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ᐅ Ab wann ist eine Ummeldung möglich?

Erstellt am: 22.04.16 11:57
S
Stemi
Hi,

wir planen gerade unseren Hausbau (Baubeginn hoffentlich Juli,August) und haben ein kleines Problem.
Unser Kind wird dieses Jahr im September eingeschult - aber leider nicht an unserem zukünftigen Wohnort sondern 30 km davon entfernt (aktueller Wohnsitz). Dies möchten wir allerdings vermeiden und nach Möglichkeit gleich an unserem zukünftigen Wohnort einschulen lassen.
Anträge dbzgl. haben leider bisher nichts gebracht und wurden alle abgelehnt.

Gesetzt dem Fall wir würden Juli/August mit den Bauarbeiten beginnen, ab wann wäre eine Ummeldung möglich?

Lt. Gesetz muss das Haus bewohnbar sein und das ist es lt. Bayer. Bauordnung wenn:
"Eine bauliche Anlage darf erst benutzt werden, wenn sie selbst, Zufahrtswege, Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs- sowie Gemeinschaftsanlagen in dem erforderlichen Umfang sicher benutzbar sind, nicht jedoch vor dem in Satz 1 bezeichneten Zeitpunkt."

Nachfragen im Einwohnermeldeamt haben jedoch ergeben, dass es dort nicht so genau geht (sprich wir sollen dass einfach so machen, das ueberprueft keiner zumal es nu um wenige Monate geht).

Wie sind eure Erfahrungswerte? Wie habt ihr das gehandhabt? Gerne auch PM.
MarcWen22.04.16 16:55
Musketier schrieb:
Erste Anschaffung Briefkasten und dann ne Briefkastenfamilie bilden.

Dafür braucht es aber erst mal einer Adresse, oder?
Wir wissen zum Beispiel noch keine Hausnummer, die wir mal bekommen werden.
Kenne mich jetzt nicht mit den Formalitäten aus, ab wann man eine Hausnummer beantragen kann.
Musketier22.04.16 17:07
Ich glaube die haben wir relativ zeitnah mit Baubeginn bekommen. Aber das ist bei uns schon weit über 2 Jahre her, da kann ich mich nicht mehr so genau dran erinnern.
Ich habe gerade mal auf der Dresdner Homepage geschaut, dort wird auf jeden Fall die Baugenehmigung und der Lageplan für die Beantragung benötigt.
S
Stemi
22.04.16 17:24
tomtom79 schrieb:
Wart ihr mal persönlich dort? Unser Nachbar hat seinen Sohn auch halbes Jahr früher in der schule angemeldet, dafür halt jeden Tag 18 km pro Strecke gefahren.
Ja, wir arbeiten beide auch dort in der Nähe (ca 4 km entfernt).
Aber Gastschulantrag wurde halt abgelehnt - trotz Hinweis auf Baubeginn usw.
Dafür braucht es aber erst mal einer Adresse, oder?
Wir wissen zum Beispiel noch keine Hausnummer, die wir mal bekommen werden.
Kenne mich jetzt nicht mit den Formalitäten aus, ab wann man eine Hausnummer beantragen kann.
Hausnummer haben wir bereits - einige Häuser stehen dort ja schon. Und im Kaufvertrag steht das glaub ich auch.
B
Bauherren2014
22.04.16 17:34
Ich würde auch erst mal das persönliche Gespräch mit der Schule am Bauort suchen.
Bei uns konnten nach Rücksprache mit der Gemeinde und der Schule auch Nachbarn Ihr Kind am zukünftigen Wohnort für die Schule anmelden, obwohl sie zu Schulbeginn noch beim Bauen waren. Dafür mussten Sie eben täglich die längeren Fahrten hinnehmen. Die Nachbarn, die jetzt bauen, werden das auch so machen und auch da funktionierte die Anmeldung wohl relativ problemlos.
S
Stemi
22.04.16 17:52
Bauherren2014 schrieb:
Ich würde auch erst mal das persönliche Gespräch mit der Schule am Bauort suchen.
Bei uns konnten nach Rücksprache mit der Gemeinde und der Schule auch Nachbarn Ihr Kind am zukünftigen Wohnort für die Schule anmelden, obwohl sie zu Schulbeginn noch beim Bauen waren. Dafür mussten Sie eben täglich die längeren Fahrten hinnehmen. Die Nachbarn, die jetzt bauen, werden das auch so machen und auch da funktionierte die Anmeldung wohl relativ problemlos.
Innerhalb einer Gemeinde?
Wir ziehen von Gemeinde A nach Gemeinde B und der Bürgermeister von A will partout unser Kind nicht freigeben, da die Gemeinde letztes und dieses Jahr ein paar Millionen in die Renovierung der Schule(n) gesteckt hat.
Die Schule in Gemeinde B würde unser Kind gerne nehmen - Gespräche haben wir schon geführt.
für die ist das alles nicht nachvollziehbar.

Aktuell bleibt nur der Holzhammer - vor Schulbeginn noch in eine x-beliebige Wohnung bei Gemeinde B ziehen. Das wollten wir aber eigentlich vermeiden. Kostet ein Haufen Geld und Nerven. Nur um dann ein paar Monate später noch mal umzuziehen.
S
SirSydom
22.04.16 18:37
Dann zieht euer Kind halt wirklich zur Oma - bevor ihr euch ne Wohnung mietet!?
Kein Gästezimmer/Arbeitszimmer oder so vorhanden?
Das Kind muss da ja nicht schlafen, das wird keiner kontrollieren...
wohnung