ᐅ Werbung durch Baufirma am Grundstückszaun
Erstellt am: 22.08.10 22:23
pucicu24.08.10 11:13
Zu dem Passus mit dem Hausrecht: ich glaube auch, daß das Standard ist. Außerdem erlaubt uns die Hausbaufirma ausdrücklich (aber auf unsere Gefahr hin), daß wir das Grundstück und die Baustelle betreten dürfen. Das ist also kein Problem.
Zu den Werbeschildern: das eigentliche Problem liegt darin, daß die externe Heizungsfirma und die Hausbaufirma (=Planer) in der Planungsphase nicht miteinander kommuniziert haben, obwohl ich das damals sehr intensiv eingefordert habe. Am Ende hieß es, sie würden sich austauschen und für mich war damit die Angelegenheit erledigt. Jetzt stellt sich aber heraus, daß sie doch nicht miteinander geredet haben und dadurch z. B. der Fußbodenaufbau im OG nicht hoch genug ist, um dort die Lüftungsanlage unterzubringen (solche Details kann ich als Bau-Laie während der Planungsphase nicht überblicken, dafür gibt es nun mal den Planer). Den Fußbodenaufbau einfach höher machen geht nicht so einfach, weil ja die Türstürze schon drin sind. Es findet sich natürlich eine Lösung, aber die Baufirmen wälzen die Mehrkosten jetzt auf uns ab, was ich, was wohl verständlich sein dürfte, nicht als ganz gerecht empfinde. Ich habe mit beiden Baufirmen schon mal wegen ähnlichen Problemen verhandelt und mußte feststellen, daß die halt knallhart sind und nicht mal den winzigsten Nachlass gewähren und auch den Fehler nicht bei sich selber einräumen sondern immer der anderen Baufirma zuschieben. So ist das nun mal, wenn man dummerweise zwei Baufirmen hat.
Zu den Werbeschildern: das eigentliche Problem liegt darin, daß die externe Heizungsfirma und die Hausbaufirma (=Planer) in der Planungsphase nicht miteinander kommuniziert haben, obwohl ich das damals sehr intensiv eingefordert habe. Am Ende hieß es, sie würden sich austauschen und für mich war damit die Angelegenheit erledigt. Jetzt stellt sich aber heraus, daß sie doch nicht miteinander geredet haben und dadurch z. B. der Fußbodenaufbau im OG nicht hoch genug ist, um dort die Lüftungsanlage unterzubringen (solche Details kann ich als Bau-Laie während der Planungsphase nicht überblicken, dafür gibt es nun mal den Planer). Den Fußbodenaufbau einfach höher machen geht nicht so einfach, weil ja die Türstürze schon drin sind. Es findet sich natürlich eine Lösung, aber die Baufirmen wälzen die Mehrkosten jetzt auf uns ab, was ich, was wohl verständlich sein dürfte, nicht als ganz gerecht empfinde. Ich habe mit beiden Baufirmen schon mal wegen ähnlichen Problemen verhandelt und mußte feststellen, daß die halt knallhart sind und nicht mal den winzigsten Nachlass gewähren und auch den Fehler nicht bei sich selber einräumen sondern immer der anderen Baufirma zuschieben. So ist das nun mal, wenn man dummerweise zwei Baufirmen hat.
Bauexperte24.08.10 13:20
Hallo,
Ich glaube nicht, dass es „nun einmal so sein muß“; es wird ein Ergebnis verschiedener Faktoren sein. Wenn es Dir nicht gelingt, einen - in beiderseitigem Interesse liegenden – Kompromiss auszuhandeln, solltest Du Dir fachliche Unterstützung besorgen. Die örtliche Architektenkammer kann eine erste Anlaufstelle sein; ebenso ein, von der zuständigen Handwerkskammer, vereidigter und öffentlich bestellter Sachverständiger. Beides wird Dich Geld kosten (die Summe orientiert sich an den errechneten Baukosten, manchmal auch am Aufwand der Tätigkeit, manchmal ist sie verhandelbar). Da Du aber eh vor der Alternative stehst „schlucken, zahlen und dann gehts vorwärts“ sollte es Dir diesen Einsatz wert sein; selbst wenn es bedeuten sollte, dass sich nicht alle Deine Befürchtungen bewahrheiten.
