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ᐅ Wie befestige ich Ikea Pax sicher in einem Altbau?

Erstellt am: 08.12.24 07:34
M
marcus
F
flo-Theres
08.12.24 11:18
Bei Kalksandstein mit bröckelndem Putz empfehle ich, vor der Montage die Putzstellen zu stabilisieren. Ein fester, sandiger Reparaturmörtel oder ein spezieller Armierungsputz kann helfen, die Oberfläche zu festigen. Dafür die beschädigten Stellen anfasern, reinigen und dann gezielt ausbessern.

Anschließend die Dübel passend wählen: Metalldübel mit mittlerer Mindestlänge und ausreichender Traglast sind optimal. Bohrtiefe sollte mindestens so bemessen sein, dass der Dübel festen Sitz hat, auch wenn die Oberfläche uneben ist.

Vor dem Festziehen der Schrauben empfiehlt es sich, den Sitz zu testen und bei Zweifel vorsichtig nachzuziehen, damit keine neuen Risse entstehen.
K
Kinbu
08.12.24 12:02
Zur Vermeidung von Rissen im Putz empfehle ich, die Bohrlöcher zunächst leicht anzuschleifen und Staub gründlich zu entfernen. Die Verwendung von Fischer SX-Dübeln oder vergleichbaren Schwerlastdübeln hat sich in solchen Situationen bewährt. Zudem hilft ein Pilotloch mit kleinerem Bohrer vor dem Hauptbohrloch, um präziser zu arbeiten und den Putz nicht zu lösen.

Beim Anbringen des Pax-Schranks unbedingt vorab die Montagepunkte an der Wand mit einer Wasserwaage und Markierungen genau ausrichten. Alternativ kann man eine Lochleiste aus Holz oder Metall an der Wand befestigen und den Schrank daran aufhängen, um punktuelle Belastungen besser zu verteilen.

Ich selbst befestige Altbauschränke oft über eine Multipunktbefestigung oben und lasse den Schrank unten auf dem Boden stehen, um das Gewicht optimal abzuleiten.
M
marcus
08.12.24 12:46
Kinbu schrieb:
Alternativ kann man eine Lochleiste aus Holz oder Metall an der Wand befestigen und den Schrank daran aufhängen, um punktuelle Belastungen besser zu verteilen.

Das ist eine interessante Idee! Wurde diese Methode schon häufig angewendet? Ich frage, weil ich ungern direkt mit Dübeln im Putz experimentiere und eher auf eine stabile Basis setze, die das Risiko von Putzschäden reduziert. Meint ihr, das wäre sinnvoll, auch in Hinblick auf die Optik und die einfache spätere Entfernung, falls nötig?
K
KAULIS
08.12.24 13:10
marcus schrieb:
Meint ihr, das wäre sinnvoll, auch in Hinblick auf die Optik und die einfache spätere Entfernung, falls nötig?

Eine durchgehende Lochleiste (beispielsweise aus Metall oder Leimholz) kann tatsächlich Belastungen gleichmäßig verteilen und punktuelle Schwächen der Wand ausgleichen. Für die Montage verwendet man dann geeignete Schwerlastdübel. Optisch lässt sich die Leiste gut hinter dem Schrank verstecken, was vom Nutzen her deutlich überwiegt. Sollte der Schrank später entfernt werden, bleiben nur wenige Bohrlöcher in der Wand. Allerdings erfordert diese Lösung mehr Vorbereitung und Materialaufwand, ist aber für Altbauten sehr zu empfehlen.
K
koduga
08.12.24 14:05
marcus schrieb:
Ich frage, weil ich ungern direkt mit Dübeln im Putz experimentiere und eher auf eine stabile Basis setze, die das Risiko von Putzschäden reduziert.

Das geht mir ähnlich. Bei meiner Altbauwohnung habe ich auch erst gezögert, bevor ich gedübelt habe. Die Idee mit der Lochleiste kann ich empfehlen. Sie verteilt die Last besser, und ich hatte danach weniger Stress mit Rissen. Meinen Schrank habe ich zusätzlich am unteren Bereich bodenbündig montiert, so ist die Last nicht nur an der Wand, sondern auch sicher getragen.
E
Elijah42
08.12.24 14:32
Leisten sind gut. Wichtig: mindestens zwei Befestigungspunkte oben mit Schwerlastdübeln, dann steht der Schrank sicher.