ᐅ Wie kann Ikea Pax als multifunktionaler Stauraum in kleinen Wohnungen genutzt werden?
Erstellt am: 05.04.15 09:17
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Sau_karSehr interessantes Thema. Ich möchte ergänzen, dass man beim Einsatz von Ikea Pax in kleinen Wohnungen folgende technische Aspekte unbedingt berücksichtigen sollte: - Achte auf die maximale Belastbarkeit der Einlegeböden und Schubladen, da z.B. schwere Bücher oder Technikgeräte das System destabilisieren können. - Bei niedrigen Decken empfiehlt es sich, flachere Rahmen zu wählen und den Stauraum nach oben hin mit leichter zugänglichen Elementen zu belegen. - Die Montage der Schiebetüren erfordert genug Wandfreiraum und einen letzten Check auf Ebenheit des Bodens, um reibungslosen Lauf zu gewährleisten. - Um das Licht im Inneren zu optimieren, kann man LED-Streifen unter die Böden setzen, idealerweise mit einem Bewegungsmelder. - Wenn der Pax als Raumteiler genutzt wird, sollte man auf beidseitige Verkleidungen achten, um die Stabilität zu erhöhen und die Optik abzurunden. Mich würde interessieren, um welche Art von Wohnung es sich genau handelt, da die Planung auch abhängig von Raumform und Nutzung sein sollte?
Noahlu schrieb:
Mich würde interessieren, um welche Art von Wohnung es sich genau handelt, da die Planung auch abhängig von Raumform und Nutzung sein sollte?Gute Frage, ich wohne in einer 42 qm Single-Wohnung mit offener Küche, Wohnzimmer, kleinem Schlafbereich und Flur. Die Raumhöhe beträgt ca. 2,45 m und der Grundriss ist rechteckig mit einer kleinen Nische im Eingangsbereich. Mein Ziel ist es, den Pax-Schrank möglichst flexibel zu nutzen, da der Raum sehr begrenzt ist. Der Schrank soll nicht nur Kleidung aufnehmen, sondern auch als zusätzlicher Stauraum für Bücher, Haushaltssachen und in gewissem Maße Technik dienen. Dabei möchte ich gerne vermeiden, dass er zu dominant wirkt oder den Raum optisch verkleinert. Jede weitere Idee oder Erfahrung mit ähnlichen Raumgrößen und -formen ist willkommen.I
Issac_kla207.04.15 15:11Sau_kar schrieb:
Der Schrank soll nicht nur Kleidung aufnehmen, sondern auch als zusätzlicher Stauraum für Bücher, Haushaltssachen und in gewissem Maße Technik dienen.Manchmal wird genau dieser multifunktionale Anspruch überschätzt. Sicher, Pax ist flexibel, aber er bleibt ein Schrank. Wenn man wirklich Technik und Bücher integrieren will, die nicht nur darin lagern, sondern auch alltagstauglich sein sollen, kommt man nicht drumherum, spezialisierte Möbel zu nehmen oder maßgeschneiderte Lösungen zu schneiden. Die Idee, alles in einem zu bündeln, klingt gut, führt aber oft zu Kompromissen – entweder Stauraum geht verloren oder Bedienkomfort leidet. Meine These: Lieber klar trennen, damit jeder Bereich optimal funktioniert.