Wenn der Schrank wirklich nicht stabil wird, hilft oft eine Lösung, die nicht jeder sofort an sich denkt: Man kann zusätzlich zum Wandanker eine Bodenbefestigung anbringen, z.B. kleine Anschraubplatten, die den Schrank mit dem Boden verbinden. Das funktioniert besonders gut bei Holz- oder Laminatböden.
Das nimmt auch die Neigung raus, falls der Boden leicht schief ist.
Beim Zusammenbau unbedingt auf die korrekte Ausrichtung der Füße achten und lieber nachjustieren als erstmal komplett falsch zu stellen.
Das nimmt auch die Neigung raus, falls der Boden leicht schief ist.
Beim Zusammenbau unbedingt auf die korrekte Ausrichtung der Füße achten und lieber nachjustieren als erstmal komplett falsch zu stellen.
Hallo zusammen!
Ich finde, wer möchte, kann auch kreativ werden und das Thema Standfestigkeit mit etwas Fingerspitzengefühl angehen. Zum Beispiel hab ich bei mir unter den Schrank kleine Gummi-Füße gemacht, die man sonst bei Möbeln als Anti-Rutsch nutzen kann. Das reduziert nicht nur das Wackeln, sondern auch das Geräusch beim Öffnen der Türen.
Keine Hexerei, hilft aber sehr, wenn der Boden mal einen Tick uneben ist. Und ganz ehrlich, ein bisschen basteln macht ja auch Spaß, oder? 😉
Ich finde, wer möchte, kann auch kreativ werden und das Thema Standfestigkeit mit etwas Fingerspitzengefühl angehen. Zum Beispiel hab ich bei mir unter den Schrank kleine Gummi-Füße gemacht, die man sonst bei Möbeln als Anti-Rutsch nutzen kann. Das reduziert nicht nur das Wackeln, sondern auch das Geräusch beim Öffnen der Türen.
Keine Hexerei, hilft aber sehr, wenn der Boden mal einen Tick uneben ist. Und ganz ehrlich, ein bisschen basteln macht ja auch Spaß, oder? 😉
rekijan schrieb:
Ich finde, wer möchte, kann auch kreativ werden und das Thema Standfestigkeit mit etwas Fingerspitzengefühl angehen.Schließe mich an. Kleine Gummipuffer sind simpel und günstig. Hätte ich direkt empfohlen.Zur Ergänzung meiner Vorredner hier noch ein ausführlicher Blick auf die nötigen Schritte:
Bevor du mit zusätzlichen Befestigungen beginnst, solltest du zunächst prüfen, ob der Schrank richtig zusammengeschraubt wurde. Manchmal liegt es einfach an schiefen oder nicht festgezogenen Schrauben. Die Verbindungsbeschläge (besonders die Winkel und Schrauben an Ecken) müssen absolut fest sitzen, um Stabilität zu gewährleisten.
Dann, wie bereits angesprochen, ist die Wandbefestigung Pflicht. Je nachdem, wie hoch dein Schrank ist, sollten möglichst mehrere Befestigungspunkte angebracht werden. Für Rigipswände etwa reichen einfache Dübel nicht immer aus, hier benötigt man spezielle Hohlraumdübel oder eine Unterkonstruktion.
Zum Boden: Wenn der Schrank auf Teppich steht, reduziert das Gewicht den Gegendruck auf die Füße, hier empfiehlt sich feste Holzplatte darunter.
Ein Tipp für Innenverstärkungen: Je nachdem, welche Schranktüren oder -fächer du hast, kannst du zwischen den Seitenstücken sogenannte Kreuzversteifungen einbauen. Diese sind im Prinzip schmale Metallstreben, die in einem Kreuz angeordnet werden und das Verdrehen verhindern.
Abschließend: Falls du den Schrank nicht anbohren willst, kannst du den Bereich zwischen Wand und Schrank mit passgenau geschnittenen Holzleisten oder Gummi abstützen. Das vermindert seitliches Kippen.
Gibt es bei dir spezielle Raumgegebenheiten? Wie hoch und breit ist dein Pax dimensioniert?
