Ich hatte das gleiche Problem. Ich habe mit einer Stichsäge und Malerkrepp Zug um Zug geschnitten und bin dann mit einem feinen Schleifpapier über die Kanten gegangen. War etwas mühsam, aber das Ergebnis hat mich nicht enttäuscht. Deshalb persönlich würde ich die Tauchkreissäge für einmaligen Gebrauch nicht unbedingt kaufen.
Ich kann gut nachvollziehen, wie unsicher man bei so einem wichtigen Schnitt sein kann. Es ist wirklich angenehm, wenn man die Sicherheit hat, ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Vielleicht probierst du erst an einem Reststück, bevor du die gesamte Arbeitsplatte zuschneidest. Dann spürst du und siehst du, wie gut deine Stichsäge beim Schneiden mit Malerkrepp funktioniert und kannst darauf aufbauen.
Ich habe gestern Abends noch ein Reststück genutzt und mit Malerkrepp die Schnittlinie abgeklebt. Dann langsam mit der Stichsäge gesägt, das ging überraschend gut. Allerdings sind die Schnittkanten etwas rau, auch nach vorsichtigem Schleifen. Habt ihr Tipps, wie ich die Kanten noch glatter und haltbarer machen kann, oder ist das einfach ein unvermeidbarer Nachteil beim Sägen mit der Stichsäge?
Das klingt schon sehr gut für eine Stichsäge. Für noch glattere Kanten empfehle ich: - Ein Kantenband passend zur Platte verwenden, das über die Schnittkante gebügelt wird. Dadurch ist die Kante optisch ansprechender und vor Feuchtigkeit geschützt. - Alternativ eignen sich feine Kantenprofile, die aufgeleimt werden können. - Nach dem Schleifen kannst du die Kante auch mit Klarlack versiegeln. Wichtig ist, mit 240er oder feinerem Schleifpapier in Faserrichtung zu schleifen, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten.
Die Länge der Schleifarbeit lohnt sich besonders bei sichtbaren Kanten.
Die Länge der Schleifarbeit lohnt sich besonders bei sichtbaren Kanten.