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ᐅ Steuerung Fußbodenheizung


Erstellt am: 29.09.16 11:08

Knallkörper07.10.16 11:22
Nach meiner Erfahrung ist es sehr wohl möglich, erhebliche und spürbare Temperaturdifferenzen zwischen den Räumen herzustellen, natürlich auch mit Fußbodenheizung. In unserem jetzigen Haus, das allerdings nicht so toll gedämmt ist, haben wir im Schlafzimmer 14-15°C und in den angrenzenden Räumen (Bad, Kinderzimmer) haben wir 25°C und 21 °C.

Wenn das nicht möglich wäre, würde das für mich auch einen erheblich Verlust an Lebensqualität bedeuten, da ich bei 20 °C gar nicht schlafen kann.

Es leuchtet mir auch nicht ein, weshalb es einen Unterschied in dieser Frage zwischen Fußbodenheizung und normalen Heizkörpern geben soll. Die Trägheit ist ja kein Argument, wenn die Fußbodenheizung im Schlafzimmer IMMER auf 14 °C (oder "aus") ist.

Die Dämmung zwischen den Zimmern ist sicher schwächer als die Dämmung der Außenwand, aber dafür sind die Temperaturdifferenzen auch um eine Größenordnung kleiner. Die Dämmung ist aber NICHT um eine Größenordnung schlechter, wenn man z.B. mit Porenbeton oder Poroton oder Holzständer + Mineralwolle baut. Der Wärmeübergang der Tür ist natürlich abhängig vom Modell der Zimmertür, aber eine Röhrenspanplatte dämmt wahrscheinlich nicht um eine Größenordnung schlechter als ein gleich großes Fenster in der Außenwand, um diesen Bezug mal wieder herzustellen.

Ich glaube nicht, dass die Vorlauftemperatur angehoben wird, wenn beispielsweise nur in einem Raum geheizt wird. Die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf wird ja zunächst mal kleiner, wenn nur ein Fußboden "durchströmt" wird. Natürlich hängt das von der Art der Regelung ab, ich weiß nicht ob jede Heizungsanlage heutzutage den Volumenstrom über die Pumpendrehzahl UND die Vorlauftemperatur regeln kann. Selbst wenn der Vorlauf leicht angehoben werden müsste (was ich nicht glaube), aber der Durchfluss erheblich sinkt (weil weniger untergeordnete Heizkreise durchflossen werden und der Druckverlust steigt oder weil die Pumpendrehzahl gedrosselt wird), dann wird ja trotzdem erheblich weniger Energie transportiert. Dieser Effekt hebt ganz sicher die Nachteile auf, die dadurch entstehen würden, dass das Heizgerät in einem ungünstigeren Betriebspunkt arbeiten muss (was erst noch zu beweisen wäre).
Bieber081507.10.16 11:48
Knallkörper schrieb:
da ich bei 20 °C gar nicht schlafen kann.
Viele Leute schlafen gerne im kühlen Zimmer, ich finde das interessant. (Mal davon ab, dass Du im Sommer sicher nicht monatelang wach bleibst. Und auch in südlicheren Ländern schlafen die Menschen, in Spanien sogar mittags ). Menschen nehmen kühle Luft häufig als frischer wahr, daher der Wunsch, das Schlafzimmer kühler zu halten. Relevant für den guten Schlaf ist aber nicht die Temperatur, sondern die Luftqualität im Sinne von CO2 und Feuchte (Schadstoffe außen vor). Und damit wären wir bei der kontrollierten Wohnraumlüftung oder dem offenen Fenster. Hat aber beides nichts mit der Schlaftemperatur zu tun.

Ach so, dann gibt's noch die Bettdeckenregelung. Reicht halt im Neubau nun ganzjährig die Sommerdecke, auch nicht schlecht.

Zum Thema: Ist das Ventil zur Regelung des Durchflusses nicht ausreichend im Sinne der Energieeinsparverordnung und man kann ganz legal an den Bedienknopf an der Wand verzichten? Annahme: Dieses Ventil ist sowieso immer Bestandteil einer Fußbodenheizung; je Kreislauf ein Ventil, je Raum ein Kreislauf, mindestens.
Legurit07.10.16 11:53
Also wir haben MAXIMAL 2 °C Temperaturdifferenz... können uns drehen und wenden, wie wir wollen.
Knallkörper07.10.16 12:04
Bieber0815 schrieb:
Relevant für den guten Schlaf ist aber nicht die Temperatur

Also, deine Erklärung in Ehren, aber was für mich relevant ist, weiß ich besser. Natürlich kann ich auch bei 30 °C schlafen, aber schlechter. Ich habe auch eine Klimaanlage. Die Luft ist immer frisch, da das Fenster bei uns vorm Schlafengehen immer mindestens 2 Stunden auf ist, und unser Schlafzimmer ist auch sehr groß. und hoch.
oleda22207.10.16 12:21
Knallkörper schrieb:
Wenn das nicht möglich wäre, würde das für mich auch einen erheblich Verlust an Lebensqualität bedeuten, da ich bei 20 °C gar nicht schlafen kann.

Das ist Gewöhnungssache, Details siehe Bieber.

Das man mit offenem Fenster bei entsprechender Außentemperatur die Raumtemperatur absenken kann, dürfte klar sein. Deine Heizung wird aber mit aller Kraft versuchen, alle Räume innerhalb der thermischen Hülle auf die gleiche Temperatur zu bringen, die Dämmung von Raum zu Raum kann das nur bedingt verhindern.

Guck dir die Dämmwerte von Außenwänden, Innenwänden, Türen und Fenstern z.B. bei U-wert im Inet an, rechne aus wie die Wärmedurchlässigkeit bei deinen Raumgeometrien ist usw usf., dass ist "etwas" zuverlässiger als dein Gefühl das der unterschied nicht so groß sein müsste.

Ansonsten sollte dir ja aber schon der klare Menschenverstand sagen, dass eine Zimmertür mit ca. 4 cm Dicke nicht umsonst nur als Zimmertür genutzt wird und nicht als dämmende Außenwand die heutzutage ca. 10x dicker ist... Und zumindest bei uns sind die Glaselemente der Innentüren 1x verglast und nicht 3x wie die Fenster nach draußen...
Bieber081507.10.16 13:20
Knallkörper schrieb:
da das Fenster bei uns vorm Schlafengehen immer mindestens 2 Stunden auf ist
Während der Heizperiode schmeißt Du so das Geld praktisch aus dem Fenster. Kann man machen, keine Frage, das steht Dir frei.
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