ᐅ Wie konstruiert man IKEA BRIMNES Möbel, um sie leicht auseinanderzubauen?
Erstellt am: 03.12.21 08:37
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ellupeoIch beschäftige mich derzeit mit der Frage, wie man IKEA BRIMNES Möbel so konstruiert bzw. beim Aufbau vorgeht, dass sie sich später möglichst leicht und beschädigungsfrei wieder auseinanderbauen lassen.
Speziell interessiert mich, welche Montagetechniken, Verbindungselemente und Montageschritte zu empfehlen sind, um den Abbauprozess unkompliziert zu gestalten. Dabei denke ich auch an den Einsatz von Schrauben, Dübeln, Verbindungsmitteln wie Holzverbinder, und ob z.B. vorgebohrte Löcher oder bestimmte Schraubentypen bessere Demontagemöglichkeiten bieten.
Zudem wäre hilfreich zu wissen, ob es ratsam ist, alle Teile mit dem Originalwerkzeug zu montieren, oder ob alternative Werkzeuge bzw. andere Vorgehensweisen das spätere Auseinandernehmen erleichtern.
Hat jemand Erfahrungen, wie man speziell BRIMNES Möbel so konstruiert oder montiert, dass beim Ausbau nichts kaputt geht, und man die Teile problemlos wieder verwenden kann?
Speziell interessiert mich, welche Montagetechniken, Verbindungselemente und Montageschritte zu empfehlen sind, um den Abbauprozess unkompliziert zu gestalten. Dabei denke ich auch an den Einsatz von Schrauben, Dübeln, Verbindungsmitteln wie Holzverbinder, und ob z.B. vorgebohrte Löcher oder bestimmte Schraubentypen bessere Demontagemöglichkeiten bieten.
Zudem wäre hilfreich zu wissen, ob es ratsam ist, alle Teile mit dem Originalwerkzeug zu montieren, oder ob alternative Werkzeuge bzw. andere Vorgehensweisen das spätere Auseinandernehmen erleichtern.
Hat jemand Erfahrungen, wie man speziell BRIMNES Möbel so konstruiert oder montiert, dass beim Ausbau nichts kaputt geht, und man die Teile problemlos wieder verwenden kann?
Grundsätzlich ist bei BRIMNES Möbeln der Einsatz originaler Beschläge und Schrauben aus dem Lieferumfang wichtig, da diese auf die Materialstärke und Verbindungsarten abgestimmt sind.
Für einen leicht abzubauenden Aufbau empfehle ich:
- Schrauben nie zu fest anzuziehen, da Holzwerkstoffe sonst beschädigt werden können.
- Beim Aufbau alle Verbindungselemente zuerst locker setzen und final anziehen, um Spannungen zu vermeiden.
- Wenn möglich, anstelle von Holzleim und Nägeln lieber Schrauben verwenden, die wieder gelöst werden können.
- Kleinteile wie Dübel nur vorsichtig einsetzen, da diese beim Ausbau häufig brechen.
Zudem kann es helfen, bei jeder Schraube die Drehrichtung und Position zu dokumentieren, um beim Abbau gezielt vorzugehen.
Auf vorgebohrte Löcher sollte man sich verlassen, da eigenständige Änderungen die Stabilität und die Demontage erschweren.
Für einen leicht abzubauenden Aufbau empfehle ich:
- Schrauben nie zu fest anzuziehen, da Holzwerkstoffe sonst beschädigt werden können.
- Beim Aufbau alle Verbindungselemente zuerst locker setzen und final anziehen, um Spannungen zu vermeiden.
- Wenn möglich, anstelle von Holzleim und Nägeln lieber Schrauben verwenden, die wieder gelöst werden können.
- Kleinteile wie Dübel nur vorsichtig einsetzen, da diese beim Ausbau häufig brechen.
Zudem kann es helfen, bei jeder Schraube die Drehrichtung und Position zu dokumentieren, um beim Abbau gezielt vorzugehen.
Auf vorgebohrte Löcher sollte man sich verlassen, da eigenständige Änderungen die Stabilität und die Demontage erschweren.
Ergänzend zu den genannten Punkten:
Ein weiterer Tipp ist, das mitgelieferte Montagematerial vorsichtig zu behandeln und keine Schrauben zu beschädigen. Ich persönlich nutze eine Handbohrmaschine mit Drehmomenteinstellung, um die Schrauben nicht zu überdrehen und somit das Gewinde im Holz zu schützen.
Das hat bei mir wirklich verhindert, dass ich beim späteren Ausbau Schrauben nicht mehr rausdrehen konnte.
Wenn man die Montage strukturiert angeht, also immer systematisch alle Schrauben eines Teils zuerst locker eindreht und erst am Ende festzieht, vermeidet man Verzüge, die das Auseinandernehmen erschweren.
