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ᐅ Was kostet ein Haus, zum Großteil selbst gebaut?

Erstellt am: 15.11.15 14:16
Z
Zara75
Hallo,
wir planen ein kleines Einfamilienhaus.
Mein Mann ist Zimmermann und möchte alles in Eigenregie erstellen.
D.h. Holzständerwände und Dach ist gar kein Problem, Elektrik auch nicht, das macht ein Freund. Verputzen, Malerarbeiten und Böden Verlegen können wir auch selber.
Wir bräuchten nur fremde Hilfe bei Heizung und Sanitär, dem Keller, ggf. Fenster/Türen/Treppe.
Ich tu mich schwer, die Kosten abzuschätzen.
Was kostet uns das, bzw. was sparen wir durch die ganzen Eigenleistungen? (Weiß z.b. jemand, was für die einzelnen Gewerke veranschlagt wird)?
Das Haus wird Max. 10x10 m groß werden, 1,5 Geschosse.
Macht es kostenmässig viel aus, wenn wir z.b. nur 9x10 oder 9x9m bauen? Und was kostet ein Keller?
Y
ypg
23.11.15 19:33
Saruss schrieb:
Ich schätze jetzt einfach mal, dass man für 50€ Ersparnis mindestens 1h arbeiten muss.

Ich weiss, Du hast es schon dick markiert
Allerdings: wenn man von einer Gesellen-Netto-Stunde von 50 € ausgehen mag, müssen wir ungelernt durchschnittlich doppelt so viel leisten.
Das halbiert somit die Ersparnis gewaltig... mindestens
S
Saruss
23.11.15 19:47
Das ist ja nicht, was der Handwerker pro Stunde bekommt, sondern was er kosten kann. Und es arbeiten nicht (hoffentlich!) Billigstkräfte überall..
M
merlin83
23.11.15 19:57
50 Euro Nettostundenlohn finde ich jetzt auch relativ viel. Hab ich bis jetzt noch auf keinem Angebot ion der Höhe gesehen.
S
Sebastian79
23.11.15 20:00
50 Euro ist normal für Facharbeiter - hier in NRW.
Y
ypg
23.11.15 21:19
Sebastian79 schrieb:
50 Euro ist normal für Facharbeiter - hier in NRW.

Auch bei uns im "günstigen" Niedersachsen
G
Grym
23.11.15 22:57
Hier mal eine kurze Übersicht, welche ich auf die Schnelle bei Google gefunden habe:

13 EUR Brutto
11,74 EUR Lohnnebenkosten
17,06 EUR Betriebliche Gemeinkosten
2,20 EUR Gewinn des Unternehmers (Darauf dann wieder Steuern)
= 44 EUR Verrechnungssatz
+ Umsatzsteuer
= 52,36 EUR

Dem Handwerker bleiben 8,61 EUR netto. Ist also gerade mal 1/6.

Weiter geht es dann aber mit den Einsparungen z.B., wenn bei Einkaufsartikeln großzügig Margen darauf geschlagen wurden (oder das Unternehmen einfach schlechte Einkaufskonditionen hat?). Nur als Beispiel, meine Baufirma möchte für einen Enthalpietauscher knapp über 1.500 EUR, im Internet gibt es diesen für knapp unter 1.000 EUR (ja, der gleiche).