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ᐅ Zwangsversteigerung: Sinnvolle Investition, Erfahrungen?


Erstellt am: 03.04.24 22:36

Hausdaniel03.04.24 22:36
Hallo zusammen,

nächsten Monat findet bei uns in der Umgebung eine Zwangsversteigerung einer für uns interessanten Immobilie statt. Grundsätzlich finden wir keine gravierenden Kontrapunkte. Wir würden ggf. unten die Wand zum Gästezimmer einreißen wollen und dann einen Stahlträger installieren. Zudem soll der Spitzboden als Schlafzimmer ausgebaut werden (sind zu fünft). Wir denken, dass sich im Spitzboden die Wärmepumpe befindet. Diese wäre vielleicht ein Nachteil.

Könnte man die Solarthermie-Anlage, die ist auf dem Bild veraltet, inzwischen ist das ganze Dach voll, auch für Strom nutzen oder nur für Warmwasser? Fallen euch noch bemerkenswerte Punkte auf? Wie sieht es mit dem Format Zwangsversteigerung aus? Laut Gutachten und vor Ort einmal von außen aussehen, sieht alles top aus. Was aber, wenn die Familie kurz vor Versteigerung das Haus verwüstet? Oder gar das Haus nicht räumen will?

Gibt es da Erfahrungen?

vielen Dank!
kbt0903.04.24 23:56
Hausdaniel schrieb:

Könnte man die Solarthermie-Anlage, die ist auf dem Bild veraltet, inzwischen ist das ganze Dach voll,
Auf welchem Bild? Vergessen anzuhängen?

Und, wie gut kennst du das Objekt? Hast du es auch von innen ansehen können?
11ant04.04.24 00:44
Hausdaniel schrieb:

nächsten Monat findet bei uns in der Umgebung eine Zwangsversteigerung einer für uns interessanten Immobilie statt. [...] Wie sieht es mit dem Format Zwangsversteigerung aus?
Findet es heraus. Diejenige Zwangsversteigerung, bei der Ihr ernsthaft mitbieten wollt, sollte kaum weniger als Eure fünfte sein.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Singelküche04.04.24 17:58
Hausdaniel schrieb:


Gibt es da Erfahrungen?


Bis ca. 2014 konnte man bei Zwangsversteigerungen noch Schnäppchen machen. 60 bis 70% vom erechneten Wert.

Notarkosten fallen weg dafür Gerichts kosten obendrauf.

Wenn das Objekt aber ideal für euch ist besteht ja die Möglichkeit ( vorausgesetzt Gläubiger und Eigentümer sind beide einverstanden )

den Termin zur Zwangsversteigerung aufzuheben.

Sowas ist mit Kosten verbunden und der Gläubiger möchte meistens eine Bürgschaft von deiner Bank vorab.

Bedenke bitte das bei guten Objekten oft junge Pärchen Bieten als wenn es kein morgen gibt.

Gehirn ausgeschaltet aber Eltern oder Schwiegereltern mit genügend Geld stehen daneben und nicken

Wie es nach der Zwangsversteigerung weiter geht kannst du googeln.

Trotz Menschenkentnisse habe ich natürlich Bauchlandung hinter mir bin aber auch schon oft angenehm überrascht worden.

Hinfahren und Klingeln bei Tageslicht war immer meine Masche. Das Auto bisschen weiter weg geparkt falls die aggressiv werden.



Egal wie du dich entscheidest berichte bitte hier davon.
ypg04.04.24 21:38
Ich nehme mal diese Zitate..
Singelküche schrieb:

Bis ca. 2014 konnte man bei Zwangsversteigerungen noch Schnäppchen machen.
Bei uns habe ich die Erfahrung schon 1998 nicht mehr machen können.
Entweder oder schon ein abgekartertes Spiel zw Bank und Verkäufer bedeutete, außer Spesen nix gewesen. Scheck umsonst ausgestellt oder aber schon bei den seltenen Besichtigungsterminen gab es Wasser- oder Wohnschäden.
Singelküche schrieb:

Bedenke bitte das bei guten Objekten oft junge Pärchen Bieten als wenn es kein morgen gibt.
… habe ich nie erlebt. Die hatten entweder überhaupt keine liquiden Mittel, um die 10% hinterlassen zu können, noch Freude an Wagnis, geschweige denn heutzutage das Zocker-Gen.


Die noch vernünftigsten Häuser gehen vorher weg - wie auch immer!
WilderSueden05.04.24 09:59
Das Problem an ZV ist, dass du die Katze im Sack kaufst. Eine Besichtigung von innen ist fast nie möglich. Dazu kommen noch zwei Probleme:
1. ein gutes Haus wird in der Regel vorher verkauft. Viel kontrollierbarer für den bisherigen Eigentümer.
2. die Kooperation der bisherigen Eigentümer ist meist fragwürdig. Freiwillig verkaufen die ja nicht. Entsprechend kannst du dich auf alle möglichen Überraschungen gefasst machen. Die ehemaligen Eigentümer nach der ZV rauswerfen ist (verglichen mit säumigen Mietern) noch das kleinere Problem. Vandalismus gibt es aber durchaus häufiger.

Auf euer konkretes Haus noch ein paar Punkte:
- ist der geplante Ausbau des Spitzbodens überhaupt möglich? Eine Einschubtreppe ist kein adäquater Zugang. Für Wohnraum braucht ihr einen zweiten Fluchtweg. Bleibt überhaupt genügend Raumhöhe?
- "wir denken" ist ein schlechter Ratgeber. Ihr habt keine Ahnung und solltet immer davon ausgehen, dass das ungünstigere der Fall ist. Wenn es jemand bis zur Zwangsversteigerung kommen lässt, kannst du davon ausgehen, dass kaum ins Haus investiert wurde. Wer bei der Bank im Verzug ist, wird sicherlich nicht groß investieren. Also nix mit Wärmepumpe, realistischer ist da die 35 Jahre alte Ölheizung mit sofortiger Austauschpflicht für euch.
spitzbodenwärmepumpegläubiger