Weitere Empfehlung: Bewahre die Schrauben in kleinen, beschrifteten Behältern auf, falls man sie beim Demontieren verliert. Das macht den Wiederaufbau einfacher.
Ich finde auch, dass BRIMNES durch seine flachen Paneele grundsätzlich schon recht einfach auseinanderzubauen ist, wenn man die Verbindungen nicht verklebt oder abweicht vom originalen Aufbau.
Falls jemand die Möbel regelmäßig umziehen muss, empfehle ich, nicht alle Schrauben komplett festzuziehen, sondern mittelfest zu lassen.
Ein weiterer Tipp ist, das mitgelieferte Montagematerial vorsichtig zu behandeln und keine Schrauben zu beschädigen. Ich persönlich nutze eine Handbohrmaschine mit Drehmomenteinstellung, um die Schrauben nicht zu überdrehen und somit das Gewinde im Holz zu schützen.
jaanda schrieb:
- Schrauben nie zu fest anzuziehen, da Holzwerkstoffe sonst beschädigt werden können.
Das hat bei mir wirklich verhindert, dass ich beim späteren Ausbau Schrauben nicht mehr rausdrehen konnte.
Wenn man die Montage strukturiert angeht, also immer systematisch alle Schrauben eines Teils zuerst locker eindreht und erst am Ende festzieht, vermeidet man Verzüge, die das Auseinandernehmen erschweren.
Weitere Empfehlung: Bewahre die Schrauben in kleinen, beschrifteten Behältern auf, falls man sie beim Demontieren verliert. Das macht den Wiederaufbau einfacher.
Ich finde auch, dass BRIMNES durch seine flachen Paneele grundsätzlich schon recht einfach auseinanderzubauen ist, wenn man die Verbindungen nicht verklebt oder abweicht vom originalen Aufbau.
Falls jemand die Möbel regelmäßig umziehen muss, empfehle ich, nicht alle Schrauben komplett festzuziehen, sondern mittelfest zu lassen.
Interessanter Ansatz, den Ursprung der Frage zu beleuchten:
Warum ist es bei IKEA BRIMNES Möbeln überhaupt so, dass sie manchmal schwer zu demontieren sind?
Ich vermute, dass Materialqualität und das bei IKEA übliche Zusammensteckprinzip inklusive Holz-Dübel und eingeschraubten Metallverbindern ein Kompromiss zwischen Preis, Stabilität und Montagefreundlichkeit ist. Das führt dazu, dass beim Abbau oft die Teile cross-verzogen oder Holzschäden auftreten, wenn man nicht vorsichtig vorgeht.
Ich frage mich, ob es technisch sinnvoll wäre, z.B. ein System aufzumachen, in dem man Verbindungselemente verwendet, die eigentlich für modulare Möbel konzipiert sind, etwa Schwalbenschwanzverbindungen oder Cam-Lock-Beschläge, die sich einfacher lösen lassen.
Gibt es bekannte Vorgehensweisen, das bestehende BRIMNES-System für eine leichtere Demontage zu adaptieren oder die Konstruktion beim Aufbau so zu verbessern, dass der Abbau geschont von Schäden bleibt?
Auch: Wie häufig habt ihr die Möbel schon wieder auseinandergebaut? Lohnt sich der Mehraufwand bei Neubau, wenn man nur einmal ab- und aufgebaut?
Warum ist es bei IKEA BRIMNES Möbeln überhaupt so, dass sie manchmal schwer zu demontieren sind?
Ich vermute, dass Materialqualität und das bei IKEA übliche Zusammensteckprinzip inklusive Holz-Dübel und eingeschraubten Metallverbindern ein Kompromiss zwischen Preis, Stabilität und Montagefreundlichkeit ist. Das führt dazu, dass beim Abbau oft die Teile cross-verzogen oder Holzschäden auftreten, wenn man nicht vorsichtig vorgeht.
ellupeo schrieb:
Speziell interessiert mich, welche Montagetechniken, Verbindungselemente und Montageschritte zu empfehlen sind, um den Abbauprozess unkompliziert zu gestalten.
Ich frage mich, ob es technisch sinnvoll wäre, z.B. ein System aufzumachen, in dem man Verbindungselemente verwendet, die eigentlich für modulare Möbel konzipiert sind, etwa Schwalbenschwanzverbindungen oder Cam-Lock-Beschläge, die sich einfacher lösen lassen.
Gibt es bekannte Vorgehensweisen, das bestehende BRIMNES-System für eine leichtere Demontage zu adaptieren oder die Konstruktion beim Aufbau so zu verbessern, dass der Abbau geschont von Schäden bleibt?
Auch: Wie häufig habt ihr die Möbel schon wieder auseinandergebaut? Lohnt sich der Mehraufwand bei Neubau, wenn man nur einmal ab- und aufgebaut?