ᐅ Welchen Terrassenunterbau auf Ringfundament?
Erstellt am: 25.05.26 09:18
D
Danny903Hallo Zusammen,
wir haben bei uns auf dem Hof ein Ringfundament von einer alten Garage 3,2x5,5Mtr, dass an eine bestehende Terrasse aus Pflastersteinen angrenzt. Die Fläche des Fundaments ist im Moment ungenutzt, und die Terrasse soll erweitert werden.
Das Garagenfundament ist ca. 17cm niedriger als die Terrasse und durch die Hanglage unseres Grundstückes ist das Fundament an der hinteren Seite ca. 120cm über dem Niveau des Bodens. Das Fundament ist älter als 40 Jahre, die Terrasse ist auch schon mindestens 20-25 Jahre alt. An der Schnittstelle zwischen beiden sind die Terrassensteine einbetoniert und da ist nirgendwo ein Riss zu sehen, auch auf der anderen Seite, wo das Gartenhaus steht sind keine Setzrisse oder ähnliches zu sehen. daher gehe ich mal davon aus, das das Fundament tragfähig ist.
Die Fläche soll jetzt mit Terrassenplatten nutzbar gemacht werden, aber ich bin mir nicht sicher, was der sinnvollste Weg ist. Ich sehe drei Möglichkeiten, wahrscheinlich gibt es mehr 🙂
Die Methode würde ich bevorzugen, so würde man sich doch die Schicht Dainagebeton zwischen der Betonplatte und den Terrassenplatten sparen, weil wenn Wasser unter die Terrassenplatte gelangt, würde es doch durch die Platte sickern. Wahrscheinlich ist die Platte dann teurer als eine normale Betonplatte, aber man würde sich da die 5cm Drainage unter den Terrassenplatten sparen, die man bei einer normalen Betonplatte bräuchte.
Die Platte ob Beton, oder Drainagebeton würde ich durch eine Fachfirma machen lassen und nur die Terrassenplatten selber verlegen.
Anbei ist eine Skizze der Situation:
Orange - Bestehende Terrasse aus Pflastersteinen
Rot - Betonmauer zur Abgrenzung zum Garten
Grau - Ringfundament, in der Mitte befindet sind Oberflächlich Kies / Dreck und darunter wahrscheinlich Bauschutt.
Weiß am Ende des Fundaments - ein gemauertes Gartenhaus

wir haben bei uns auf dem Hof ein Ringfundament von einer alten Garage 3,2x5,5Mtr, dass an eine bestehende Terrasse aus Pflastersteinen angrenzt. Die Fläche des Fundaments ist im Moment ungenutzt, und die Terrasse soll erweitert werden.
Das Garagenfundament ist ca. 17cm niedriger als die Terrasse und durch die Hanglage unseres Grundstückes ist das Fundament an der hinteren Seite ca. 120cm über dem Niveau des Bodens. Das Fundament ist älter als 40 Jahre, die Terrasse ist auch schon mindestens 20-25 Jahre alt. An der Schnittstelle zwischen beiden sind die Terrassensteine einbetoniert und da ist nirgendwo ein Riss zu sehen, auch auf der anderen Seite, wo das Gartenhaus steht sind keine Setzrisse oder ähnliches zu sehen. daher gehe ich mal davon aus, das das Fundament tragfähig ist.
Die Fläche soll jetzt mit Terrassenplatten nutzbar gemacht werden, aber ich bin mir nicht sicher, was der sinnvollste Weg ist. Ich sehe drei Möglichkeiten, wahrscheinlich gibt es mehr 🙂
- Betonplatte mit Gefälle über das Ringfundament um den Höhenunterschied auszugleichen, Oberfläche wasserdicht machen und eine Schicht aus Dainagebeton und dann die Terrassensteine in ein Mörtelbett.
- die lose Verlegung in Splitt, dafür müssten die Randsteine vorher einbetoniert werden. (Ich weiß aber nicht, ob ich dem Rand der 13cm aufbetoniert ist dauerhaft vertrauen kann / will)
- Eine Betonplatte aus Dainagebeton und da die Terrassenplatten in Mörtel verlegen.
Die Methode würde ich bevorzugen, so würde man sich doch die Schicht Dainagebeton zwischen der Betonplatte und den Terrassenplatten sparen, weil wenn Wasser unter die Terrassenplatte gelangt, würde es doch durch die Platte sickern. Wahrscheinlich ist die Platte dann teurer als eine normale Betonplatte, aber man würde sich da die 5cm Drainage unter den Terrassenplatten sparen, die man bei einer normalen Betonplatte bräuchte.
Die Platte ob Beton, oder Drainagebeton würde ich durch eine Fachfirma machen lassen und nur die Terrassenplatten selber verlegen.
Anbei ist eine Skizze der Situation:
Orange - Bestehende Terrasse aus Pflastersteinen
Rot - Betonmauer zur Abgrenzung zum Garten
Grau - Ringfundament, in der Mitte befindet sind Oberflächlich Kies / Dreck und darunter wahrscheinlich Bauschutt.
Weiß am Ende des Fundaments - ein gemauertes Gartenhaus
Anzeige
Entscheidend ist erstmal, ob das alte Ringfundament wirklich stabil und frostfrei gegründet ist. Wenn darunter nur teilweise Bauschutt liegt, wäre ich vorsichtig einfach eine neue Platte draufzusetzen.
Die Variante mit Betonplatte, Abdichtung und Drainbeton funktioniert technisch, ist aber schon recht aufwendig. Jede zusätzliche Schicht bringt mögliche Schwachstellen mit.
Splittbett wäre zwar am einfachsten, aber bei 13–17 cm Aufbau und 120 cm freier Höhe hätte ich lieber etwas wirklich Tragfähiges darunter.
Ich würde eher schauen, ob man das Fundament sauber verfüllen und verdichten kann und dann einen klassischen Aufbau machen. Wichtig ist dabei vor allem eine vernünftige Entwässerung.
Die Variante mit Betonplatte, Abdichtung und Drainbeton funktioniert technisch, ist aber schon recht aufwendig. Jede zusätzliche Schicht bringt mögliche Schwachstellen mit.
Splittbett wäre zwar am einfachsten, aber bei 13–17 cm Aufbau und 120 cm freier Höhe hätte ich lieber etwas wirklich Tragfähiges darunter.
Ich würde eher schauen, ob man das Fundament sauber verfüllen und verdichten kann und dann einen klassischen Aufbau machen. Wichtig ist dabei vor allem eine vernünftige Entwässerung.