Bevor du mit zusätzlichen Befestigungen beginnst, solltest du zunächst prüfen, ob der Schrank richtig zusammengeschraubt wurde. Manchmal liegt es einfach an schiefen oder nicht festgezogenen Schrauben. Die Verbindungsbeschläge (besonders die Winkel und Schrauben an Ecken) müssen absolut fest sitzen, um Stabilität zu gewährleisten.
Dann, wie bereits angesprochen, ist die Wandbefestigung Pflicht. Je nachdem, wie hoch dein Schrank ist, sollten möglichst mehrere Befestigungspunkte angebracht werden. Für Rigipswände etwa reichen einfache Dübel nicht immer aus, hier benötigt man spezielle Hohlraumdübel oder eine Unterkonstruktion.
Zum Boden: Wenn der Schrank auf Teppich steht, reduziert das Gewicht den Gegendruck auf die Füße, hier empfiehlt sich feste Holzplatte darunter.
Ein Tipp für Innenverstärkungen: Je nachdem, welche Schranktüren oder -fächer du hast, kannst du zwischen den Seitenstücken sogenannte Kreuzversteifungen einbauen. Diese sind im Prinzip schmale Metallstreben, die in einem Kreuz angeordnet werden und das Verdrehen verhindern.
Abschließend: Falls du den Schrank nicht anbohren willst, kannst du den Bereich zwischen Wand und Schrank mit passgenau geschnittenen Holzleisten oder Gummi abstützen. Das vermindert seitliches Kippen.
Gibt es bei dir spezielle Raumgegebenheiten? Wie hoch und breit ist dein Pax dimensioniert?
D
deandre6506.11.21 11:16pauPierce schrieb:
Kannst du genauer sagen, welche Belastungen dein Schrank aushalten muss und wie er gerade steht? Auch die Raumgröße und Beschaffenheit wären interessant.Danke erstmal für die tollen Antworten!
Zu deiner Frage: Der Schrank steht an einer Wand mit massivem Putz (kein Rigips), der Boden ist Laminat, gelegentlich kann der Boden minimal uneben sein. Der Schrank ist 200 cm hoch, 100 cm breit und mit Einschüben und Kleiderstangen etwa halbvoll bestückt. Hauptsächlich Textilien, gelegentlich etwas mehr Gewicht durch Boxen unten drin.
Mir ist wichtig, dass er auch mal stärker belastet werden kann, z.B. wenn ich größere Kisten herausnehme, ohne dass er kippelt. Eine einfache Wandbefestigung ist bereits installiert, aber ich merke trotzdem noch ein leichtes wackeln, nicht dramatisch aber spürbar.
Eure Tipps mit den Gummipuffern und Nivellierkeilen klingen sehr sinnvoll, auch Bodenplatten werde ich prüfen. Gibt es für die Innenverstärkungen konkrete Produktempfehlungen? Ich will schon nicht unnötig blind was kaufen.
Für mich ist wichtig: Hängt da eventuell auch mit dem Zusammenbau zusammen? Ich habe den Aufbau zwar fertig gemacht, aber vielleicht habe ich nicht auf alle Klemmstellen akkurat geachtet.
deandre65 schrieb:
Eure Tipps mit den Gummipuffern und Nivellierkeilen klingen sehr sinnvoll, auch Bodenplatten werde ich prüfen.Zur Produktempfehlung: Für Innenverstärkungen kannst du sogenannte Verbindungswinkel aus Stahl in Baumärkten finden, ideal sind welche mit mindestens 50 mm Schenkellänge. Meist gibt es als Zubehör auch Metallstreben, die man montiert, um das Verdrehen zu verhindern.
Wichtig ist, die Schrauben dabei nicht zu fest anzuziehen, um das Holz nicht zu beschädigen. Eine zweite Person zum Halten während der Montage ist hilfreich.
Wenn du dir unsicher bist, ob der Aufbau komplett korrekt ist, empfehle ich, die Anleitung nochmals Schritt für Schritt durchzugehen. Gerade bei Pax-Modellen zahlt sich sorgfältiges Ausrichten und nachjustieren aus.
Und ja, ein Hohlraumdübel ist bei massivem Putz nicht notwendig, ein normaler Dübel mit entsprechender Länge reicht.
Falls du noch Fragen zur Montage hast, gerne melden!