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ᐅ Wie lange habt ihr für euer Haus Eigenkapital gespart?


Erstellt am: 03.05.21 23:44

Tommi2704.05.21 19:36
Ich habe ca 15 Jahre gespart . Aber auch 100 % Eigenkapital ohne Bank im Nacken.. Man weiß ja nie wie es mal kommt. Mein Alter Herr hat mir das Grundstück für 5 € / m² weniger verkauft als Ortsüblich ....
mayglow04.05.21 19:40
Wow, so viel Rückmeldung hatte ich gar nicht erwartet 🙂 Spannend, dass es doch zum Teil sehr unterschiedlich ist. In den Finanzierungsthreads kriegen die Leute mit wenig Eigenkapital ja gerne mal auf den Deckel (mit durchaus gerechtfertigten Bedenken), hier ist das aber ja doch durchaus durchwachsen (auch wenn die Tendenz auch hier zu mehr Eigenkapital/sparsam leben geht, ist mein Eindruck)

Zur Vollständigkeit halber auch nochmal unser aktueller Stand: Wir sind 29/30 und relativ frisch voll im Beruf (2 Jahre/0,5 Jahre). Schulden gibts keinerlei, aber aktuell auch wenig anderes Kapital (circa ~20k) und wir legen aktuell mit mehr oder minder Einstiegsgehalt (~4,5k netto) so etwa 1k/Monat fürs Haus zurück (dazu gibts dann noch nen paar andere Spartöpfe, die man falls Hausbau/kauf wirklich akut würde, wohl ggf nochmal neu evaluieren würde... momentan werden die auch eher voller als dass sich was leert, aber das wir überhaupt sparen können ist noch relativ frisch).

Gerade bezüglich Haus fühlt sich das ein bisschen wie gegen Windmühlen kämpfen an, aber aktuell wollen wir auch noch gar nicht bauen/kaufen. Wie eingangs erwähnt ist der Plan eher so "vielleicht in 5 Jahren". Derzeit ist das alles Gedankenspielerei und gaaaa~nz grobe Orientierung. (Wollen wir das wirklich? Ist das realistisch? Und "wow, ist das alles teuer") Wobei ich mich auch schon gefragt habe, "was machen wir eigentlich, wenn wir nächstes Jahr DAS Grundstück finden (und da aber ggf ne Pflicht zur Bebauung in kurzer Zeit besteht)" (Der vorläufige Plan ist anders, aber es kommt ja eh immer anders als man denkt)

Die Erfahrungen hier finde ich auf jeden Fall spannend zu lesen!
schubert7904.05.21 19:50
Hab nie groß gespart. Aber das wenig vorhandene in den Jahren 1999-2000 im neuen Markt investiert und fleißig immer Neuemissionen gezeichnet. Von dem Geld ist heute noch genügend da! War auch viel Glück dabei. Hab mir immer gedacht das es eine Blase ist und mal platzen wird. Konsequent und gut verkauft. Später hat es mich beruflich in das Aktienmetier verschlagen und bin bis heute dabei!!
Jean-Marc04.05.21 20:24
Bei uns sah es bis Mitte/Ende Zwanzig nicht wirklich danach aus, dass es jemals für einen Hausbau finanziell reichen würde. Mit unseren Durchschnittsgehältern hätten wir da damals sparen können, wie wir wollen, das wäre nie was geworden. Hatten uns gedanklich damit abgefunden, in der Stadt zur Miete zu wohnen und irgendwann mal das Reihenhaus der Schwiegereltern im Speckgürtel zu übernehmen. Nachdem wir beide unsere Arbeitgeber wechselten, ging es beruflich und gehaltsmäßig bergauf. Mit 28 waren wir das erste Mal bei der Bank zur Beratung. Mit 33 hätten wir fast eine Bestandsimmobilie gekauft. Für den Hausbau reichte es dann mit 35.
Maschi3304.05.21 20:37
Das ist wieder so ein Thread, den man sich als Normalo eigentlich gar nicht durchlesen darf, da man ansonsten an der einen oder anderen Stelle wieder Komplexe bekommt. Der Gipfel ist natürlich eine Sparsumme von 300k in 6 Jahren, also mal eben 50k (!!) p.a. Das (bzw. ein bisschen mehr) haben wir als kleine Familie als Haushaltseinkommen fürs gesamte Jahr zur Verfügung und wir sind froh, wenn wir 20k p.a. gespart bekommen. Bei der Entwicklung der Immobilien-/Baupreise ist das allerdings leider Gottes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Meine Schlussfolgerung: Sparen lohnt sich eigentlich nicht (mehr). Lieber direkt kaufen und einfach darauf hoffen, dass die Entwicklung zumindest so ähnlich noch ein paar Jahre weitergeht.
Baugrübchen04.05.21 21:03
Maschi33 schrieb:

Das ist wieder so ein Thread, den man sich als Normalo eigentlich gar nicht durchlesen darf, da man ansonsten an der einen oder anderen Stelle wieder Komplexe bekommt. Der Gipfel ist natürlich eine Sparsumme von 300k in 6 Jahren, also mal eben 50k (!!) p.a. Das (bzw. ein bisschen mehr) haben wir als kleine Familie als Haushaltseinkommen fürs gesamte Jahr zur Verfügung und wir sind froh, wenn wir 20k p.a. gespart bekommen. Bei der Entwicklung der Immobilien-/Baupreise ist das allerdings leider Gottes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Meine Schlussfolgerung: Sparen lohnt sich eigentlich nicht (mehr). Lieber direkt kaufen und einfach darauf hoffen, dass die Entwicklung zumindest so ähnlich noch ein paar Jahre weitergeht.

Wir bezeichnen uns auch als Normalos, haben ca. 80T€ netto p.a. Allerdings auch das erste Mal ab Juli diesen Jahres. Es ist einfach auch unglaublich abhängig vom Wohnort und den beruflichen Möglichkeiten. Wir haben uns jetzt für den Bau ohne Eigenkapital entschieden, bei einer Finanzierung, die aus insgesamt 5 Bausteinen besteht, die wir dann sehr variabel bedienen können. Bei einer Rate von 1500€ kann man gut leben UND sparen. Wir sind aber auch beide unbefristet verbeamtet bei einer A13. Damit ist die Verhandlungsbasis eine wirklich vernünftige.
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