...
BTW, ich hatte nach Steuererklärungsklassenrechner gegoogelt und ich glaube den ersten bemüht...
Peanuts74 schrieb:
Wie und was der Steuerberater genau "rechnet", keine Ahnung.
Aber nur eine Frage, wenn ich z.B. einen online Steuererklärungsklassenrechner bemühe und das Jahresgehalt angebe, weshalb kommen dann bei unterschiedlichen Konstellationen unterschiedliche Beträge raus, wieviel beide zusammen im Jahr an Steuern zu zahlen haben???Ein Hinweis bei einem der Rechner:
"Am Ende des Jahres zahlen Sie ohnehin eine von der Wahl der Steuererklärungsklasse unabhängige Einkommensteuer. Das heißt, der monatliche Effekt der Steuererklärungsklassenwahl spielt für die jährliche Einkommensteuerschuld keine Rolle. Unterm Strich zahlt man gleich viel."
Deine Steuern zahlst du ja quasi im Voraus. Erst am Ende des Jahres, wenn alle Einnahmen feststehen, kann erst deine genaue Steuerlast berechnet werden. Dann wird geschaut ob genug oder zu viel bezahlt wurde. Bei 3/5 ist die Wahrscheinlichkeit einer Nachzahlung höher, bei 4/4 gibt's eher Geld zurück.
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Peanuts7425.01.17 13:56ares83 schrieb:
Ein Hinweis bei einem der Rechner:
"Am Ende des Jahres zahlen Sie ohnehin eine von der Wahl der Steuererklärungsklasse unabhängige Einkommensteuer. Das heißt, der monatliche Effekt der Steuererklärungsklassenwahl spielt für die jährliche Einkommensteuerschuld keine Rolle. Unterm Strich zahlt man gleich viel."
Deine Steuern zahlst du ja quasi im Voraus. Erst am Ende des Jahres, wenn alle Einnahmen feststehen, kann erst deine genaue Steuerlast berechnet werden. Dann wird geschaut ob genug oder zu viel bezahlt wurde. Bei 3/5 ist die Wahrscheinlichkeit einer Nachzahlung höher, bei 4/4 gibt's eher Geld zurück.Auch hier die Nachfrage, weshalb ist der Betrag dann unterschiedlich, wenn man den Jahresverdienst angibt?
Ansonsten wird das ja sonst auch davon abhängen, wer von beiden was absetzen kann...
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Deliverer25.01.17 14:01Peanuts74 schrieb:
Auch hier die Nachfrage, weshalb ist der Betrag dann unterschiedlich, wenn man den Jahresverdienst angibt?
Ansonsten wird das ja sonst auch davon abhängen, wer von beiden was absetzen kann...Weil der Rechner nur die Steuerlast vor dem Jahresausgleich betrachtet. Danach ist es wieder gleich. (U.a. deshalb, weil beide nur gemeinsam Dinge absetzen können und nicht der eine mehr und der andere weniger.)