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ᐅ Zwischenfinanzierung oder Bestand zuerst verkaufen?


Erstellt am: 20.02.2020 10:53

Specki 20.02.2020 10:53
Hallo,

ich schildere mal kurz das Szenario:

Wir wohnen derzeit im Eigenheim. Das ist allerdings ein renovierter Altbau und hat sich jetzt nicht als ideal für uns herausgestellt.

Somit ist geplant neu zu bauen und den Bestand zu verkaufen.
Bestand behalten und vermieten hab ich mal grob durchkalkuliert. Es würde ca. 40 Jahre dauern bis ich durch die Miete den Preis reingeholt habe, den ich jetzt beim Verkauf erzielen könnte. Also ist mir der Verkauf jetzt lieber. Hätte zu Vorteil, dass ich dann auch auf einen Schlag schuldenfrei bin.

Grundstück für den Neubau ist schon vorhanden.

Ich sehe jetzt zwei Optionen:

1. Verkauf des Bestandes mit Option noch einen Zeitraum X (vielleicht 1 Jahr) Mietfrei darin zu wohnen. Bei längerem Bedarf fallen Mietkosten von X€ im Monat an.
Vorteil: Ich würde keine Zwischenfinanzierung benötigen und hätte das Geld direkt für den Neubau zur Verfügung.
Nachteil: Ich würde das Haus schon früher verkaufen, und ein Jahr später würde es durch die aktuellen Preissteigerungen vielleicht noch etwas an Wert gewinnen. Es wird eine Bahnlinie bis Ende 2020 bei uns ausgebaut, welche vermutlich auch noch zu etwas Wertsteigerung führen würde.

2. Verkauf des Bestandes wenn oder nachdem der Neubau fertig ist.
Nachteil: Kosten für eine Zwischenfinanzierung für 1 bis 1,5 Jahre fallen an.
Vorteil: Späterer Verkauf, und vor allem zur direkten Nutzung, bedeutet vermutlich etwas höherer Verkaufserlös.

Wie schätzt ihr die Situation ein? Was wäre vermutlich das bessere Vorgehen?
Weiß vielleicht jemand was so eine Zwischenfinanzierung über eine Summe von ca. 380.000,- für 1 bis 1,5 Jahre kosten würde?

Vielleicht noch kurz zu den geschätzten Zahlen:
Vermuteter Erlös des Verkaufs: 600.000 - 650.000,-
Kosten für Neubau: 380.000,-
Restschulden auf derzeitigen Bestand: 220.000,-

Besten Dank für eure Einschätzung.

Gruß
Specki

Tassimat 20.02.2020 11:17
Specki schrieb:

durch die aktuellen Preissteigerungen vielleicht noch etwas an Wert gewinnen.
[..]
Kosten für eine Zwischenfinanzierung für 1 bis 1,5 Jahre fallen an.
Du wirst in deine persönlich Glaskugel schauen müssen, um deine beiden genannten Punkte gegeneinaner abwägen zu können. Innerhalb von 1,5 Jahren kann viel passieren: Neue Immobilienkrise, Anderungen staatliche Förderung etc. Oder es passiert nichts und die Preise steigen einfach. Wer weiß das schon.

Specki schrieb:

1. Verkauf des Bestandes mit Option noch einen Zeitraum X (vielleicht 1 Jahr) Mietfrei darin zu wohnen. Bei längerem Bedarf fallen Mietkosten von X€ im Monat an.
Wenn du sagst, dass sich vermieten nicht lohnt kommen nur Käufer für Eigennutzung in Frage. Da du verlangst aber, dass der Käufer im Zweifel erst zwei Jahre später einziehen kann. Ich vermute, dass schränkt den Käuferkreis massiv ein und wird zu keinem Höchstpreis führen.

Mit dem letzten Gedanken würde ich zu später verkaufen tendieren.

11ant 20.02.2020 14:12
Specki schrieb:

Wir wohnen derzeit im Eigenheim. Das ist allerdings ein renovierter Altbau und hat sich jetzt nicht als ideal für uns herausgestellt.
Somit ist geplant neu zu bauen und den Bestand zu verkaufen.
[...] Also ist mir der Verkauf jetzt lieber. Hätte zu Vorteil, dass ich dann auch auf einen Schlag schuldenfrei bin.
Wenn ich recht erinnere, ist das Haus aus den 60ern oder so, also Bestands- aber nicht AltBau, und würdest Du quasi am anderen Grundstücksende Nachbar der Käufer. Ist die hintere Straße denn nun klar, wann sie Realität wird ?
Meine Ansicht betreffend einerseits der Verwertbarkeit von Tipps, die aufgrund ausschnitthaft präsentierter Fakten kommen und andererseits ob die Antworter sich dabei verschaukelt vorkommen, kennst Du. Ich versuche es dennoch mit einem Beitrag im Sinne des aktuell gefragten Schnipsels: Verkauf des Altbestands ist der sauberere und für den nichtprofessionellen Immobilieneigentümer bessere Schnitt. Aber hier kommt auch schon wieder zum Tragen, daß der Rat vor dem gesamten Faktenbild eine andere Basis hätte: da käme nämlich auch der Aspekt des Schnittes durch die Teilung vor der Grundstücksentwicklung zum Tragen.

Hyponex 20.02.2020 17:50
Hey

Zwischenfinanzierung ist schon relativ teuer, die Banken lassen es sich gerne mit 2-3% bezahlen (Teilweise noch mehr...). Wenn der Bau also 12-18 Monate dauert, kannst Du Dir ausrechnen, was es Euch kosten wird!

Also die Beste Lösung:
Verkaufen + Geld sofort bekommen (Hausübergabe an neuen Eigentümer) Gleichzeit aber im Vertrag einbauen lassen dass Ihr das Haus für Betrag X für die 12-18 Monate nutzen könnt.
Das kann man mit den zukünftigen Eigentümern alles klären.

1) Variante:
Ihr bekommt für das Haus mehr Geld, damit könnt ihr dann auch Miete zahlen, oder Nutzungsentgeld.
2) Variante:
Ihr bekommt weniger für das Haus, dafür wohnt ihr dann für die Bauphase Kostenfrei drin.

sowas kann man alles schön im Kaufvertrag beim Notar regeln.

Grundaus 21.02.2020 09:11
bei den derzeitigen Zinsen macht es keinen Sinn den kpl Verkaufserlös in das neue Haus zu stecken. je nach Anlagezeit / Alter / Steuerlast etc. macht es auch Sinn das neue Haus zu finanzieren das Geld gut anzulegen und dann über 10-15 Jahre zu tilgen. Auch das bisherige Haus zu vermieten ergibt mit 2,5% ( mit 40 Jahre gerechnet) mehr Rendite.

Lisa4321 07.03.2020 06:47
Hallo, wir haben ganz frisch ein Haus gekauft und 40.000 Euro zwischenfinanziert, bis under jetziges Haus verkauft ist. Wir waren bei 2 Banken. 1. Bank wollte 280 Euro im Monat (7% Zinsen) haben. 2. Bank, bei der wir jetzt unterschrieben haben, wollte 39 Euro im Monat (1,1% Zinsen). Ich bin selbst total überrascht, aber mega froh, dass wir nun deutlich mehr Luft haben... Vergleichen lohnt sich also!
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