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ᐅ Wie befestigt man die Rückwand eines IKEA BRIMNES Schranks richtig?

Erstellt am: 26.06.24 09:37
G
gokelsey
G
gokelsey
26.06.24 09:37
Hallo zusammen, ich habe vor kurzem einen IKEA BRIMNES Schrank aufgebaut, stehe aber jetzt vor der Herausforderung, die Rückwand richtig zu befestigen. Dabei interessiert mich besonders, wie man die Rückwand so anbringt, dass sie stabil und dauerhaft sitzt, ohne dass sie sich später löst oder verzieht.

Ich habe die dünne Spanplatte (Rückwand) vorliegen, die normalerweise mit kleinen Nägeln oder Klammern befestigt wird. Allerdings frage ich mich, ob es empfehlenswert ist, stattdessen Schrauben zu verwenden, oder wie man die Rückwand am besten spannt, um ein Verziehen zu verhindern.

Außerdem habe ich gesehen, dass manche die Rückwand zusätzlich verleimen oder mit Klebeband fixieren – ist das notwendig oder eher übertrieben?

Kann mir jemand Tipps geben, wie man die Rückwand eines BRIMNES Schranks am besten fachgerecht und dauerhaft befestigt, damit der Schrank stabil bleibt und die Rückwand nicht schlägt oder sich löst? Besten Dank im Voraus für eure Erfahrungen und Hinweise.
B
blapau
26.06.24 12:05
Die Rückwand des IKEA BRIMNES Schranks wird üblicherweise mit kleinen Nägeln befestigt, die im Lieferumfang enthalten sind. Diese dünne Spanplatte hat die Aufgabe, dem Schrank Stabilität gegen seitliches Verziehen zu verleihen und die Rückseite zu verschließen.

Wenn man auf Schrauben umsteigen möchte, ist Vorsicht geboten: Schrauben können die dünne Rückwandplatte leicht beschädigen oder zum Einreißen führen. Meine Empfehlung:

- Nutzt die mitgelieferten Nägel oder kleine Klammern, um die Rückwand im vorgesehenen Nutfalz zu befestigen.
- Den Nagel mit leichtem Druck und einem Gummihammer vorsichtig einschlagen, um Splitterungen zu vermeiden.
- Achtet darauf, dass die Rückwand exakt passt und nicht verkantet eingesetzt wird, um Verziehen zu verhindern.

Verleimen oder zusätzliches Klebeband ist in der Regel nicht notwendig, solange die Rückwand korrekt sitzt und ordentlich genagelt wird. Ergänzend kann man, wenn gewünscht, von innen kleine Kunststoffwinkel an die Ecken schrauben – aber das ist nur bei besonders hoher Beanspruchung nötig.
J
Jensson
27.06.24 15:18
Ich gebe dazu gern eine etwas ausführlichere Anleitung, wie man die Rückwand richtig befestigt – das sorgt für maximale Stabilität ohne Risiko von Beschädigungen:

1. Vorbereitung: Legt den Schrank auf die Seite, sodass ihr bequem an die Rückseite gelangt. Prüft, ob alle Kanten sauber sind und keine Spanplattensplitter anliegen.

2. Einsetzen der Rückwand: Achtet darauf, dass die Rückwand exakt in die Nut passt. Sie sollte ohne Druck hineinrutschen. Wichtig ist, sie gleichmäßig entlang der Kanten zu positionieren.

3. Nageln: Verwendet die mitgelieferten dünnen Nägel. Setzt sie im Abstand von ungefähr 15 bis 20 cm an die vorgegebenen Stellen, meist entlang der Seiten und des oberen und unteren Rahmens.

4. Einschlagen: Nutzt einen Gummihammer oder einen Holzklotz zum Schützen des Nagelkopfes. Nägel sanft einschlagen, sodass sie die Rückwand nur leicht fixieren, ohne zu tief einzuschlagen und die Platte zu beschädigen.

5. Kontrolle: Überprüft nach dem Nageln, ob die Rückwand plan und fest sitzt. Sie darf weder wackeln noch sich wellen.

6. Alternative Befestigungen: Schrauben sind im Normalfall nicht nötig und könnten die Rückwand beschädigen. Bei Bedarf kann man kleine Metallwinkel innen als zusätzliche Verstärkung anbringen, besonders wenn der Schrank schwer belastet wird.

Zusammenfassend: Das Geheimnis liegt in sauberem Einpassen der Rückwand und vorsichtigem Nageln. Auf Verleimung oder Schrauben würde ich verzichten, es ist meist unnötig und kann mehr Schaden anrichten.
T
theo63
28.06.24 08:44
blapau schrieb:
Schrauben können die dünne Rückwandplatte leicht beschädigen oder zum Einreißen führen.

Das sehe ich grundsätzlich auch so, allerdings frage ich mich, ob Nägel auf Dauer wirklich die stabilste Lösung sind. Nägel halten zwar die Rückwand, aber aus technischer Sicht haben sie nur eine geringe Zug- und Scherfestigkeit, was besonders bei viel Gewicht oder häufiger Belastung zu Problemen führen könnte.

Man könnte überlegen, anstatt komplett auf Schrauben zu verzichten, kleinere Spanplattenschrauben mit Vorbohrung und passenden Dübeln zu verwenden, um die Last besser zu verteilen. Ob das praxisgerecht ist, hängt aber stark vom Nutzungsszenario ab.
gokelsey schrieb:
ob es empfehlenswert ist, stattdessen Schrauben zu verwenden, oder wie man die Rückwand am besten spannt, um ein Verziehen zu verhindern

Ein wichtiger Aspekt ist tatsächlich das Vorspannen der Rückwand. Hier leisten Nägel nur bedingt gute Arbeit, da sie nicht stabil genug gegen Verziehen helfen. Oft hilft es, die Rückwand vor dem Nageln leicht anzufeuchten oder das Möbelstück für einige Stunden flach liegen zu lassen, damit sich das Holz entspannt. Außerdem könnte eine rückseitige Leiste helfen, die Rückwand zusätzlich zu stabilisieren.

Ich fände es interessant zu hören, ob hier jemand schon mit alternativen Befestigungen gearbeitet hat, die eine bessere Stabilität bieten ohne die Rückwand zu beschädigen.
M
Marcellela
28.06.24 11:33
Ich habe meinen BRIMNES Schrank immer mit den mitgelieferten Nägeln befestigt. Wichtig ist, die Rückwand exakt zu positionieren und die Nägel nicht zu tief einzuschlagen.

Schrauben sind zu stark für die dünne Rückwand. Eher kleine Klammern verwenden, wenn möglich.

Für bessere Stabilität hilft es, den Schrank an der Wand zu befestigen, dann wackelt auch die Rückwand nicht.