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ᐅ Wie würde die Finanzierung aussehen


Erstellt am: 08.01.11 16:54

fischaqua08.01.11 16:54
Hallo,

bin neu hier im Forum und hab schon einige Beiträge gelesen. Auch wir haben eventuell vor ein Haus zu bauen. Würde mich freuen, wenn mir hier jemand mal eine unverbindliche mögliche "Musterfinanzierung" machen könnte ;-)

Wir haben ein monatliches Nettoeinkommen von ca. 4200 EUR. Miete zahlen wir bisher keine, da wir im Haus meiner Schwiegereltern wohnen. Laut eigener Skizze und Preis pro umbautem Raum bin ich auf Baukosten von ca. 240.000 EUR inkl. Garage gekommen. Unser Eigenkapital ist nicht sehr hoch und beläuft sich auf ungefähr 30.000 EUR. Da ich Elektriker bin und wir in unserer Firma auch Sanitär- und Heizungsinstallation haben würde ich sehr viel an Eigenleistung aufbringen.
Die Gemeinde fördert die Erschließungskosten folgendermaßen:

Das Grundstück läuft auf Erbpacht und man bekommt von der Gemeinde ein Darlehen über die Erschließungskosten. Von dem Darlehen zahlt man in den ersten 15 Jahren keine Zinsen, lediglich 4% Tilgung.

Folgende Arbeiten würde ich in Eigenleistung machen:

Elektroinstallation, Sanitärinstallation, Heizungsinstallation (in Verbindung mit Firma in der ich arbeite) Fliesenarbeiten, Malerarbeiten, Isolierungsarbeiten, Decken u. Fußböden, Außenanlagen, Dachdeckung (in Verbindung mit Firma eines Bekannten), Maurerarbeiten (in Verbindung mit Firma eines Bekannten), Kellerbodenabdichtung, Fensterbankmontage, Montage der Dachschalung, Dachstuhl (in Verbindung mit Firma eines Bekannten), Regenwasserzisterne, Einbau von Bad, Dusche, WC

Würde mich freuen, wenn es hier einen Fachmann gibt der mir mal eine "Musteraufstellung" einer Finanzierung machen könnte.

Viele Grüße

Matthias
Bauexperte09.01.11 15:11
Hallo Matthias,
fischaqua schrieb:
...Folgende Arbeiten würde ich in Eigenleistung machen...
In Sachen Finanzierung wird Dir Marco sicherlich noch eine Antwort liefern ... was mich erstaunt, ist der Umfang der Eigenleistung.

Du bist Elektriker und in dieser Eigenschaft sicherlich in einem Vollzeitjob angestellt. Hast Du Dir Gedanken über das Zeitfenster gemacht, welche Deine Eigenleistungen in Anspruch nehmen werden? Viele unterschätzen den Aufwand und auch die Nerven, welche dabei auf der Strecke bleiben; ganz zu schweigen vom familiären Stress.

Freundliche Grüße
fischaqua09.01.11 16:35
Hallo Bauexperte,

natürlich weiß ich das dies bedeuten würde das während der Bauzeit kein Platz für Freizeit ist. Aber ich bin gewohnt nach der Arbeit und am Wochenende zusätzlich zu meinem Job zu arbeiten. Des Weiteren muß und möchte ich nicht (wie viele andere) ein Haus in 6 Monaten bauen, ich habe Zeit ich muß nicht aus einer Mietwohnung raus! Diese ganzen Arbeiten sind ja auch nicht auf einmal zu erledigen, die kommen ja nach und nach. Meine 6 Wochen Urlaub die ich im Jahr habe kann ich so legen wie es der Baufortschritt verlangt. Kollegen von mir haben es auch geschafft ;-)

Gruß Matthias
Bauexperte10.01.11 09:36
Hallo Matthias,
fischaqua schrieb:
...Des Weiteren muß und möchte ich nicht (wie viele andere) ein Haus in 6 Monaten bauen, ich habe Zeit ich muß nicht aus einer Mietwohnung raus!
Sehr gut, dann viel Erfolg!

Freundliche Grüße
MarcoT10.01.11 16:02
Hallo fischaqua,

sorry, für die verspätete Antwort. Ich war einige Tage verreist.

Was mir als erstes dazu entfällt ist: Bevor weitere Schritte eingeleitet werden, muss zuerst einmal die Gemeinde als Erbbaurechtsausgeber erklären, bis zu welcher Höhe Sie eine grundbuchliche Absicherung genehmigt.

Wenn diese bis max. 70% der Gesamtkosten eine Beleihung zuläßt, benötigen Sie ggf. ein höheres Eigenkapital oder evtl. mehr Eigenleistungen. Ohne diese Information macht eine weitergehende Planung keine Sinn.

Das 2. was mir dazu einfällt... Wieso sollen Sie als Pächter des Grundstückes die Erschließungskosten - auch nur in Form eines Darlehens - übernehmen? Sind Sie dazu wirklich bereit, fremdes Eigentum auf Ihre eigenen Kosten aufzuwerten und dann noch zu pachten? In meinem BLOG habe ich übrigens gerade vor ein paar Tagen einen Artikel zum Thema "Finanzierung eines Erbbaurechtes" veröffentlicht. Sie finden diesen auf meiner Homepage in der "Infothek" unter "Fachartikel".

Und dann noch eine Frage für die anstehende Finanzierungsberechnung: Wie hoch schätzen Sie die Einsparungen von Lohnkosten durch Ihre Arbeitsleistung ein?

Viele Grüße

M. Thiemann
MarcoT11.01.11 10:24
Hallo fischaqua,

ob die Förderung für Sie gut ist, kann ich nicht entscheiden.

Ich persönlich vertrete die folgende Auffassung: Wenn ich schon Hauseigentümer werden will, will ich nicht gleichzeitig weiterhin "Mieter" (bzw. Pächter) des Grundstückes sein. Da kann ich doch gleich zur Miete wohnen bleiben...

Trotzdem ist ein Erbbaurecht eine günstige Möglichkeit zu einem eigenen Haus zu kommen, weil der Grundstückskaufpreis nicht mitfinanziert werden muss. Aber bei jeder künftigen neuen Darlehensaufnahme, die mit einem Grundschuldeintrag ins Grundbuch verbunden ist, ist auch die Zustimmung der Gemeinde erforderlich. und die Höhe der Zustimmung habe ich in dem Artikel nicht gefunden!

Bei Ihrer Konstellation stört mich aber zusätzlich, dass Sie als Erbbauberechtigte (also Mieter), die Erschließung des Grundstückes bezahlen sollen, dass der Gemeinde gehört.

Ein sehr schlaues Modell - vor allem für die Gemeinde möchte ich behaupten.

Viele Grüße

M. Thiemann
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