Gutes Gelingen
pucicu schrieb:
… das eigentliche Problem liegt darin … solche Details kann ich als Bau-Laie während der Planungsphase nicht überblicken, dafür gibt es nun mal den Planer)… Ich habe mit beiden Baufirmen schon mal wegen ähnlichen Problemen verhandelt und mußte feststellen, daß die halt knallhart sind und nicht mal den winzigsten Nachlass gewähren und auch den Fehler nicht bei sich selber einräumen sondern immer der anderen Baufirma zuschieben. So ist das nun mal, wenn man dummerweise zwei Baufirmen hat.
Ich glaube nicht, dass es „nun einmal so sein muß“; es wird ein Ergebnis verschiedener Faktoren sein. Wenn es Dir nicht gelingt, einen - in beiderseitigem Interesse liegenden – Kompromiss auszuhandeln, solltest Du Dir fachliche Unterstützung besorgen. Die örtliche Architektenkammer kann eine erste Anlaufstelle sein; ebenso ein, von der zuständigen Handwerkskammer, vereidigter und öffentlich bestellter Sachverständiger. Beides wird Dich Geld kosten (die Summe orientiert sich an den errechneten Baukosten, manchmal auch am Aufwand der Tätigkeit, manchmal ist sie verhandelbar). Da Du aber eh vor der Alternative stehst „schlucken, zahlen und dann gehts vorwärts“ sollte es Dir diesen Einsatz wert sein; selbst wenn es bedeuten sollte, dass sich nicht alle Deine Befürchtungen bewahrheiten.
Gutes Gelingen
€uro24.08.10 13:58
Hallo,
Damit wäre für mich das Thema "Hausrecht" beendet.
v.g.
Bauexperte schrieb:Ich wüßte jetzt wirklich nicht, wo ich das in dieser Form getan hätte.
...Du solltest aufhören, Bauunternehmer pauschal als „böswillige Abzocker“ in alle Richtungen zu disqualifizieren und stattdessen einmal in die eigene Vertragsgestaltung schauen.
Bauexperte schrieb:Diese Erfahrung fehlt mir nun wirklich nicht, denn ich habe genügend Gelegenheit baurechtlichen Auseinandersetzungen beizuwohnen.
...Wenn Du mangels Erfahrung menschlicher Extreme anderer Meinung bist, verbringe einen Vormittag als Besucher beim AG oder LG.
Damit wäre für mich das Thema "Hausrecht" beendet.
v.g.
€uro24.08.10 14:11
Hallo,
v.g.
pucicu schrieb:Wenn man als Bauherr zwei unterschiedliche Firmen beauftragt, muß man auch dafür sorgen, dass die Kommunikation zwischen den am Bau Beteiligten sowohl bei der Planung als auch der Ausführung gewährleistet ist. Hierzu gehört auch die Kontrolle! Von allein passiert da Wenig oder Nichts, es sein denn, eine Fa. hat den Auftrag hierzu erhalten!
... das eigentliche Problem liegt darin, daß die externe Heizungsfirma und die Hausbaufirma (=Planer) in der Planungsphase nicht miteinander kommuniziert haben, obwohl ich das damals sehr intensiv eingefordert habe.
v.g.
pucicu24.08.10 14:40
€uro schrieb:
Hallo,
Wenn man als Bauherr zwei unterschiedliche Firmen beauftragt, muß man auch dafür sorgen, dass die Kommunikation zwischen den am Bau Beteiligten sowohl bei der Planung als auch der Ausführung gewährleistet ist. Hierzu gehört auch die Kontrolle! Von allein passiert da Wenig oder Nichts, es sein denn, eine Fa. hat den Auftrag hierzu erhalten!
v.g.Jaja, das weiß ich jetzt auch. hinterher ist man immer schlauer.